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Veröffentlicht am  19.11.07, 10:29 Uhr von  sm

Test: BitClamp

BitClampEs gibt einige Möglichkeiten wie man Dateien, Texte und Daten verschlüsselt. Man könnte mit Hilfe des Festplatten-Dienstprogramms ein verschlüsseltes Disk-Image erstellen, eine verschlüsselte E-Mail mit dem Text versenden (unsere Anleitung zu diesem Thema) oder auf den Neuling BitClamp setzen.

BitClamp bietet die Möglichkeit auf einfachste Weise Dateien zu ver- und entschlüsseln. BitClamp bedient sich dabei dem einfachen Interface und der kinderleichten Bedienung wie man sie bereits von AppZapper kennt. Die zu ver- oder entschlüsselnden Dateien werden einfach per Drag’n’Drop in das Fenster gezogen und danach bietet einem das Programm die weitere vorgehensweise an…

Es stehen drei verschiedene Algorithmen zur Auswahl: AES-Rijndael, Serpent und BlowFish. Die ersten beiden jeweils in einer 128 Bit Implementierung und BlowFish mit 64 Bit, wie es z. B. auch Wallet zum Schützen der Passwörter einsetzt. Es ist grundsätzlich zur Verwendung von AES zu raten, da dieser Algorytmus derzeit die höchste Sicherheit bietet. AES wird z. B. auch bei der WPA2-Verschlüsselung von Funknetzwerken genutzt oder zur Bewahrung der Sicherheit bei SSH-Verbindungen.

XYZ

Bevor etwas verschlüsselt werden soll, muss natürlich ein Passwort angegeben werden mit dem es nach der Verschlüsselung wieder entschlüsselt werden kann. Zusätzlich zum Eingabefeld existiert noch eine Anzeige der Sicherheit des aktuellen Passworts, welche man aber getrost ignorieren kann. Die Anzeige zeigt grundsätzlich ab sieben Zeichen o.k. und ab 20 Zeichen strong an. Einzige Ausnahme sind Zeichen die sich stark unterscheiden, so ist – wenn es nach BitClamp geht – ein Passwort mit den Zeichen 2′c schon ziemlich sicher. Jedoch wird jeder gesunde Menschenverstand sagen, dass ein Passwort mit drei Zeichen alles andere als sicher ist.

XY XYZ XYZ
Jede Verschlüsselung ist nur so sicher wie das genutzt Passwort.

Für die Zukunft ist es geplant BitClamp auch für andere Betriebssystem zu portieren, so dass Systemübergreifend auf verschlüsselte Daten zugegriffen werden kann. Ebenfalls ist eine deutsche Übersetzung für eine der kommenden Versionen geplant.

Fazit
Es war wohl nie einfacher Dateien zu verschlüsseln. BitClamp kann in Bedienung und Interface glänzen aber hat den o.g. Schönheitsfelher bei der Anzeige wie sicher das gewählt Passwort ist. So sollte man lieber auf seinen Verstand vertrauen als auf die Anzeige. Abgesehen von diesem kleinen Fehler ist BitClamp für 14,53 Euro zwar kein Schnäppchen, jedoch das Geld durchaus wert. Auch wenn ein wirklich überzeugendes must-have-Feature fehlt.
Besonders im täglichen Einsatz kann BitClamp durch die einfache und schnelle Bedienung überzeugen, mit dem gewohnten Drag’n’Drop lassen sich mit wenigen Klicks Dateien ent- und verschlüsseln.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: BitClamp
Hersteller: Crimson Sky Software
Preis: 14,53 Euro

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 6 Kommentar(e) bisher

  •  Tice sagte am 19. November 2007:

    Eine kostenlose Methode (zumindest für alle druckbaren Dateien) bietet die PDF-Verschlüsselung: http://blog.tice.de/beitrag.php?file=2006_12_29_2113

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  •  gato sagte am 19. November 2007:

    Alternativ sei auch noch auf

    http://www.versiontracker.com/dyn/moreinfo/macosx/29770

    hingewiesen… macht exakt das selbe, kostet aber nix. Manchmal fragt man sich schon, warum Ihr für jede noch so kleine Anwendung immer ein Beispiel bringt, das kostenpflichtig ist?!

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  •  sm sagte am 19. November 2007:

    “Encrypt This” kommt für mich nicht in Frage da es u.a. schrecklich langsam ist…

    Natürlich steht es dir frei einzusetzen wonach dir ist und es zwingt dich ja niemand zum Kauf von BitClamp :)

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  •  gato sagte am 19. November 2007:

    Jo, da haste auch wieder Recht – jedem das Seine :)

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  •  TomEck sagte am 12. Januar 2008:

    Wenn man schon nach einem Programm zur Verschlüsselung von Daten sucht, dann sollte man neben BitClamp auch einen Blick auf Knox, Exces und DropDMG werfen.

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  •  GPGTools sagte am 27. November 2011:

    Oder mal hier vorbeischauen: http://www.gpgtools.org/

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