Mac Expo: Greenpeace musste gehen
Die Öko-Aktivisten von Greenpeace haben in letzter Zeit für reichlich Furore in der Mac-Szene gesorgt. Das liegt in allererster Linie an den schweren Vorwürfen, die Greenpeace in einer großangelegten Web-Kampagne gegenüber Apples Umweltpolitik erhoben hat. Auch auf der heute gestarteten Mac Expo UK wollte man Mac-Nutzer auf die Problematik aufmerksam machen und hatte dafür sogar ganz offiziell einen Stand gemietet. Doch schon nach wenigen Stunden kam das Aus: Der Sicherheitsdienst der Messe bat die Aktivisten freundlich, aber bestimmt hinaus, nachdem sich offenbar einige größere Aussteller über den Stand beschwert hatten, wie Greenpeace selbst heute berichtet.
Apple schweigt sich zu der Kampagne bislang konsequent aus und propagiert stattdessen auf den eigenen Seiten sein Umwelt-Programm. Apple galt einst als “sauberer” Hersteller und befand sich auf den entsprechenden Ranglisten regelmäßig auf den vorderen Plätzen. Doch im Zuge der Verlagerung der Hardware-Produktion nach China und Taiwan in den letzten Jahren verschlechterte sich das Ranking kontinuierlich. Und auch der Ton zwischen Umweltschützern und Apple wurde in letzter Zeit immer rauer. Zuletzt hatte Steve Jobs im April 2005 die Vorwürfe unverblümt als “Bullshit” abgetan.







MACNOTES.DE » Notizen vom 3. April 2007 meint:
[...] Greenpeace im Apple Store Kaum ist der neue Apple Store in Rom eröffnet, kommt auch schon Greenpeace zu Besuch. Die Aktivisten demonstrierten (wie schon zur Mac Expo UK) gegen gesundheitsgefährdende Stoffe in Macs und iPods. Mit Plakaten ihrer “Think Green” Kampagne wollten die Umweltschützer auf ihr Anliegen aufmerksam machen. Eine Bildergalerie der Aktion haben die italienischen Kollegen von melablog online gestellt. [...]