MACNOTES

Veröffentlicht am  12.10.07, 16:15 Uhr von  Alexander Trust

Das Apple iPhone (8 GB) im Test

iPhoneNoch knapp einen Monat dauert es, bis das iPhone auch hierzulande über die Ladentische geht. Wir liefern euch schon jetzt unseren ausführlichen Testbericht, nachdem wir das Gerät mehrere Wochen lang dies- und jenseits des Atlantiks genutzt haben. Dabei musste das iPhone zeigen, ob es nicht nur neidische Blicke auf sich zieht, sondern auch im Alltag überzeugen kann.

Telefon, iPod, Internet-Wunderwaffe – die Funktionen des iPhone sollte mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Wir legen in unserem Test deshalb ganz bewusst den Schwerpunkt auf die Schwachstellen und Unzulänglichkeiten. Und die sind leider zahlreicher, als man dem Gerät ansieht – aber der Reihe nach.

Lieferumfang

Das iPhone kommt in einer erstaunlich kleinen Schachtel aus schwarzem Karton, die einen sehr hochwertigen Eindruck macht. In der “Black Box” befinden sich außerdem das Dock, ein Dock-Connector-Kabel, ein Netzteil (nur zusammen mit dem Kabel nutzbar), die Kopfhörer (die auch als iPhone Headset dienen) und ein schwarzes Mikrofasertuch. Ansonsten liegen die üblichen Apple-Aufkleber, Garantiehinweise etc. bei. Eine Gebrauchsanweisung sucht man vergeblich – lediglich ein Faltblatt mit Finger Tips findet sich in der Schachtel.

Design

In Sachen Design braucht das iPhone selbst den Vergleich mit den Luxus-Handys der Marke Hause Vertu nicht zu scheuen. Die glänzend-glatte Front aus Glas und Chrom und die Rückseite aus mattem Aluminium harmonieren hervorragend und vermitteln einen edlen, aber sachlichen Eindruck. Das übliche Tastenwirrwarr haben Apples Designer auf ein absolutes Minimum reduziert.

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Schlank, aber kein Winzling

Das iPhone bringt mit 135 Gramm mehr Gewicht als die meisten Konkurrenten auf die Waage, beult dank seiner schlanken Figur aber weder Hemd- noch Hosentaschen aus. Da nahezu die gesamte Vorderseite vom berührungsempfindlichen Display eingenommen wird und somit kaum Platz zum Ablegen der Finger bleibt, liegt das iPhone allerdings nicht ganz so gut in der Hand.

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Im direkten Vergleich zum XDA neo

Die Verarbeitung des iPhone ist ingesamt überdurchschnittlich gut und die Spaltmaße sind verschwindend gering. Bei einigen Modellen konnten wir allerdings einen kleinen Verarbeitungsmangel feststellen: Der Chromring scheint zu Weilen nicht exakt auf dem Alu-Gehäuse platziert zu sein, so dass die recht scharfen Kanten des Rings an manchen Stellen überstehen. Soweit uns bekannt, hat der Apple Store diese Geräte jedoch anstandslos zurückgenommen.

Aktivierung

Ohne Aktivierung des Mobilfunkvertrags geht (offiziell) erst einmal gar nichts – selbst die iPod-Funktion lässt sich vorher nicht nutzen. Die Aktivierung des Vertrags über iTunes ist aber einfach und nach Angabe der Kreditkarten-Daten in wenigen Schritten erledigt.

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Ohne Aktivierung geht nichts

Alternativ lässt sich die Aktivierung auch mit einem der unzähligen Tools umgehen, die findige Hacker schon wenige Tage nach Verkaufsstart veröffentlicht haben. Mit der aktuellen Firmware setzte Apple dem und auch dem Entfernen des SIM-Locks ein vorläufiges Ende, aber in den letzten Tagen tauchten schon wieder neue Lösungen auf. Ein wahres “Katz und Maus”-Spiel, wie auch Steve Jobs jüngst zugeben musste.

Telefon

Als Mobiltelefon schlägt sich das iPhone alles in allem sehr gut. Dank des großen Displays ist das Wählen ein Kinderspiel und häufig genutzte Nummern lassen sich in einer Favoriten-Liste ablegen. Einziger Kritikpunkt insoweit: Es braucht bis zu sechs verschiedene Schritte, um einen Anruf zu tätigen (Einschaltknopf, “Tasten”-Sperre, ggf. Home-Button, Telefon-Icon, Kontakt auswählen, Nummer auswählen). Erst mit der Firmware-Version 1.1.1 schafft Apple hier Abhilfe: Die Favoriten-Liste lässt sich nun per Doppel-Druck auf den Home-Button aufrufen.

