News & Rumors: 29. August 2006,

Weitere Probleme mit MacBook: Random Shutdown

MacBook
MacBook in Weiß, Foto: Flickr (MacBook3)

Nachdem die Probleme mit Verfärbungen der weißen Oberfläche sowie nervigen Lüftergeräuschen mittlerweile gelöst sind, berichten immer mehr MacBook-Besitzer von einem neuen Ärgernis – ihr Gerät schaltet sich plötzlich und ohne Vorwarnung aus.

In Apples Diskussions-Foren meldet eine steigende Zahl von Usern das als Random Shutdown bekannte Phänomen. Auch auf einer eigenen Website zu dem Thema machen die Betroffenen ihrem Ärger Luft. Im Video werden die Symptome des Problems präsentiert.

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Offensichtlich sind vermehrt Geräte betroffen, die in den Kalenderwochen 19-21 (Mai) produziert wurden, wobei die Symptome meist erst einige Wochen nach dem Kauf auftraten. Als sicher gilt, dass das kürzlich veröffentlichte Firmware-Update das Problem weder löst noch auslöst.

Vermutlich handelt es sich stattdessen um einen Hardware-Defekt, durch den bei betroffenen Geräten schon bei normalem Druck auf die Tastatur Komponenten auf der Hauptplatine in zu engen Kontakt geraten. Das hat bei hoher CPU-Last eine unkontrollierte Wärme-Entwicklung zur Folge. Diese löst wiederum die Schutzschaltung des Prozessors aus, so dass sich das Gerät von selbst ausschaltet. Angeblich hat Apple das Problem bei neueren Geräten bereits durch verbesserte Abstandshalter gelöst.

Wer ein MacBook mit dem “Random Shutdown”-Syndrom besitzt, sollte sich an seinen Händler oder direkt an Apple wenden. Dort scheint das Problem bekannt zu sein und es wird unbürokratisch Abhilfe geleistet.

Lösung für Random Shutdown

Mittlerweile wurde eine Lösung für das Problem gefunden: Offenbar hat es lediglich mit den Energieeinstellungen der MacBooks zu tun. Entfernt man das Häkchen in der letzten Option ist der Spuk beendet.

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Zuletzt kommentiert



 11 Kommentar(e) bisher

  •  equinox (29. August 2006)

    Meins ist aus Woche 21 und hat keines der genannten Probleme. Ich bin bisher rundum zufrieden. *aufholzklopf*

  •  pc (29. August 2006)

    meins hat leider genau dieses Problem…

  •  Jay (30. August 2006)

    Ihr macht mir Angst. Eigentlich wollte ich mir demnächst so ein Ding holen. Jetzt wird wohl mein iBook noch eine Weile durchhalten müssen…

  •  pc (30. August 2006)

    @jay: da würde ich mir allerdings keine allzu großen Sorgen machen. Erstens betrifft es ja wohl tatsächlich nur Geräte aus der Mai-Produktion, welche derweilen bereits alle verkauft sein dürften und zweitens hat meine Freundin Ihres gerade erst vergangene Woche bekommen und bisher gar keine Probleme damit!

  •  Jay (30. August 2006)

    @pc: OK, wenn ich ein problematisches MacBook bekomme, tausche ich gegen das Deiner Freundin ;)

  •  Sonja (31. August 2006)

    Was ihr überseht, ist, dass der Defekt meist ja erst nach mehreren Wochen auftritt – ich hab so ein Gerät aus der Mai-Produktion, und bis vorletzte Woche hatte ich auch keinerlei Probleme damit. :P

    Mal gucken, wie’s bei den im Juni/Juli produzierten Geräten nach 6-8 Wochen aussieht…

  •  ha (31. August 2006)

    Steht ja auch so im Artikel:

    Offensichtlich sind vermehrt Geräte betroffen, die in den Kalenderwochen 19-21 (Mai) produziert wurden, wobei die Symptome meist erst einige Wochen nach dem Kauf auftraten.

    Aber nach unseren Informationen hat Apple mittlerweile das Problem schon im Produktionsstatus behoben, d.h. bei neueren Geräten sollte es auch nach einigen Wochen nicht auftreten.

