MACNOTES

Veröffentlicht am  8.11.06, 10:32 Uhr von  

Test: KeyCue 2.1

KeyCueNachdem wir bereits die Programme PopCharX und Typinator aus dem Hause Ergonis für Euch unter die Lupe genommen haben, darf natürlich auch der Dritte im Bunde des Macility Productivity Bundle nicht fehlen: KeyCue. Wie auch schon seine Kollegen will die schlanke Software den täglichen Umgang mit OS X erleichtern und dabei gerade Anfängern und Switchern den Einstieg in die Fülle von Shortcuts des Apple Betriebssystems erleichtern. Besonderes Augenmerk haben die Entwickler der österreichischen Softwareschmiede dabei wieder auf die nahtlose Integration in den Arbeitsablauf des Users gelegt. Funktionalität und einfache Benutzung stehen allerdings ebenso im Vordergrund. Ob Ergonis mit KeyCue auch diesmal wieder die Bestnote erreichen können, zeigt unser Test.

Der erste Eindruck:

Mit einer Größe von 0.6 MB ist spätestens beim Download klar, dass sich KeyCue mehr als spartanisch präsentiert. Und dieser Eindruck täuscht nicht. Die Konfigurationsoberfläche des Programms ist ähnlich den OS X eigenen Systemeinstellungen aufgebaut. Fünf verschiedene Tabs mit Einstellungsoptionen stehen zur Verfügung: gerade einmal zwei davon spielen für die Nutzung von KeyCue eine Rolle. Per Schieberegler lassen sich die Auslöseverzögerung und die Transparenz des Programmfensters einstellen. Damit wäre die grundlegende Installation auch eigentlich schon abgeschlossen. Zusätzliche Menüeinträge, wie die Möglichkeit des automatischen Programmstarts beim Einschalten des Computers, runden die Konfiguration ab. Läuft KeyCue erst einmal dezent im Hintergrund, lassen sich diese Optionen durch die Verwendung eines speziellen Shortcuts jederzeit wieder einblenden.

MenüMenü
Über 2 Tabs lässt sich KeyCue konfigurieren

Im Alltagstest:

Die Verwendung von Tastaturkürzeln, den sogenannten Shortcuts, erleichtert ohne Frage die tägliche Arbeit am Computer. Angefangen beim einfachen Copy & Paste bis hin zum Weiterleiten einer Email per Knopfdruck ist fast alles möglich. Hartgesottene Profis verzichten fast gänzlich auf die Menüführung per Maus. Doch aller Anfang ist schwer und selten findet man alle Shortcuts übersichtlich auf einen Blick versammelt. Hier kommt KeyCue ins Spiel. Auf Knopfdruck werden die Kürzel des aktuellen Programms ausgelesen und auf einer übersichtlichen Oberfläche präsentiert. Verwendet wird hierfür die Apfeltaste, welche per einstellbarer Auslöseverzögerung das Programmfenster aufruft. Die Gliederung der Befehlsübersicht ist gut strukturiert und wirkt durchdacht: zuerst werden allgemeine Befehle für das jeweilige Programm aufgelistet, danach wird spezifisch auf die einzelnen Menüpunkte eingegangen. Surft man mit Safari durchs Internet, präsentiert KeyCue neben allgemeinen Shortcuts wie Ausblenden und Beenden auch Abkürzungen für die jeweiligen Befehle unter Ablage, Bearbeiten etc. In unserem Test schaffte es KeyCue aus allen verwendeten Programmen die Kürzel auszulesen. Auch bei Software von Drittherstellern funktionierte die Integration tadellos.

SafariDreamweaver
KeyCue im Einsatz: Safari und Dreamweaver

Fazit:

Auch mit KeyCue präsentieren Ergonis wieder einmal ein gewohnt ausgereiftes Stück Software. Das Programm offenbart keinerlei Schwächen und erfüllt seine Aufgaben konsequent und funktionell. Einsteiger, Switcher und Tastatur-Fetischisten werden ihre helle Freude an dem Programm haben.

5/5Testurteil: 5/5 Macs
Bezeichnung: KeyCue 2.1 (Universal Binary)
Entwickler: Ergonis Software
Preis: 19,99 Dollar

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 2 Kommentar(e) bisher

  •  Mario sagte am 9. November 2006:

    …die software ist gut intigriert keine frage, doch die meisten shortcuts kennt schon jeder (das sie meist in allen prog gleich sind). ich vermisse die versteckten shortcuts (beispiel photoshop), diese werden nicht angezeigt und machen das programm schon nach kurzer zeit überflüssig…

    Antworten 
  •  sl sagte am 9. November 2006:

    Wie gesagt, KeyCue ist vor allem für Einsteiger und Switcher interessant. Ich kann mich nach meinem Switch zu Apple ein einige Episoden erinnern, wo ich mehrmals ungewollt Programme geschlossen habe, da sich das @-Zeichen nicht über “Apfel Q” einfügen lässt ;-) Aber auch in Entourage, Dreamweaver, Fireworks und Co. wurden mir Shortcuts gezeigt, die ich vorher so noch nicht kannte.

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