Während eines Gesprächs schaltet sich das Display dank des integrierten Entfernungssensors aus – das spart Strom und verhindert vor allem versehentliches Drücken der “Tasten”. Entfernt man das iPhone vom Ohr, schaltet sich das Display wieder ein und ein Menü mit verschiedenen Optionen erscheint. Unter anderem lassen sich dort weitere Gesprächsteilnehmer hinzufügen (Konferenzschaltung), das Gespräch auf “Halten” stellen und der Lautsprecher zuschalten. Letzteres hätte Apple sinnvollerweise mit dem Entfernungssensor verknüpfen sollen. Dann würde sich der Lautsprecher automatisch zuschalten, sobald man das iPhone vom Ohr entfernt.

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Telefonieren mit dem iPhone

Während eines Gesprächs kann man jederzeit über den Home-Button zurück ins Hauptmenü und z. B. eine Adresse raussuchen oder eine E-Mail nachlesen. Das klappt auch in der Praxis ganz hervorragend – mit einer Einschränkung: Die Internetverbindung über EDGE/GPRS ist während des Gesprächs unterbrochen. Das iPhone signalisiert das laufende Gespräch über einen pulsierenden, grünen Balken über der Statusleiste. Tippt man ihn an, kommt man zurück ins Gesprächsmenü.

Die Sprachqualität ist sowohl auf Anrufer- als auch auf Empfängerseite gut. Zu bemängeln ist jedoch die geringe maximale Lautstärke des Ohrhörers. Vor der Geräuschkulisse der meisten Großstädte wird es damit leider recht anstrengend, dem Gesprächspartner zu folgen. Im Zweifel hilft hier nur der Griff zum mitgelieferten Headset. Das kann übrigens auf ganzer Linie überzeugen: Neben den vom iPod bekannten Ohrstöpseln ist im Kabel auf der rechten Seite ein Mikro integriert, außerdem ein kleiner Taster. Drückt man diesen einmal, nimmt man den eingehenden Anruf an. Drückt man zweimal hintereinander beendet man das Gespräch bzw. lehnt es ab. Im iPod-Modus dient dieser Taster übrigens auch als Fernbedienung: Einmal drücken entspricht Play/Pause, zweimal springt zum nächsten Song. Hört man gerade Musik, während ein Anruf eingeht, blendet das iPhone den Song sanft aus und nach Ende des Gesprächs an der gleichen Stelle wieder ein. Besser kann man es nicht lösen.

Weniger gelungen sind dagegen die SMS-Fähigkeiten des iPhones. Die iChat-ähnliche Oberfläche kann zwar durchaus überzeugen, aber leider bietet das iPhone keine Zeichen-Anzeige. Noch ärgerlicher ist allerdings, dass man eine SMS jeweils nur an einen einzigen Empfänger schicken kann. Da dem iPhone auch eine Copy/Paste-Funktion fehlt, wird das Versenden ein und derselben Nachricht an mehrere Empfänger zur echten Geduldsprobe. Auch MMS unterstützt das iPhone bekanntlich nicht – für manche ein echter Nachteil, aus unserer Sicht aber eher zu vernachlässigen, schließlich steht ein ausgewachsener E-Mail Client zur Verfügung.

iPod

Steve Jobs lässt keine Gelegenheit aus, das iPhone als “best iPod ever” zu loben. Und kein Zweifel, es ist ein faszinierendes Erlebnis, in Cover Flow mit dem Finger durch seine Musiksammlung zu blättern – gewissermaßen die moderne Variante des Stöberns in Papas Plattenkiste. Auch Video-Podcasts und Filme sind ein Genuss auf dem hochauflösenden Display, das zudem einen unglaublich großen Betrachtungswinkel bietet.

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Cover Flow und Video-Podcasts

Es sind die kleinen Dinge, die das ansonsten überaus positive Bild trüben: So gibt es keine Möglichkeit, Songtexte auf dem iPhone darzustellen. Schlimmer noch: Intelligente Wiedergabelisten kommen auf dem iPhone völlig unsortiert an. Wer also z. B. in iTunes eine intelligente Playlist mit seinen 50 neuesten Songs angelegt und nach “Hinzugefügt am” sortiert hat, guckt in die Röhre. Warum solch grundlegende Funktion seit Jahren auf jedem iPod zum Standard gehören, aber auf dem iPhone nicht möglich sind, bleibt Apples Geheimnis.

