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Veröffentlicht am  8.04.07, 12:40 Uhr von  Alexander Trust

Lizenzkarten: Nie wieder kryptische Codes?

Beim Passwort-Manager 1Passwd gibt ein neuartiges Freischalt-Verfahren für Shareware sein Debüt, das so einfach scheint, dass man zweimal hinschauen muss, um es zu verstehen. Statt einer kryptischen Buchstaben- und Zahlenkombination erhält der Käufer per E-Mail eine “Lizenzkarte”, die er einfach per Drag-und-Drop auf das Programm zieht und es so freischaltet. Alle erforderlichen Daten sind in der Bilddatei gespeichert.

Das sieht nicht nur elegant aus, die Macher hoffen damit auch, die unerlaubte Weitergabe von Lizenz-Keys einzudämmen. Denn auf der Lizenzkarte sind die persönlichen Daten des Käufers vermerkt, und wer verteilt diese schon gerne in den üblichen Filesharing-Netzwerken? Wir sind gespannt, ob sich dieser interessante Ansatz auch bei anderen Herstellern durchsetzen wird.

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 4 Kommentar(e) bisher

  •  ad sagte am 8. April 2007:

    Nix neues – zumindest ähnlich (ohne Grafik) kenne ich das von HawkEye und Pukka.

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  •  Tice sagte am 8. April 2007:

    Auch Tables schickt statt Code eine Datei die auf das Programm gezogen werden muss (XML).

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  •  rs sagte am 8. April 2007:

    Und ich dachte, man wäre noch nicht soweit, dass Computer Bildern Texte entnehmen können… Na gut – das liegt wahrscheinlich an der Schrift. Bei diesen all-bekannten visuellen Bestätigungscodes werden ja verschiedene Schriften verwendet, die man manchmal selber nicht lesen kann.

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  •  ha sagte am 8. April 2007:

    Der Registrierungskey befindet sich bei der Methode von 1Passwd im Binärcode des Bildes versteckt.. es wird also nicht das “ausgelesen”, was auf dem Bild zu sehen ist. Verändert man aber die Bilddatei (indem man z.B. die persönlichen Infos “ausradiert”), ändert sich auch der Binärcode und der Key geht flöten.

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