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Veröffentlicht am  22.11.06, 21:06 Uhr von  Alexander Trust

Premiere: Champions League Livestream zum Verzweifeln

Der Livestream zur Champions League von Premiere, der das Topspiel Bremen gegen Chelsea zeigen soll, er verweigert den Dienst.

Das Bayernspiel davor ging auch in der zweiten Halbzeit gedrosselt weiter. Nun kommt man gar nicht mehr ans Gucken. Was ist los im Freistaat München? Dort wo jemand sich eine Umsatzsteuernummer besorgt hat, ein Gewerbe angemeldet, und fortan Video-Livestreams anbieten möchte.

Premieres Partner, one4video verfügt selbst nur über ein Filmportal mit einer altbackenen Videoauswahl, die vor 10 Jahren auf VHS schon keinen Euro mehr Wert gewesen wäre. Mit den Live-Sport-Events hat man sich, wie es scheint, eine zu große Aufgabe auferlegt.

Seit Beginn des Service spiele ich als zahlender Kunde immer und immer wieder Versuchskaninchen? Keine Übertragung lief bisher fehlerfrei. Ruckler, Aussetzer, Totalausfälle. Heute ist es dann wieder so weit.

Ich werde doch kein Geld investieren in ein Produkt, das nicht funktioniert. Die Organisation in dem Laden ist schlecht. Es tut mir Leid für die Geschäftsidee, die miserabel verkauft wird. Es bedarf einfachster Analysis-Grundrechenformen, um auszurechnen, wie viel Rechnerkapazitäten man für wie viele Kunden benötigt. Wenn man auf der sicheren Seite sein will, hat man mehr Ressourcen als notwendig vorhanden. Premiere ruiniert sich einen guten Namen mit einer schlechten Umsetzung des Internet-Livestream-Angebotes.

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