Internet und E-Mail

Um es vorweg zu nehmen: Der Safari-Browser auf dem iPhone ist bei weitem das Beste, was bisher als “mobiles Internet” verkauft wurde. Mit dem iPhone hat man tatsächlich zum ersten mal auf einem Handy-Display ein wirklich brauchbares Surf-Erlebnis – sofern man über WLAN mit dem Internet verbunden ist. Über EDGE/GPRS wird das Surfen auf Spiegel Online & Co dagegen zum Geduldsspiel – unterwegs empfiehlt es sich deshalb, auf die abgespeckten Mobil-Varianten umzusteigen, die viele Seiten (übrigens auch wir) anbieten. Die fehlende Flash-Unterstützung dagegen klingt auf dem Papier dramatischer, als sie in der Praxis ist. Im Gegenteil, ohne die bandbreiten-intensiven Flash-Banner lädt so manche Seite schneller als gewohnt. Viele Video-Angebote werden ohnehin zumindest zusätzlich in Quicktime-kompatiblen Formaten angeboten und lassen sich somit auch auf dem iPhone nutzen (so z. B. die Kurz-Ausgabe der Tagesschau).

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Surfvergnügen: Macnotes und die Tagesschau in 100 Sekunden

Ganz ohne Tadel ist allerdings auch der mobile Safari-Browser nicht: Teilweise stürzt er ohne Vorwarnung ab, insbesondere bei mehreren geöffneten Fenstern. Noch gravierender ist allerdings folgender Bug: Hört man Musik und surft gleichzeitig in Safari, wird die iPod-Wiedergabe zuweilen unterbrochen. Bei uns trat dieses Phänomen zwar nicht regelmäßig, aber dennoch häufig genug auf, um es als Ärgernis zu vermerken. Ähnlich geht es vielen anderen Nutzern, die sich in Apples Support-Foren beschweren. Das Problem ist Apple seit längerem bekannt, doch auch mit der Firmware-Version 1.1.1 wurde es noch nicht behoben.

Der Mail-Client auf dem iPhone bietet Licht und Schatten: Gut gelöst ist die Anbindung an iTunes: Mail-Accounts lassen sich synchronisieren, das umständliche Eingeben der Daten auf dem iPhone entfällt somit. Auch die technischen Fähigkeiten überzeugen: Selbst mit aufwendigen Html-Mails hat das iPhone keinerlei Probleme. Schattig wird es wieder einmal in den Details: So fehlt dem Mail-Programm ein Button, mit dem sich alle Nachrichten als gelesen markieren lassen, auch das gleichzeitige Löschen mehrerer Nachrichten ist nicht möglich. Zudem muss man immer erst den Home-Screen aufrufen, um überprüfen zu können, ob neue Mails vorliegen – denn in der Status-Leiste werden neue Nachrichten nicht angezeigt. Abhilfe schafft hier ein Tool namens Taskbar-Notifier. Dieses lässt sich allerdings nur installieren lässt, wenn Lese/Schreibzugriff auf das iPhone besteht (“Jailbreak”) – wovor Apple ausdrücklich warnt.

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E-Mails: Kein dauerhafter Speicher und umständliches Löschen

Ein weiteres Manko des Mail-Programms fällt vor allem dann ins Gewicht, wenn man nicht über eine mobile Daten-Flatrate verfügt: Das iPhone speichert Mails (und deren Inhalt, wie Bilder, Anhänge etc.) nur in einem temporären Speicher. Somit werden Nachrichten oft mehrfach heruntergeladen, was unnötigen Traffic verursacht. Ohne aktive Internetverbindung lassen sich Mails oft gar nicht betrachten (siehe Screenshot). Uns ist es ein Rätsel, warum Mails nicht dauerhaft auf dem iPhone gespeichert werden – schließlich steht mit 8 GB mehr als ausreichend Kapazität zur Verfügung.

Sonstige Anwendungen

Das iPhone bietet ab Werk eine Reiher weiterer Programme, von denen vor allem der Kalender und die GoogleMaps-Anwendung überzeugen können. Mit letzterer kann man sich z. B. kinderleicht die nächste Tankstelle anzeigen lassen und bei Bedarf sogar direkt aus GoogleMaps anrufen und fragen, ob noch Benzin vorrätig ist.

