: 7. September 2007,

100 Dollar für iPhone-Erstkäufer

iPhone
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In einem ersten Interview nach der Preissenkung beim iPhone sagte Steve Jobs noch, dass Erstkäufer, die für ihr iPhone vor zwei Monaten 200 Dollar mehr gezahlt haben, schlicht und einfach Pech gehabt hätten.

Nach einem Sturm der Entrüstung quer durch alle Mainstream-Medien dies- und jenseits des Atlantiks ist der Apple-Chef jetzt offensichtlich um Schadensbegrenzung bemüht: In einem offenen Brief wendet er sich an all die, die durch den drastischen Rabatt ihr Vertrauen in Apples Preispolitik enttäuscht sahen und verspricht jedem einen Gutschein für den Apple Store im Wert von 100 US-Dollar, der das iPhone noch zum alten Preis gekauft und dafür bisher keinen Ausgleich erhalten hat.

Sowohl die Preissenkung, als auch dieses verfrühte Nikolaus-Geschenk zeigen wohl vor allem eines: Der Preis für das iPhone war von Anfang an mit sehr viel Luft nach oben, oder besser gesagt, Marge kalkuliert. Die Erstkäufer mag Steve Jobs mit seinem Brief nun ruhiggestellt haben, doch der nächste Ärger droht: Die Aktionäre dürften wenig begeistert darüber sein, dass Apple freiwillig bereits eingestrichene Gewinne wieder hergibt.

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 1 Kommentar(e) bisher

  •  switchpack (7. September 2007)

    Das mit den Aktionären sehe ich anders. Werte wie Glaubwürdigkeit, Vertrauen der Kunden kurz Image des Unternehmens, dürften sich hier deutlicher auf den Kurs auswirken als der Umsatz durch das iPhone. Schließlich hat Apple wohl einfach mehr verkauft als prognostiziert und dadurch ist der Anfangspreis einfach nicht gerechtfertigt. Punkt.


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