MACNOTES

Veröffentlicht am  11.01.08, 12:40 Uhr von  

Entfernungstool für DNSChanger Trojaner

Von SecureMac gibt es nun ein kostenloses Tool, welches den Mac nach dem Trojaner DNSChanger (auch Bekannt unter der Bezeichnung OSX.RSPlug.A oder OSX/Puper) durchsucht.

Anfang November wurde der Trojaner von den Sicherheitsunternehmen Intego und Sunbelt entdeckt. Er kann sich über Webseiten mit Video-Content bzw. bei der Installation des vermeindlich fehlenden Codecs ins System einschleusen und ändert nach erfolgreicher Installation einige DNS-Einträge und leitet Anfragen auf falsche Server um. So können beispielsweise ohne weiteres Phishing-Attacken durchgeführt werden.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 9 Kommentar(e) bisher

  •  SK_Dakota sagte am 11. Januar 2008:

    Das ist ja das super toll unglaublich gute, dass so etwas (Trojaner) auf dem Mac aber auch üüüüüüüüüüüberhaupt nicht möglich ist…. und auch sowas von keinen Schaden anrichten kann….

    Glücklicherweise wird die Werbung, ob des Verbreitungserfolges der Mac’s in 2007 und ff., die solche Märchen kolportiert, auch immer leiser…. Bei der Verbreitung solcher Ammenmärchen hat aber nicht zuletzt auch Apple selbst einen unrühmlichen Verdienst.
    Hoffentlich wachen auch bald die letzten naiven Mac-Nutzer auf, dass auch sie zunehmend zum Angriffsziel werden.

    Antworten 
  •  MartinLexau sagte am 11. Januar 2008:

    Ist es denn wirklich notwendig, ein Antivirenprogramm auf einem Mac zu installieren? Ich dachte diese Zeiten hätte ich hinter mir gelassen.

    Antworten 
  •  SK_Dakota sagte am 11. Januar 2008:

    tja Martin träum weiter…. ich hoffe die “Virenfreiheit” war nicht der einzige Grund warum du dir einen Mac zugelegt hast. Es gibt viele und vor allem bessere!
    Das Beipiel oben sollte Deine Frage doch beantworten… hier geht es zwar um Pishing aber letzlich ist jedes System angreifbar…
    Die Frage ist wieviel Schaden ein Schädling anrichten kann. Da hilft es halt nicht, dass “nur” der lokale User, nicht aber das System “infiziert werden kann.
    Wenn ich vertrauensseelig im Safari meine Bank aufrufe und statt dort auf einer Pishingseite mein Passwort eingebe hilft es mir reichlich wenig, das mein Mac davon nicht gleich alle Daten verliert ;-)

    Antworten 
  •  ac sagte am 11. Januar 2008:

    Martin,

    da kann ich SK_Dakota nur beipflichten, der Mac ist kein Freischein in die Virenfreiheit, der Benutzer muss trotzdem noch mit etwas gesunden Menschenverstand an die ganze Sache rangehen. Daher immer vorsichtig sein, wenn es um Sicherheitsrelevante Webseiten geht, niemals komische E-Mail Links öffnen etc. Alles was Unbekannt ist, sollte man genauer unter die Lupe nehmen. Wenn Du Software installierst, wirst Du nach Deinem Kennwort gefragt, auch hier gilt, installiere nichts, was Du nicht kennst.

    In dem Sinne einen Virenfreien Tag noch ;)

    Antworten 
  •  MartinLexau sagte am 11. Januar 2008:

    Okay okay, ganz so unbewandert bin ich nun nicht und das ich auch auf einem Mac, wie bei jedem anderen OS, auf Phishing-Seiten gelangen kann, ist mir durchaus bewusst. Natürlich bin ich vor 2 Jahren auch auf den Mac umgestiegen, weil ich mir keine Gedanken mehr um Viren und Würmer machen wollte – denn ich benötige einen PC zum arbeiten, nicht zum ständigen warten. Vor einigen Tagen habe ich meiner Freundin Windows auf ihren Rechner installiert, hatte dann die Internetverbindung eingerichtet um die aktuellen Software- und Sicherheitsupdates runterzuladen und hatte mir innerhalb kürzester Zeit diesen Isasser eingefangen, ohne auf irgendeiner Seite rumgesurft zu sein. So wurde ich dann gezwungen nach 60 Sekunden das System neuzustarten.

