MACNOTES

Veröffentlicht am  31.10.06, 23:01 Uhr von  Alexander Trust

Test: AppDelete 1.0

AppDeleteDas Installieren neuer Software ist auf dem Mac ein Kinderspiel: Meist reicht es schon, das Programm-Icon in einen beliebigen Ordner auf der eigenen Festplatte zu ziehen. Umgekehrt geht es leider nicht ganz so simpel: Zwar lässt sich jedes Programm ohne Probleme in den virtuellen Papierkorb werfen, doch beim Leeren desselben verbleiben meist jede Menge Einstellungs-Dateien, Log- und Cash-Files auf der Festplatte zurück, die sich auf Dauer durchaus als Bremsklotz und Speicherfresser entpuppen können. Diese Dateien alle manuell aufzuspüren, ist allerdings eine reichlich mühsame Angelegenheit. Genau hier kommt AppDelete ins Spiel, eine noch recht junge Freeware, die in Konkurrenz zum etablierten AppZapper tritt. Zieht man ein Programm auf das AppDelete-Icon, legt die Software nicht nur dieses Programm, sondern automatisch auch alle entsprechenden Zusatzdateien und Ordner in den Papierkorb. Im Lösch-Protokoll kann man leicht kontrollieren, dass dabei nicht versehentlich zu viel verschoben wurde und den Löschvorgang im Notfall rückgängig machen.

Im Praxistest fand AppDelete erstaunlich viele überflüssige Dateien – falsche Positive gab es dagegen nicht. Probleme gab es allerdings im Zusammenhang mit MegaZoomer – das Tool legt offenbar den Aufruf des AppDelete-Fensters lahm. Der Entwickler von AppDelete sagte uns gegenüber aber zu, diese Inkompatiblität mit der nächsten Version beseitigen zu wollen. Alles in allem empfiehlt sich AppDelete schon jetzt, wenn man häufiger neue Programme ausprobiert, aber trotzdem Ordnung auf der Festplatte behalten will.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: AppDelete 1.0 (Universal Binary)
Entwickler: Reggie Ashworth
Preis: Freeware

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