MACNOTES

Veröffentlicht am  10.01.08, 7:56 Uhr von  tl

Notizen vom 10. Januar 2008

NotizenTeures Büro
Die letzte große Applikation, die nicht nativ auf einem Intel-Mac läuft, ist die Office Suite von Microsoft. Das soll sich zumindest in Deutschland ab den 13. Februar ändern. An diesem Tag veröffentlicht Microsoft hierzulande seine verschiedenen lokalisierten Versionen von Office 2008. Und Microsoft langt bei den Preisen richtig hin. So kostet die Standard-Version satte 549 Euro und die Special Media-Edition gar 649 Euro. In USA ist die Standard-Version mit 399 Dollar vergleichsweise günstig. Allerdings kommt zu diesem Nettopreis, der in den einzelnen Bundesstaaten unterschiedliche Steuersatz noch hinzu. Dennoch dürfte der Bruttopreis deutlich unter den umgerechneten deutschen Preisen liegen. Studenten und Heimanwender könne sich über eine Variante für 139 Euro freuen, müssen allerdings auf die Exchange-Unterstützung verzichten. Die Heim- und Bildungsversion darf auf bis zu 3 Rechnern installiert werden.

Kein ZunePhone
Der einstige iPod-Killer Zune bekommt wohl doch keinen großen Bruder der telefonieren kann. Bill Gates beendete in einem Interview mit der FAZ die Gerüchte um ein mögliches Microsoft Smartphone damit, dass man man sich auf Windows Mobile konzentriere und nicht auf eigene Geräte. Ob das deutliche “Nein” eine strategisch Entscheidung ist oder vielmehr ein Eingeständnis, dass der Zune-Player ein Megaflop ist, bleibt dahingestellt. Aber wer wollte auch schon ein ZunePhone?

Suchergebnismanipuation
Eigentlich ist Inquisitor ein genialer Input-Manager für Safari, wäre einem aufmerksamen Nutzer nicht unlängst aufgefallen, dass bei einigen Suchbegriffen es immer Amazone-Links auf die oberen Ergebnis-Plätze schaffen. Das sah nach Manipulation der Suchergebnisse aus und war (ist) es auch. Offensichtlich soll das Such-Plugin durch Affiliate-Links Geld einspielen. Alle Suchbegriffe bei dem das Tool die Ergebnisse manipuliert, kann man übrigens bei Recompiled.com nachlesen. Gestern äußerte sich der Autor zu den Anschuldigungen. In seinem Blog gesteht er die Manipulation zwar ein, sieht die Situation aber eher entspannt.

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 2 Kommentar(e) bisher

  •  moooritz sagte am 10. Januar 2008:

    Die Office-Preise sind ja der schiere Wahnsinn. Gibt es da noch irgendeine Relation zwischen Preis und Leistung?

    Antworten 
  •  tl sagte am 10. Januar 2008:

    Also ich habe mich seit Numbers veröffentlicht wurde, ganz von MS abgewandt. Habe Office zwar noch auf dem Rechner, werde es aber demnächst löschen. Die Alternativen (Excel -> Numbers, Entourage -> Mail, Word -> Pages, Powerpoint -> Keynote) aus Cupertino sind ganz nach meinem Geschmack und ich vermisse nichts. Wer natürlich Exchange-Unterstützung benötigt, ist der Monopolstellung und damit der Preise von Microsoft ausgeliefert. Wer sie nicht braucht, kann dann für 139 Euro die Heim-Version kaufen oder eben bei den Apple-Alternativen bleiben.

    Antworten 

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