    Etwas vergleichbares ist mir für den Mac bisher nicht bekannt. Klar kann ich theoretisch ausspioniert werden. Und natürlich installiert doch jeder nur Software, die er von einer vertrauenswürdigen Quelle heruntergeladen hat bzw. die er kennt. Von daher, um es nochmal präzise auszudrücken: So lange ich mein OSX mit offenen Augen und Verstand verwende, kann mir im Grunde kaum was passieren, oder?

    Jedenfalls sehe ich keine Notwendigkeit mir ein Antivirenprogramm zuzulegen. Belehrt mich, falls ich hier falsch liegen sollte.

    Antworten 
  •  sm sagte am 11. Januar 2008:

    “Jedenfalls sehe ich keine Notwendigkeit mir ein Antivirenprogramm zuzulegen. Belehrt mich, falls ich hier falsch liegen sollte.”

    Es besteht auch immer die Gefahr, dass du eine Email mit ‘nem Virus an Windows-Bekannte weiterleitest ;)

    Und letztendlich kann ein Virus ohne Adminrechte “nur” die Dateien in deinem Benutzer-Ordner vernichten. D.h. im schlimmsten Fall ist nur dein digitales Leben weg, aber das System läuft ;)
    Mit TimeMachine im Rücken hat man aber immer ein Backup ;)

    Antworten 
  •  mooi sagte am 11. Januar 2008:

    apropos: meine frisch upgedatete haftpflichtversicherung deckt jetzt in 2008 eben solche virenschäden die ja entstehen können ab. ;)

    Antworten 
  •  sk_dakota sagte am 11. Januar 2008:

    Auf dem Mac gibt es nur noch keine Viren, weil sie kein lohnendes Ziel für Virenprogrammierer sind. Viren Würmer etc… müssen sich verbreiten können und die meiste Schadsoftware benötigt eine bestimmte Betreibssystemplattform um sich zu verbreiten. Da hilft es halt nicht, wenn der Mac OS Visrus wig warten muss, bis der nächste Mac vorbeikommt.

    Ihr solltet aufhören Viren wie Aliens aus dem Outerspace zu sehen. Es sind Programme von Menschen! Die Motivationen, warum Viren etc.. programmiert werden sind sicher unterschiedlich. Aber ein Großteil trägt krimminelle Züge. Viele Schadprogramme nutzen Exploits um Kontrolle überdas System zu erlangen… Wer sagt Euch, dass Mac OS hier absolut wasserdicht ist und keine Programmierfehler enthält. Eine trügersische Sicherheit, die ihr Euch da zurecht bastelt…

    und @mooi: Die Haftpflichtversicherung hat ganz sicher eine Klausel, die Eigenverschulden durch fahrlässiges Handeln ausschließt.
    Was hilfst denn, wenn der Kontostand unerwartet im Saldo ist und die Versicherung nicht zahlt?

    Antworten 
  •  dumbass sagte am 7. Mai 2008:

    jaja ich weiss…. und habe meine lektion gelernt! ich frage mich nur, ob mein rechner nach anwendung des removal tools nun wirklich wieder sicher ist – gibt es eine möglichkeit dies zu prüfen?
    asche auf mein haupt und dank für tipps
    lg
    dumbass

    Antworten 

Kommentar verfassen

 0  Tweets und Re-Tweets
       0  Likes auf Facebook
         0  Trackbacks/Pingbacks
          Werbung
          © 2006-2013 MACNOTES.DE. Made with insanely great for all things Mac. Apple.de