MACNOTES

Veröffentlicht am  22.08.07, 0:47 Uhr von  

Fundstück: iMac im Schlankheitswahn?

Das musste ja so kommen: Weil Apple den neuen iMac mit dem Slogan “You can’t be too thin. Or too powerful.” bewirbt, meldet sich nun die Alliance for Eating Disorders Awareness mit einem besorgten offenen Brief in Cupertino. Die Kampagne möge gut gemeint sein, berge aber die Gefahr in sich, junge Mädchen dazu zu verleiten, krampfhaft abnehmen zu wollen. Im schlimmsten Fall fördere sie tödliche Esstörungen.

iMac: Too thin?
Vorher/nachher: Zufall oder Reaktion auf die Beschwerden?

Mittlerweile ist der Slogan auf Apples Startseite durch ein ziemlich unverfängliches “The all new, all in one iMac” ersetzt worden. Ob man in Cupertino damit auf besagten Brief reagierte, oder den Slogan ohnehin ersetzen wollte, ist nicht bekannt.

Bleibt die Frage, warum bei Apple vorher niemand auf die Idee gekommen ist, dass ein solcher Spruch sicherlich nicht von allen nur auf das Gehäuse des neuen iMacs bezogen werden würde.

Via TUAW.

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 10 Kommentar(e) bisher

  •  JFK sagte am 22. August 2007:

    alle apple-mitarbeiter sind perfekt, das hast du wohl vergessen :D
    aber ich persönlich wär auch nicht drauf gekommen :/

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  •  Witti sagte am 22. August 2007:

    Also ich wär auch nur auf sowas gekommen wenn mich direkt jemand darauf aufmerksam gemacht hätte.

    Aber nicht vergessen, Amerika – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten O_o :-D

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  •  Martin sagte am 22. August 2007:

    mir stieß der dämliche Werbespruch sofort auf.

    Natürlich können nur Amis, [Absatz gekürzt, weil jedenfalls sehr missverständlich. Die Redaktion.].

    Und auch der Lob von unbegrenzter Macht läd zum Spott ein – und ist angesichts der totalitaristischen Anwandlungen und des Rechte- und Rechtsabbaus weltweit (von Homeland-”Security” bis Schäuble) eine SEHR idiotische – oder entlarvende – Aussage.

    Langer Rede kurzer Sinn: wer dämlich wirbt, bekommt das passende Feedback:
    Böses Bild hier:
    http://www.flickr.com/photos/94799469@N00/1132706518/
    Böser Kommentar da:
    http://www.macs-first.com/blogs/6/New-iMacs—Hardware-for-anorexic-dictators.html

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  •  Martin sagte am 22. August 2007:

    ähm – ich noch nix wach und daher viel inkonsistent gebrabbelt in voriges Kommentar… Haltet die wirre Grammatik und den fehlenden Satz nach dem ersten Absatz meinem noch nicht adäquaten Koffein-Level zugute. ;-)
    Der Sinn erschließt sich, glaube ich, trotzdem.

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  •  Bloggemeyer sagte am 22. August 2007:

    Die Werbung war nicht dämlich. Dämlich sind nur die politisch korrekten Reaktionen darauf. Und wer den Bogen von einem Mac zu Schäuble spannt, sollte wohl besser ganz auf Koffein verzichten.

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  •  Martin sagte am 22. August 2007:

    @Bloggemeyer:
    Ob die Werbung dämlich ist, kann man lange diskutieren. Kann man auch lassen.
    Der Bogen von Mac zu Schäuble ist allerdings sehr kurz, auch jenseits der Assoziation “can’t be too powerful” -> “durchgeknallte Machtfanatiker”: das sicherste und fortgeschrittenste Betriebssystem der Welt beinhaltet immer noch ein eMail-Programm, daß keine Verschlüsselung beherrscht, eine Firewall, die allenfalls eingehenden Traffic im Griff hat, etc.pp. – Komponenten, die in Konflikt mit den “Diensten” und Überwachungsphantasten dieser Welt stehen könnten, verkneift man sich halt auch bei den Apfelhelden lieber… und klopft dafür markige Werbesprüche.

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  •  ha sagte am 22. August 2007:

    Sorry, Leute, aber vom dumpf-pauschalen Amerika-Bashing halte ich überhaupt nichts.

    Zumal ich mir ziemlich sicher bin, dass es hierzulande ähnliche Reaktionen gegeben hätte, wenn Apple den iMac mit “Man kann nie zu dünn sein” beworben und hier annähernd die gleiche Marktpräsenz hätte wie in den USA.

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  •  Bloggemeyer sagte am 22. August 2007:

    @Martin
    Es zwingt Dich niemand, einen Mac zu kaufen. Den “Überwachungsphantasten” dieser Welt stehen im übrigen Paranoiker gegenüber, die jede öffentliche Webcam als Anschlag auf ihre Freiheit verstehen. Sei es drum … dass es überhaupt Ärger um harmlose Werbeslogans gibt, ist typisch amerikanisch. Ebenso das Einknicken vor der Fraktion der politisch Korrekten. Dass es in Deutschland zuweilen ähnliche Szenarien gibt, räume ich dabei gerne ein.

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  •  icoco sagte am 22. August 2007:

    Vielleicht ein wenig überspannt? Auf was für Ideen manche Leute kommen …!

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  •  Martin sagte am 22. August 2007:

    @Bloggemeyer
    Nun – ein kurzer Blick in Dein Blog klärt, daß wir da sehr unterschiedlich denken. Macht nichts, belebt die Sache, die wir “Leben” nennen. ;-)

    Was das “nicht zwingen” angeht, – sehr altes Argument. Wenn ein Produkt Schwächen hat, gehören die benannt, gerade von denen, die es ansonsten sehr schätzten.
    Und die Paranoiker (die es unbestritten gibt) haben zumindest weniger “Gefährder”-Potential als die Gegenseite…

    Aber wir schweifen ab… Zumindest hat sich der Slogan nützlich gemacht, denn in allerlei Foren, Blogs und MacPortalen laufen ähnliche Diskussionen ab, und der “correctness”-Quatsch führt indirekt zur Beschäftigung mit wirklichen Defiziten in der Produktpolitik bei Apple – ob Spott über die Graphikkarte des neuen iMacs, die alles andere als “powerful” ist. Oder die Frage, was genug Macht ist – und ab wann man sich ihr lieber entgegenstellt. Was Apple nicht tut.

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