An die gleichnamigen Widgets erinnern die Wetter-, Aktien- und Taschenrechner-Anwendungen – weniger spektakulär, aber durchaus nützlich. Berechtigte Kritik hat dagegen das Notiz-Programm hervorgerufen: Die Pseudo-Schreibschrift lässt sich auf dem iPhone nicht sonderlich gut lesen und mit dem Mac werden die Notizen bisher auch nicht synchronisiert.

Zu YouTube und dem iTunes WiFi-Store erübrigt sich eine nähere Untersuchung: Beide funktionieren wie erwartet. Ob man sie wirklich braucht, ist eine andere Frage.

Eine ganz neue Dimension von Anwendungen eröffnet sich, sobald man sich Lese/Schreibzugriff verschafft und Nullrivers Installer.app installiert hat. Damit lassen sich Programme von Drittherstellern direkt vom iPhone aus herunterladen und installieren. Ob Nintendo-Emulator oder Chat-Client – die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Umso ärgerlicher, dass Apple bislang alles daran setzt, Entwickler vom iPhone fern zuhalten.

Konnektivität

Dass das iPhone ohne UMTS-Fähigkeiten daherkommt, wurde schon hinlänglich diskutiert. Letztlich ist die jetzige Lösung mit GSM und EDGE ein Kompromiss zugunsten der Akkulaufzeit. Schon die nächste Generation des iPhone dürfte wohl über ein UMTS-Modul verfügen.

Völlig unverständlich ist allerdings, dass Apple die WLAN-Fähigkeiten im Vergleich zum Mac kastriert hat: Während der Mac seit langem das Authentifizieren über WPA/WPA2-Enterprise unterstützt, kann das iPhone nur Verbindungen im Personal-Modus aufbauen. Viele Drahtlos-Netze in Unis und Büros setzen aber auf den Enterprise-Standard, der Passwort und Nutzerkennung abfragt. Für iPhone-Nutzer heißt es dort: Wir müssen leider draußen bleiben.

Ähnliches gilt leider auch für manche VPN-Netze, insbesondere die recht weit verbreiteten Cisco-VPNs. Davon abgesehen lassen sich VPN-Verbindungen auf dem iPhone leicht einrichten und über einen extra Button im Einstellungs-Menü mit nur zwei “Klicks” aufbauen bzw. beenden.

Das Bluetooth-Modul fristet auf dem iPhone dagegen ein Nischendasein: Lediglich entsprechende Headsets oder Freisprecheinrichtungen lassen sich damit nutzen. Wer eine Bluetooth-Tastatur nutzen möchte oder gar auf drahtlose iTunes-Synchronisation gehofft hatte, der wird enttäuscht.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit des iPhones überraschte uns positiv: Nach einigen Ladezyklen erreichte das iPhone Standby-Zeiten von 2-3 Tagen je nach Nutzung. Schaltet man die WLAN-Verbindung aus, erhöht sich die Akkulaufzeit noch einmal signifikant.

Fazit

Das Design des iPhones ist überaus gelungen; das Bedienkonzept des Gerätes ist tatsächlich revolutionär und das Display über jeden Vergleich erhaben; die technischen Möglichkeiten sind theoretisch einzigartig. Dennoch kann uns das iPhone nicht vollends überzeugen. Nicht, weil die Kamera nichts taugt (da ist das iPhone in guter Gesellschaft) oder weil ein UMTS-Modul fehlt (EDGE erreicht momentan noch ähnliche Geschwindigkeiten und ist deutlich energieeffizienter). Nein, es sind zum einen die vielen Unzulänglichkeiten der Software, die Apple auch nach drei Monaten und trotz des jüngsten Firmware-Updates nicht in den Griff bekommen hat. Zum anderen hat Apple mit eben diesem Update – ob beabsichtigt oder nicht – allen Herstellern von Drittprogrammen den Krieg erklärt. Also jenen, die durch eigene Programme und meist ohne kommerzielles Interesse viele der erwähnten Unzulänglichkeiten behoben und darüber hinaus einige gute Ideen zur Weiterentwicklung eingebracht haben.

Viele treue Kunden werden deshalb das Gefühl haben müssen, einen Sportwagen bezahlt zu haben, aber dauerhaft in einer Tempo-30-Zone gefangen zu sein. Wenn Apple hier nicht bald reagiert – entweder mit regelmäßigen, “echten” Firmware-Updates oder besser noch mit einer offiziellen Entwickler-Schnittstelle – könnte sich die anfängliche Begeisterung schnell verflüchtigen.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: iPhone
Hersteller: Apple
Preis: 399 Euro (in D nur mit T-Mobile-Vertrag)

Getestet wurde ein iPhone mit Firmware-Version 1.0.2 bzw. 1.1.1. Die Firmware der deutschen Verkaufsversion wird in jedem Fall vollständig lokalisiert sein. Apple warnt ausdrücklich vor Modifikationen der iPhone-Software.

