News & Rumors: 9. Januar 2008,

Parallels Server startet als Beta

Parallels Server
Parallels Server - Screenshot

Bereits zur WWDC 2007 berichteten wir, dass Parallels neben der Desktop-Variante für Endanwender ein Produkt für Server plant. Damals noch in einer frühen Alpha-Version zu sehen, startet heute die öffentliche Beta-Phase von Parallels Server.

Parallels Server läuft auf allen 64-Bit-Servern auf denen Windows, Linux oder Mac OS X laufen. Dabei gibt es zwei Modi: bei ersterem laufen die virtuellen Maschinen in einem Hypervisor parallel zum Host-Betriebssystem. Im „bare-metal“ Modus werden die virtuellen Maschinen ohne Betriebssystem direkt auf der Hardware ausgeführt.

Der neueste Spross aus dem Hause Parallels richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, die ihre IT-Infrastruktur zusammenfassen und vereinfachen wollen. Erleichtert wird ein solches Vorhaben durch die lange Liste an unterstützten Gastsystemen. Mehr als 50 unterschiedliche Systeme werden unterstützt, darunter auch Windows Server 2008, Mac OS X Leopard und zahlreiche Linux-Distributionen. Interessant ist vor allem die Unterstützung von Leopard, hat doch Apple erst vor kurzem die Virtualisierung des eigenen Betriebssystems erlaubt.

Als erster Anbieter von Virtualisierungslösungen unterstützt Parallels Server übrigens die zweite Generation, VT-D genannt, von Intels Virtualisierungstechnologie. Damit lassen sich nicht nur der Prozessor, sondern auch I/O-Geräte besser virtualisieren.

Das Parallels-Beta-Programm ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Allerdings muss man dazu die entsprechenden Bedingungen von Parallels akzeptieren.

Parallels Server startet als Beta
4,11 (82,22%) 9 Bewertungen

Ähnliche Beiträge

iTunes-Backups für iOS 10 lassen sich viel leichte... Es hat durchaus seinen Reiz, die Daten des iPhones mit iTunes (statt mit iCloud) zu sichern. Wenn die Verschlüsselung aktiviert wird, werden Passwörte...
iPhone 7: Nachfrage hoch, für Verkaufsrekord wird ... Es ist beinahe egal, wen man fragt: Das iPhone 7 genießt eine hohe Nachfrage. Dazu reicht bereits ein Blick in die Lieferzeiten im Apple Store, aber m...
Apple arbeitet an Prototyp für Siri-Lautsprecher Berichten zufolge testet Apple derzeit einen ersten Lautsprecher-Prototypen, der mit Sensoren zur Gesichtserkennung ausgestattet ist. Genau wie bei Am...
Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.






Zuletzt kommentiert



 10 Kommentar(e) bisher

  •  MM2410 (9. Januar 2008)

    Das heißt, ich könnte nun tatsächlich ein Mac OS unter Windows emulieren?

  •  MM2410 (9. Januar 2008)

    Sorry, emulieren ist natürlich die falsche Wortwahl. Ich meinte, dass man ein virtuelles Mac OS unter Windows laufen lassen kann… ;)

  •  moooritz (9. Januar 2008)

    Also für mich klingt es auch ganz danach, MM240… :)

  •  ml (9. Januar 2008)

    @MM2410: Wenn du das auf Apple-Hardware tust, dann ja. Der entsprechende Passus in den Apple-Lizenzbedingungen erlaubt die Virtualisierung von Mac OS X nur auf „Apple-labeled hardware“

  •  WHEEZ (9. Januar 2008)

    Was genau ist denn der “bare-metal” Modus? Virtualisierung ohne Gastsystem? Soll das heissen ich kann Parallels irgendwie von CD/USB booten oder sowas? Ich suche schon lang nach einer Lösung wo ich ein kleines Live-CD Linux von eben CD oder USB-Stick booten kann das dann nur eine Virtualisierungsumgebung bereitstellt und dann die Virtuellen Systeme von Netzwerk oder externen Platte öffnet.

  •  MM2410 (9. Januar 2008)

    @ml: Thx, für den Hinweis. Aber theoretisch würde es auf jedem beliebigen x64-System funzen, oder?

  •  ml (9. Januar 2008)

    „bare-metal“ bedeutet, dass statt eines Betriebssystems nur der Hypervisor gestartet wird. Ein Betriebssystem als Host ist nicht nötig. Der Hypervisor arbeitet als eine Art Betriebssystem und verteilt die Hardware-Ressourcen auf die virtuellen Maschinen.

    @MM2410: Da wäre ich mir auch nicht so sicher, denn es könnte sein, dass der Hypervisor die gleichen Mechanismen wie Mac OS X verwendet, um sicherzustellen, dass nur „richtige“ Hardware benutzt wird.

  •  Steffen (10. Januar 2008)

    Sieht ja schon interessant aus. Wollte mir eh mal Parallels angucken. Ein Grund mehr das zu tun ;)

  •  WHEEZ (10. Januar 2008)

    @ml: Wie muss man sich das vorstellen? Wie wird der Hypervisor ohne Betriebssystem gestartet – auf quasi „nackter“ Hardware? Gibts da ne Parallels-Hypervisor-BootDisc oder so? Ich hab ja mal gehört dass Virtualisierung irgendwann direkt von Hardware/Bios unterstützt werden soll, aber soweit sind wir glaub ich noch nicht…

  •  ml (10. Januar 2008)

    @WHEEZ: Wie genau das technisch aussieht weiß ich leider (noch) nicht. Ich vermute, dass es den Hypervisor in zwei Varianten gibt: als ein Anwendungsprogramm, welches auf einem laufenden Betriebssystem gestartet wird und als eine Art Betriebssystem, welches als Alternative zu z.B. Mac OS X gebootet wird.
    Zum zweiten Teil deiner Frage möchte ich dich auch die nächste Ausgabe unseres Techtalks vertrösten. Dort werden wir uns mit dem Thema Virtualisierung beschäftigen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>