MACNOTES

Veröffentlicht am  4.08.06, 15:26 Uhr von  

Der Gerüchte-Checkup zur WWDC – Teil 2

WWDC 2006Im zweiten Teil unseres Gerüchte-Checkups zur Worldwide Developers Conference beschäftigen wir uns mit den Aussichten für neue Macs.

Als Steve Jobs auf der Keynote zur letzten WWDC den intel-Coup verkündete, hätten wohl selbst die größten Optimisten nicht damit gerechnet, dass der Umstieg so schnell und vergleichsweise reibungslos gelingen würde. Mittlerweile sind bis auf den PowerMac und die Xserves alle Macs mit intel-CPUs erhältlich. Dementsprechend konzentrieren sich die Gerüchte um neue Hardware auf diese beiden Modell-Linien.

Mac Pro
Dass der Nachfolger des PowerMac wohl Mac Pro heißen wird, ist das einzige, was man bisher mit ziemlicher Sicherheit sagen kann. Auch wenn es als höchstwahrscheinlich gilt, dass der Mac Pro zur WWDC vorgestellt wird, ist es bisher auffällig ruhig um Apples neues Modell für professionelle Anwender.

Angetrieben werden könnte der Mac Pro von intels Conroe-Prozessoren, der Desktop-Variante des Core 2 Duo. Diese sind bisher mit Taktraten von bis zu 2,66 GHz erhältlich. Denkbar, aber wohl eher unwahrscheinlich ist zudem, dass das Top-Modell den Core 2 Duo Extreme Prozessor beherbergt, der mit 2,93 GHz getaktet ist.
Wir glauben hingegen, dass CPUs aus der Xeon-Linie zum Einsatz kommen. Diese ist besser unter dem Codenamen Woodcrest bekannt und primär für Server konzipiert. Mit ihr könnte Jobs theoretisch endlich sein berühmt-berüchtigtes 3 GHz Versprechen einlösen. Ein Mitte Juli aufgetauchtes Datenblatt mit den angeblichen technischen Spezifikationen des Mac Pro sieht jedoch einen Dual Xeon 2,66 GHz als Highend-Lösung vor.

Was das Äußere angeht, deutet vieles darauf hin, dass der Mac Pro – anders als zunächst berichtet – in einem nur leicht angepassten G5-Gehäuse daherkommt. Auch die kürzlich gesichteten WWDC-Poster zeigen ein Gerät, dass äußerlich nicht von einem G5 zu unterscheiden ist. Laut Apple Insider könnten die einzigen sichtbaren Veränderungen ein zweiter Slot für ein optisches Laufwerk sowie ein nach oben versetzter Anschluss für das Stromkabel sein.

Xserve
Die Server-Linie aus Cupertino ist ein weiterer sicherer Kandidat für ein Upgrade zur WWDC. Höchstwahrscheinlich werden die intel-Xserves von Xeon-CPUs angetrieben werden. Auch hier darf vermutet werden, dass das Gehäuse – wenn überhaupt – lediglich einige kosmetische Veränderungen verpasst bekommt. Ansonsten ist bislang leider kaum etwas bekannt.

MacBook Pro, iMac, MacBook, Mac mini
Denkbar ist außerdem, dass das MacBook Pro den Merom-Prozessor, die mobile Variante des Core 2 Duo, spendiert bekommt. Die WWDC, bekanntlich in erster Linie Treffen der Profi-Anwender, wäre ein passender Zeitpunkt für eine solche Aufwertung.
Dass die Consumer-Modelle, d.h. MacBook, Mac mini und insbesondere der iMac, zur WWDC ein Prozessor-Upgrade bekommen, glauben wir allerdings nicht.

Cinema Displays
MacRumors zitiert anonyme Quellen, nach denen auch die Cinema Displays überarbeitet werden. Die sollen dann neben verbesserten Leistungsdaten mit eingebauter iSight und Apple Remote Empfangs-Modul kommen. Das klingt sehr plausibel, denn Apple wird die Mac Pro Kunden nicht von Front Row ausschließen wollen. Hier tippen wir auf eine Ankündigung während der Keynote, bis zur Verfügbarkeit der neuen Displays wird es aber wohl noch etwas dauern.

Im dritten Teil: iPods, iPhones und One more thing?

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