MACNOTES

Veröffentlicht am  15.06.07, 8:49 Uhr von  ml

WWDC Tagebuch #7

WWDC 2007 live bei MacnotesDer Tag heute begann mal ausnahmsweise nicht mit einer Session. Stattdessen hatte Parallels zu einer Demonstration einer Alphaversion von Parallels Server for Mac eingeladen. Dazu in einem anderen Artikel später mehr.

Nach der Demo bin ich zurück ins Moscone Center gegangen und habe dort einen Vortrag über die Möglichkeiten, die Reaktionsfähigkeit und die Effizienz von Cocoa-Programmen zu erhöhen besucht. Insbesondere ging es darum den Spinning beachball of death zu vermeiden. Erscheint nämlich das bunte Farbrad, dann hat das nicht zwangsläufig einen Programmfehler als Ursache, sondern bedeutet nur, dass die Anwendung nicht mehr auf externe Ereignisse reagiert. Um die Geschwindigkeit von Anwendungen zu verbessern, führt Apple mit Leopard NSOperation-Objekte ein, die automatisch auf eine für das System optimale Anzahl von Threads gemultiplext werden. Damit verhindert man als Entwickler entweder Parallelität zu verschenken, weil man z. B. zu wenige Threads anlegt oder zu viele Threads zu erzeugen, die das System am Ende langsamer machen.

Anschließend gab es keine für mich interessanten Vorträge. Wegen des schönen Wetters, habe ich die folgenden Stunden in der Stadt verbracht und bin z. B. hinunter zum Fishermans Wharf gelaufen. Von dort kann man bis zur Golden Gate Bridge und nach Alcatraz hinüber schauen. Nach dem ganzen Troubel der letzten Tage, tat es gut einfach mal für ein paar Minuten am Strand zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen.

Am späten Nachmittag habe ich dann noch einen Vortrag über das PDFKit von Leopard gehört. Mit diesem Framework lassen sich PDFs anzeigen, bearbeiten und speichern. Gegenüber Tiger sind zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten hinzugekommen und die Integration mit dem Interface Builder wurde deutlich verbessert.

Let’s Party
Der Abend bestand heute nur aus Parties. Zunächst hatte Parallels zu einer kleinen Cocktail-Party eingeladen. Dabei konnte ich einen der Entwickler mal etwas ausquetschen und, zumindest für mich, interessante Details und Meinungen erfahren.

Traditionell fand in den letzten Jahren am Donnerstag der WWDC immer der Apple Campus Bash statt, bei dem Apple alle Teilnehmer auf den Apple-Campus in Cupertino zu einer Party eingeladen hat. Da dieses Jahr die Teilnehmerzahl quasi explodiert ist, verlegte Apple kurzerhand den Bash nach San Francisco in den Yerba Buena Garden. Das ist ein kleiner Park auf dem Moscone Nord. Dort gab es Essen, Trinken und eine Live-Band. Während des Bashs habe ich zahlreiche interessante Leute getroffen u.a. Daniel Schwill (Tables), Frank Blome (Merlin) und Stefanie Höfling von der Big Nerd Ranch.

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