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Veröffentlicht am  15.11.07, 22:00 Uhr von  

Betthupferl: Worüber Apple nicht sprechen möchte

BetthupferlHeute gibt es mal ein Betthupferl der anderen Art. Wir kennen Apple als das smarte Unternehmen aus Cupertino, das es vermag die Medien gut für sich einzunehmen. Bestes Beispiel war das iPhone-Release in USA. Dass es hinter den Kulissen nicht immer so smart zugeht, bekam der Channel 4-Techreporter Benjamin Cohen zu spüren. In einem Interview mit Phil Schiller zum iPhone-Verkaufsstart in Großbritannien äußerte er sich kritisch zu der Monopolstellung von iTunes plus. Dies war wohl für den Mac-Hersteller nicht das richtige Thema und so wurde das Interview kurzerhand abgebrochen. Ein interessanter Blick auf die Schattenseite des Jobs-Imperium.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 8 Kommentar(e) bisher

  •  feiern sagte am 15. November 2007:

    Am herausstechendsten fand ich wie affektiert der Kaffee-Typ eben diesen mit zwei Fingern hält… Komische Type…

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  •  Philipp sagte am 15. November 2007:

    Jap, so isses: Das ganze Marketing und “Hello, I´m a mac” sind ja schon ganz nett, aber sobald die Presse nicht springt wie soll, isses aus mit der Liebe bei den Applejungs. Bestes Beispiel, heute selbst erlebt: Wenn man für seinen mac Ersatzteile braucht, sind Händler nicht befugt, die einzeln herauszugeben. Warum auch immer.
    Sind ja tolle Computer und so, aber irgendwie fehlt da noch so der Schuss Kundenfreundlichkeit.

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  •  Stefan Pfetzing sagte am 16. November 2007:

    Hm, ich weiss ja nicht, aber in wiefern hat “iTunes Plus” ein Monopol? Gerade iTunes Plus Dateien laufen z.b. wunderbar auf meinem E61i – und umgedreht, nunja das sind doch nur 256Kbit AAC Files?

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  •  Manuel sagte am 16. November 2007:

    Die Formulierung war wohl eher iTunes plus Monopol im Sinne von iTunes und Monopol

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  •  Ulrich sagte am 16. November 2007:

    Merkwürdig, worüber sich die Leute eschaufieren….

    Ich finde es in Ordnung darauf hinzuweisen, dass man einen Termin wegen eines bestimmten Themas hat und zu anderen eben keine Fragen beantworten möchte.

    Grundsätzlich bin ich derzeit nicht gut auf Presse und ihre Objektivität zu sprechen, die Jungs sind mir zu Sensationsgeil und berichten über Dinge von denen sie keine Ahnung haben. Beispiel: Die Welt in ihrem Artikel über das iPhone: 1. Behaupten sie, dass sie ein T-Mobile iPhone untersucht hätten und drucken ausschließlich englische Icons ab und 2. wird behauptet, dass keine verschlüsselte Nachrichtenübertragung möglich wäre. Meine Nachrichten werden allerdings per SSL verschlüsselt übertragen.

    Also bitte mehr Fakten, diese schön in Verhältnisse setzen und nicht irgend eine Meinung nachbrabbeln ohne selber zu denken. Danke.

    Zum iPhone selbst gibt es ein paar sehr interessante Fragen:
    1. Ist es geplant bzw. wann kommt die Unterstützung von RPC over HTTP?
    2. Warum hat man GPS vergessen? Es wird meist im Auto gebraucht und dort gibt es eine Spannungsversorgung….
    3. Wann wird die Sortierung und das Abspielverhalten an dem des iPods angeglichen?
    4. Wieviel Stück wurden bereits verkauft?
    5. Wieviel davon bei AT&T freigeschaltet?
    6. Wie hat Apple vor mit den ‘offenen’ umzugehen, die offensichtlich von den größten Apple Fans genutzt werden?
    7. Wieviel Stück in Deutschland/England
    usw. usf.

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  •  titusm sagte am 16. November 2007:

    Sicher ist das Verhalten Phil Shillers und der Marketing Leute in dem Interview ein ganz übliches. Apple will die Kontrolle über die Berichterstattung behalten. Sympathisch ist das nicht und Apple eben schon lange keine Guerilla-Truppe mehr.
    Mein Leitsatz ist ja: „Jede Firma, ach Apple agiert in erster Linie immer unmoralisch.”
    Es liegt eben in der Verantwortung des Betrachters / Kunden, wie er das Verhalten Apples hier bewertet aber ein You-Tube-Schnipsel reicht dafür wohl nicht aus.

    (Das gleiche gilt übrigens auch bei Presseartikeln)

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  •  Markus sagte am 16. November 2007:

    Das vorgehen von Apple ist absolut üblich, wenn nicht sogar notwendig, will man möglichst vielen Journalisten ein Interview mit Phil ermöglichen. Sehe da keine “Schattenseiten des Jobimperiums”.

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  •  HeavyHeavyLowLow sagte am 18. November 2007:

    Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wie man so etwas verteidigen kann. Apple besitzt ganz offensichtlich ein Monopol mit der Verbindung iTunes iPod, dass man sich darüber nicht gerne äußert ist seitens Apple verständlich, ein derartiges Wegscheuchen des Journalisten zeugt aber durchaus davon, dass dem Unternehmen diese Tatsache sehr wohl unangenehm ist. Das hat nichts mit Terminknappheit oder der “Sensationsgeilheit” der Presse zu tun (ich frag mich immer noch, wo die hier aufscheint), sondern schlicht und einfach damit, dass Apple sich scheinbar nicht gerne mit Problemen kritisch auseinandersetzt. Zumindest im Bezug auf DRM und der fehlenden Kompatibilität vieler iTunes-Songs mit anderen Playern.

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