News & Rumors: 9. Januar 2008,

Kartellstreit: Apple senkt iTunes-Preise

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Wie erwartet gab Apple soeben bekannt, die Preise für Musik-Downloads im iTunes Store in Großbritannien innerhalb von sechs Monaten auf das kontinentaleuropäische Niveau anzugleichen.

Mit der Preisangleichung kommt Apple den EU-Wettbewerbshütern entgegen, die im April eine Kartelluntersuchung gegen das Unternehmen aus Cupertino eingeleitet hatten. Derzeit sind Musik-Downloads im iTunes Store für Briten knapp 10 Cent teurer als für Kunden vom europäischen Festland.

Apple kündigte an, die Partnerschaft mit Plattenfirmen zu überdenken, die einheitliche Preise nicht akzeptieren. Steve Jobs hofft, dass alle großen Labels die gesamt-europäische Preispolitik mitmachen werden.

EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes begrüßte den Schritt, weil die EU-Kommission Lösungen anstrebt, die Verbraucher von einem echten gemeinsamen Markt für Musik-Downloads profitieren lassen sollen. Die Untersuchung gegen Apple wird damit eingestellt.

Es bleibt allerdings dabei, dass Kunden jeweils nur im heimischen iTunes Store einkaufen können. Somit bleibt Apple und den Plattenfirmen die Möglichkeit, neue Titel in den verschiedenen Ländermärkten zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu veröffentlichen.

Zuletzt kommentiert



 2 Kommentar(e) bisher

  •  schlauebohne (9. Januar 2008)

    Na ja, Preise hin oder her: Es bleiben ja die getrennten Stores!

  •  philipp (9. Januar 2008)

    Mal ganz abgesehen davon: Den Wert eines Songs mit einer fixen Summe zu bemessen halte ich eh für unangebracht. Bin für variable Preise. Und zwar sowohl zugunsten des Künstlers (also teurer als die bisherigen 9,99EUR für ein Album), als auch zugunsten des Users (eben günstiger).


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