  •  pc (31. August 2006)

    wenn man diesen beitrag liest, scheint das problem noch nicht so eindeutig gelöst zu worden sein.

  •  Edmond Hirsch (31. August 2006)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    es wird ja zur Zeit viel über das Problem des Abschaltens der MacBook Modelle diskutiert.
    Auch wir waren mit einem Kundengerät (schwarzes MacBook 2.0GHz) betroffen.

    Da wir eine interessante Erfahrung gemacht haben, möchte wir Ihnen diese mitteilen.

    Am 21.07.06 haben wir an einen unserer Kunden ein schwarzes MacBook 2.0GHz, mit einer RAM Erweiterung auf 2GB verkauft. Der Kunde hat sich das MacBook selbst installiert, und war zunächst zufrieden. Als er jedoch einen Bekannten mit dem selben Modell traf, stellte sich heraus, dass seines merklich langsamer lief, als das andere.

    Desweiteren traten nicht nachvollziehbare Abstürze des Systems auf.

    Nach unserer Rücksprache mit einem Bekannten (Techniker bei Cancom) bestellten wir 2 neue RAM Module.

    Zwischenzeitlich hatte das MacBook auch das Bekannte “Ausschalt Problem”.

    Wir tauschten die eingebauten 2 x 1GB RAM Module gegen die Neuen aus, aber dies brachte jedoch nicht den erhofften Effekt.

    Auf unserern Wunsch bestellte Cancom eine neue Hauptplatine, und tauschte sie am 09.08.06 im MacBook aus. Dies half zwar bezüglich der Geschwindigkeit (wie oben beschrieben), behob jedoch nicht das “Ausschalt Problem”. Cancom erklärte sich bereit, nochmals eine neue Hauptplatine zu bestellen, welche am 23.08.06 neu eingebaut wurde. Wiederum war das “Ausschalt Problem” nicht beseitigt. da wir zu diesem Termin bei Cancom Vorort waren, rief der Techniker in unserem bei sein die Apple Servicepartner Hotline an. Er informierte den Apple Ansprechpartner über die Problematik und die bereits durchgeführten Tätigkeiten,

    auch darüber, dass Cancom selbst auch bereits 3 Kunden mit dem “Ausschalt Problem” hätte. Der Apple Mitarbeiter gab zu, dass das Problem bekannt sei, er aber aktuell keine Lösung zur Hand hätte. Er versprach dies hausintern zu klären, und am nächsten Tag bescheid zu geben. Er tat dies auch, mit folgendem Hinweis:

    Die Anschlußkabel der Hitzesensoren an den Kühlkörpern der Prozessoren seien so nah (zu nah) an den Kühlkörpern selbst verlegt, dass die Isolierung schmelze und einen Kurzschluß verursache. Hierduch schalte sich das MacBook einfach ab.

    Sobald das MacBook abkühle, würde der Abstand wieder ausreichen bis zur nächsten Erwärmung dieser.

    Ein Austauschen der Hauptplatine würde nichts ändern, da die Kühlrippen und die Kabel nicht an dieser befestigt wären.

    Apple arbeite gerade an einer Modifikation, habe aber noch keine neuen austauschbaren Ersatzteile.

    Apple empfehle den Technikern die Kabel eigenständig mit Hilfsmitteln (Isolierband) zu isolieren, und den Verlauf der Kabel soweit weg wie möglich von den Kühlkörpern zu fixieren.

    Der Cancom Techniker folgte den Anweisungen, und seit diesem Zeitpunkt (24.08.06) läuft das MacBook unseres Kunden problemlos….

    Mit freundlichem Grüßen

    Edmond Hirsch
    macteq.de

  •  ha (31. August 2006)

    Danke für den ausführlichen Bericht! So langsam kommt ja doch immer mehr Licht ins Dunkel!

  •  s0l (3. September 2006)

    hab leider das pech ebenfalls ein kaputtes zu besitzen. hoffe die machen kein aufriss weil ich es schon seid mehr als 90 tagen habe. ist ja nicht mein fehler dass er kaputt geht. sonst bin ich sehr zufrieden, besser als das iBook, was ich vorher hatte! auf jeden fall! super geil!

    black rules!

    mfg, eugen


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