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 16 Kommentar(e) bisher

  •  supeermario sagte am 12. Oktober 2007:

    danke für den test (jetzt könntet ihr noch eine anleitung zum entsperren “beilegen”)… was ich allerdings nicht verstehe, bekommt man das iphone aktiviert oder nicht? ohne externe software natürlich. in d kann man ja wohl kaum at&t für einen vertrag auswählen, oder?

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  •  ha sagte am 12. Oktober 2007:

    Momentan kannst du das iPhone über iTunes nur bei AT&T aktivieren. Ab dem 9. November gibt es das deutsche iPhone bei T-Mobile – wie dort die Aktivierung genau abläuft, weiß bisher noch niemand – aber vermutlich ebenfalls über iTunes.

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  •  supeermario sagte am 12. Oktober 2007:

    aktivieren heißt ja vertrag abschließen, oder? ich rätsel wie es sich verhält, wenn man ein amerikanisches iphone in d aktivieren möchte und natürlich kein vertrag weder von at&t noch t-mobile.

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  •  ha sagte am 12. Oktober 2007:

    Das geht nur mit den erwähnten Hacker-Methoden – das ist hier aber nicht der richtige Ort, um die zu diskutieren.

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  •  Manuel sagte am 12. Oktober 2007:

    zwei Bemerkungen:
    1. Warum immer wieder eine Bluetooth-Synchronisierung gewünscht wird, kann ich nicht verstehen, außer man will ne halbe Stunde warten um ein Lied zu übertragen.
    2. Apple hat mitnichten den Hackern den Krieg erklärt. Die komplette iPhonesoftware wurde auf ein viel sichereres System umgestellt, dass vmtl. schon von Beginn an geplant war, aber dann die Zeit gefehlt hat. Außerdem hätte Apple einfach die komplette Baseband Firmware NVRAM beim Update flashen können, was jeden Unlock beseitigt hätte, stattdessen funktioniert IPSF noch.
    Am eindrucksvollsten ist aber, dass sie für das root Passwort wieder nur ein Dictionary-Wort genommen haben (alpine), man hätte jedes erdenklich komplexe Passwort nehmen können und der Jailbreak wäre deutlich schwerer geworden.

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  •  ha sagte am 12. Oktober 2007:

    @Manuel:
    1. Weil ich nicht jedes mal 50 neue Songs zu synchronisieren habe (dafür würde BT tatsächlich nichts taugen), sondern meist nur Kalender und Adressbuch abgleichen möchte.

    2. Darüber kann man diskutieren – wenn es wirklich um verbesserte Sicherheit ging, frage ich mich, warum der TIFF-Exploit in Safari nicht unterbunden wurde – der ist schließlich seit längerem bekannt und durchaus sicherheitsrelevant.

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  •  JFK sagte am 12. Oktober 2007:

    danke für den test -_- jetzt will ich das iphone nur noch mehr ;D

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  •  Christian sagte am 13. Oktober 2007:

    Ich habe das iPhone jetzt seit 3 Tagen. Der Hack ging reibungsloser als ich dachte, allerdings hatte ich auch noch Glück mit der Firmware: 1.0.2. Das Gerät ist ein absolut innovatives Ding, das sich wunderbar intuitiv bedienen lässt. Einige Minuspunkte habe ich allerdings bereits feststellen können:
    - das englische Wörterbuch lässt sich nicht abstellen
    - die virtuelle Tastatur funktioniert auch nicht wirklich besser als auf Windows Mobile Geräten
    - Die Sprachqualität direkt am Phone kommt noch nicht ganz die Standards von Nokia heran
    Bei allem anderen stellt das iPhone seine Konkurrenten in den Schatten. Unterm Strich dennoch das beste mobile device, dass ich je hatte

    Antworten 
  •  Manuel sagte am 13. Oktober 2007:

    ha: Naja, das mit dem TIFF Exploit ist ja ein bekanntermaßen generelles Problem bei Apple: Es werden oft alte Versionen von Bibliotheken von Drittentwicklern genutzt (in diesem Falle libtiff).
    Gibt es nicht immernoch die jahrealte Sicherheitslücke im Java von Mac OS?

