News & Rumors: 6. Dezember 2006,

Überblick: Adobe Reader 8

Macnotes
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Nachdem Adobe Anfang November bereits seine PDF-Lösung Acrobat auf Version 8 aktualisiert hatte, kommt jetzt der kostenlose Reader mit einem frischen Anstrich daher. Was außer Kosmetik sonst noch neu ist, zeigt unser Schnellüberblick.

Installations-Wahnsinn

Die Liebe zu Installations-Programmen befällt immer mehr Hersteller von Mac-Software. Beim Adobe Reader wird die „Installeritis“ aber auf die Spitze getrieben: Auf der Adobe-Website sucht man den richtigen von insgesamt fünf verschiedenen für den Mac. Einmal runtergeladen installiert dieser den „Adobe Download Manager“, der wiederum ein DMG-Image mit dem Installer für den Reader herunterlädt. Nachdem man dann noch zahlreiche Lizenvereinbarungen bestätigt hat, kommt man irgendwann tatsächlich in den Genuss, das Programm nutzen zu können. Umständlicher geht es kaum.

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Frisch gestrichen

Der Adobe Reader 8 legt endlich den biederen Anstrich seiner Vorgänger ab und hat nun ein Mac-typisches Look-and-Feel. Die Benutzeroberfläche ist zwar schick und intuitiv, aber leider trotzdem ein Adobe-Eigenbau und trägt damit zum immer größer werdenden GUI-Wirrwarr auf dem Mac bei. Doch solange Apple mit schlechtem Beispiel voran geht, kann man wohl von den Herstellern nichts Besseres erwarten. Manchmal wünscht man sich den guten alten Platinum-Einheits-Look zurück, aber das ist ein anderes Thema.

Meet & Greet

Meeting nennt Adobe die Mehrbenutzer-Funktionen, die seit Version 8 erstmals dabei sind. Damit können mehrere Personen gleichzeitig und über das Web ein Dokument lesen und bearbeiten sowie Kommentare austauschen. Dafür ist allerdings ein kostenpflichtiger „Acrobat Connect“-Zugang nötig.

Digitale Unterschrift

Sehr lobenswert ist die Möglichkeit, PDF-Dateien mit Hilfe sogenannter Digitaler Signaturen zu unterschreiben und damit die Echtheit des Dokumentes zu bestätigen. Der Reader bietet dafür eine recht komfortable Zertifikats-Verwaltung an. Über „Dokument > Unterschreiben“ kann dann jedes PDF schnell signiert werden.

Schöner Kommentieren

Ganz klar verbessert wurde im Adobe Reader die Kommentar-Funktion. Anmerkungen lassen sich jetzt einfacher hinzufügen, und vor allem leichter auffinden. Über den Kommentar-Button in der Seitenleiste hat man Zugriff auf eine Übersicht aller Kommentare, die sich zudem durchsuchen lässt.

Browser-Plugin

Überarbeitet wurde außerdem das Plugin für Safari, mit dem PDF-Dokumente direkt im Browser gelesen und ausgedruckt werden können. Ein Musterbeispiel an Geschwindigkeit ist das Plugin leider immer noch nicht – wer auf die erweiterten Funktionen verzichten kann, ist mit den integrierten PDF-Fähigkeiten von Safari wohl besser bedient.

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Zuletzt kommentiert



 2 Kommentar(e) bisher

  •  tbo (6. Dezember 2006)

    Nun, solange es geht, ist das PDF-Browser-Plug-In von Schubert-IT für safari immer noch die erste Wahl. Jungs bei Adobe: so sieht die Integration in einen Browser aus.

  •  mazo (7. Dezember 2006)

    Die integrierten PDF-Fähigkeiten von Safari finde ich ziemlich nutzlos. Das Schubert-IT Plugin funktioniert nicht auf einem Intel-Mac (bzw. nur unter Rosetta). Also bleibt fast nur der Adobe Reader als Browser Plugin.

    Noch ärgerlicher ist es allerdings, wenn man Camino verwendet. Da bleibt einem weiterhin nur der Download der PDFs.


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