News & Rumors: 19. November 2007,

Test: BitClamp

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Es gibt einige Möglichkeiten wie man Dateien, Texte und Daten verschlüsselt. Man könnte mit Hilfe des Festplatten-Dienstprogramms ein verschlüsseltes Disk-Image erstellen, eine verschlüsselte E-Mail mit dem Text versenden (unsere Anleitung zu diesem Thema) oder auf den Neuling BitClamp setzen – wir haben ihn getestet.

BitClamp bietet die Möglichkeit auf einfachste Weise Dateien zu ver- und entschlüsseln. BitClamp bedient sich dabei eines einfachen Interface und der kinderleichten Bedienung wie man sie von AppZapper kennt. Die zu ver- oder entschlüsselnden Dateien werden einfach per Drag-and-drop in das Fenster gezogen und danach schlägt einem das Programm die weitere Vorgehensweise vor.

Es stehen drei verschiedene Algorithmen zur Auswahl: AES-Rijndael, Serpent und BlowFish. Die ersten beiden jeweils in einer 128-Bit-Implementierung und BlowFish mit 64 Bit, wie es z. B. Wallet zum Schützen der Passwörter einsetzt. Es ist grundsätzlich zur Verwendung von AES zu raten, da dieser Algorithmus derzeit die höchste Sicherheit bietet. AES wird z. B. bei der WPA2-Verschlüsselung von Funknetzwerken genutzt oder zur Bewahrung der Sicherheit bei SSH-Verbindungen.

Bevor etwas verschlüsselt werden soll, muss natürlich ein Passwort angegeben werden, mit dem es nach der Verschlüsselung wieder entschlüsselt werden kann. Zusätzlich zum Eingabefeld existiert noch eine Anzeige der Sicherheit des aktuellen Passworts, die man aber getrost ignorieren kann. Die Anzeige zeigt grundsätzlich ab sieben Zeichen „OK“ und ab 20 Zeichen „strong“ an. Einzige Ausnahme sind Zeichen, die sich stark unterscheiden. So ist ein Passwort mit den Zeichen „2’c“ schon ziemlich sicher. Jedoch wird jeder gesunde Menschenverstand sagen, dass ein Passwort mit drei Zeichen alles andere als sicher ist.

Für die Zukunft ist geplant, BitClamp für andere Betriebssysteme zu portieren, so dass systemübergreifend auf verschlüsselte Daten zugegriffen werden kann. Ebenfalls ist eine deutsche Übersetzung für eine der kommenden Versionen geplant.

Fazit

Es war wohl nie einfacher Dateien zu verschlüsseln. BitClamp kann in Bedienung und Interface glänzen, aber hat den o.g. Schönheitsfehler bei der Einstufung, wie sicher das gewählte Passwort ist. So sollte man lieber auf seinen Verstand vertrauen als auf die Anzeige. Abgesehen von diesem Fehler ist BitClamp für 14,53 Euro zwar kein Schnäppchen, jedoch das Geld durchaus wert. Selbst wenn ein wirklich überzeugendes Feature fehlt.
Besonders im täglichen Einsatz kann BitClamp durch die einfache und schnelle Bedienung überzeugen, mit dem gewohnten Drag-and-drop lassen sich mit wenigen Klicks Dateien ent- und verschlüsseln.

Test: BitClamp
4,1 (82%) 10 Bewertungen

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Wertung

4/10
einfache Möglichkeit zu verschlüsseln
Passworteinstufung ein Witz
nicht lokalisiert
Preis zu hoch





Zuletzt kommentiert



 2 Kommentar(e) bisher

  •  Tice (19. November 2007)

    Eine kostenlose Methode (zumindest für alle druckbaren Dateien) bietet die PDF-Verschlüsselung in OS X selbst: http://blog.tice.de/beitrag.php?file=2006_12_29_2113

  •  TomEck (12. Januar 2008)

    Wenn man schon nach einem Programm zur Verschlüsselung von Daten sucht, dann sollte man neben BitClamp auch einen Blick auf Knox, Exces und DropDMG werfen.


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