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  •  Manuel sagte am 13. Oktober 2007:

    Achja: Zwei kleine Änderungen in 1.1.1, die ich bis jetzt nirgends gelesen habe:
    - On-The-Go Playlist jetzt sich jetzt komplett löschen, anstatt jeden Titel einzeln entfernen zu müssen
    - der Trafficknopf in Maps ist jetzt nur noch aktiv, wenn Verkehrsinformationen für den dargestellten Bereich vorliegen

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  •  Janosius sagte am 22. Oktober 2007:

    Das IPhone weckt Begehrlichkeiten! Das weiß jeder. Für den Normal-User wird das Telephon eine Revolution sein. Für uns Technikfetischisten möchte ich noch anmerken: Stellt Euch mal vor was in Zukunft mit dem IPod möglich sein wird, wenn die Kinderkrankheiten beseitigt, Apple – wie schon jetzt erkennbar – seine Politik überdenkt und das Gerät als Mini-PC versteht und dem Markt zugänglich macht!!! Ich selber entwickle Anwendungen und bin schon heiß auf das, was kommt. (Allerdings muß ich Euch meine Ungeduld gestehen!)

    Antworten 
  •  WRS sagte am 22. November 2007:

    Das iPhone könnte durchaus ein Maßstab mobiler Telefonie werden, sofern die Apple-Entwickler ein paar Fähigkeiten nachlegen wie z. B. den Anschluss einer BT-Tastatur. Und wie sieht es mit der VPN-Anbindung zu Firmennetzwerken aus, die auf dem IPSEC-Standard basieren? Dazu kann selbst die Apple-Hotline keine Aussage machen. Für eine Info in diese Richtung wäre ich sehr dankbar. Das iPhone produziert aufgrund seines innovativen Erscheinungsbildes einen eigentlich im Nachhinein nicht verständlichen Hype. Wenn die Funktionalität bezogen auf bereits etablierte Standards diesem Erscheinungsbild ebenbürtig wäre, hätte Apple die “Eier legende Wollmichsau” erschaffen. Nichts desto trotz glaube ich, dass das iPhone seine Anhänger finden wird und – so Apple es durch Updates und neue Releases versteht – einen Meilenstein in der Familie der Handys darstellen wird.

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  •  CHAMM sagte am 22. November 2007:

    Seit Version 1.1.2 kann man in Netzwerkeinstellungen auch VPN angeben.

    Bzgl. Funktionsumfang. Das Iphone lässt viele Funktionen vermissen, um ein möglichst einfaches Gerät darzustellen. Daher ist das Iphone auch “nur” für den normalen Internet Mail-Webrowser-User geeignet. Wenn man mehr möchte, sollte man sich etwas anderes besorgen.
    Bsp. Ich habe meiner Frau meinen “alten” Treo680 geborgt. Sie war schon damit überfordert, das Gerät zum telefonieren zu benutzten, geschweige denn die Mailapplikation zu finden und zu starten.
    Dann habe ich ihr das IPhone in die Hand gedrückt und ohne Anleitung hat sie intuitiv vom Telefonmodul über Mail, SMS, Web, IPod alles steuern können. Ich habe nur jetzt das Problem, dass sie das IPhone nicht mehr hergibt :-( Muss hier etwa ein zweites her?

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  •  Susanne sagte am 22. Dezember 2008:

    Ich habe 2 Probleme mit meinem IPhone und zwar 1. wenn ich ins Internet möchte sagt mir mein IPhone das keine Verbindung hergestellt werden konnte weil ich kein EDGE-Teilnehmer bin(was auch immer das ist…) wie kriege ich das hin?
    und 2. Was ist ein WiFi-Netzwerk, deswegen kann ich auch nicht in das Internet.
    Ich würde mich sehr über Hilfe von euch freuen schreibt mir bitte.: Igorilla-Susanne@web.de mfg Susanne ;)

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  •  gede sagte am 8. Dezember 2010:

    Die SMS Zeichen können jetzt endlich auch eingeblendet werden. Das hat mich auch immer tierisch genervt. Standard-Funktionen die man von anderen Handys schon ewig gewohnt sind kommen auf dem iPhone nur tröpfchenweise. Siehe auch MMS oder Visitenkarten versenden.

    Siehe:

    Antworten 
  •  gede sagte am 8. Dezember 2010:

    Leider wurde die URL irgendwie geschluckt: Geht ja auch mit Copy & Paste:
    http://www.iphone-tipps.de/sms-anzahl-verbrauchter-zeichen-anzeigen

    Antworten 

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