Review: 3. November 2006,

Test: Overflow 2

Overflow
Overflow - Screenshot

Wir testen den alternativen Programm-Starter Overflow 2 von Entwickler Stunt Software für Mac OS X, der nur beschränkten Funktionsumfang bietet, dafür jedoch sehr leicht zu bedienen ist.

Das Dock ist eines der umstrittensten Features von OS X: Zwar ist die halbtransparente Leiste mit den hüpfenden Icons ohne Frage nett anzuschauen, aber aus Usability-Gesichtspunkten so ziemlich das genaue Gegenteil von effizient.
Alternative Programmumschalter, sogenannte Launcher, gibt es daher zahlreich für den Mac. Am bekanntesten ist sicherlich Quicksilver, das aufgrund des großen Funktionsumfangs aber einiges an Eingewöhnungszeit braucht.

Overflow mit wenig Funktionen, leicht zu erlenen

Deutlich weniger multitalentiert, aber dadurch auch intuitiver ist dagegen Overflow. Das gerade einmal anderthalb Megabyte große Tool ist so etwas wie die Kreuzung aus Dock und Exposé. Mit einem Tastaturkürzel aufgerufen, erscheint das halbtransparente Fenster über dem Schreibtisch und zeigt die zuvor ausgewählten Programm-Icons in ebenfalls frei konfigurierbaren Listen. Mit der Maus, den Pfeiltasten oder dem jeweiligen Anfangsbuchstaben lässt sich dann das gewünschte Programm auswählen.

Im Arbeitsalltag erweist sich Overflow schon bald als echte Zeitersparnis im Vergleich zum Dock. Für alle, denen Quicksilver zu überladen erscheint, wird Overflow damit zur echten Alternative. Mit knapp 15 US-Dollar ist Overflow für den gebotenen Funktionsumfang allerdings etwas überteuert – zumal das erwähnte Quicksilver weiterhin als Freeware erhältlich ist.

Test: Overflow 2
4,29 (85,71%) 7 Bewertungen

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Wertung

6.8/10
intuitive Bedienung
Zeitersparnis
wenig Funktionsumfang
hoher Preis





Zuletzt kommentiert



 3 Kommentar(e) bisher

  •  Johannes (6. November 2006)

    Ich als Maus-Hasser bzw. Shortcut-Liebhaber bleibe da ganz einfach bei Namely

    http://amarsagoo.info/namely/index.shtml

    …mit einem shortcut aufrufen, 2 buchstaben enter tippen, so schnell ist man niemals mit der Maus!

  •  ha (6. November 2006)

    @Johannes: Richtig, aber fairerweise muss man erwähnen, dass sich Overflow auch komplett mit der Tastatur steuern lässt – gibt man die ersten Buchstaben des Programm an, springt der Fokus automatisch dahin, per Enter kann man es dann aufrufen.

  •  Tom (13. März 2008)

    Ein super Programmstarter. Wenn man ihn auf eine Maustaste legt, das Fenster auf die maximale Größe stellt und die Seitenleiste ausblendet kann man alles ablegen. Dann hat man einen Schreibtisch welchen man einfach ein und ausblenden kann. Ich habe neben Programmen auch Dateien und Ordner auf meinem Overflow-„Schreibtisch“ und kann sogar auf einen Finder Ersatz verzichten.

    Für mich das wichtigste Tool welches man sich für Mac OS X anschaffen kann. Nichts wird man öfter nutzen und nichts spart mehr Zeit ein.


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