MACNOTES

Veröffentlicht am  17.01.08, 22:38 Uhr von  Alexander Trust

MWSF: Erster Blick auf den Cinemizer von Zeiss

Nicht auf einem eigenen Stand, sondern in einer Hotel-Suite unweit vom Moscone Center führt die Carl Zeiss AG der Presse den Cinemizer vor. Die Video-Brille gehört definitiv zu den coolsten Gadgets der diesjährigen Macworld, und wir hatten Gelegenheit, einen ersten Blick auf und durch das Gerät zu werfen.

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Die Video-Brille simuliert ein 45-Zoll-Display in zwei Meter Entfernung. Nachdem sich das Auge an die Brille gewöhnt hat – was beim ersten Mal durchaus einige Minuten dauern kann – stellt sich ein Seh-Erlebnis fast wie im Kino ein.

Der Cinemizer funktioniert mit allen Video-fähigen iPods. Über eine Klinkenbuchse lassen sich aber auch viele andere Geräte anschließen, wie z. B. DVD-Player oder Spielekonsolen. Offiziell ist der Cinemizer zwar nicht für das iPhone zertifiziert, doch ein kurzer Test zeigte: Abgesehen von der üblichen Warn-Meldung verträgt sich der Cinemizer auch mit dem iPhone einwandfrei.

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Der Cinemizer ist das erste eigene Consumer-Produkt von Zeiss. Für das Design engagierte man Frog – die bekanntlich lange Jahre in Apples Diensten standen. Das merkt man dem Cinemizer an: Er ist leicht, lässt sich intuitiv bedienen und lässt einen nicht so aussehen, als sei man aus einem schlechten Science-Fiction-Film entlaufen.

Das Gerät kommt Ende Februar auf den Markt und wird in Deutschland von Gravis vertrieben. Mit einem Preis von 369 Euro ist der Cinemizer ein echtes Schnäppchen im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Videobrillen.

Ein ausführlicher Testbericht folgt demnächst; und wer das Gerät selbst zwei Wochen lang testen möchte, der bewirbt sich bei Zeiss als sogenannter “Lead-User”.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 5 Kommentar(e) bisher

  •  nash sagte am 17. Januar 2008:

    Sollte es nicht besser heißen “Erster Blick DURCH den Cinemizer von Zeiss? ;)

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  •  ha sagte am 17. Januar 2008:

    Lies mal den ersten Absatz des Artikels ;-)

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  •  radneuerfinder sagte am 17. Januar 2008:

    > stellt sich ein Seh-Erlebnis fast wie im Kino ein.

    Das Wörtchen “fast” beschreibt hier eine Auflösung (VGA) die um den Faktor 5 bis 8 kleiner ist, als im Kino.

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  •  Kunstguerilla sagte am 18. Januar 2008:

    Den Hinweis, man sähe mit dem Cinemizer nicht aus wie einem schlechten Science-Fiction-Film entsprungen, kann ich so nicht zustimmen. Das Gerät ist technisch sicherlich eine feine Angelegenheit, aber damit auf der Straße gesichtet, würde man sicherlich nur Spott ernten … dann noch einen österreich-amerikanischen Dialekt und man ist als schlechtes Double verschrien.

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  •  ha sagte am 18. Januar 2008:

    Auf der Straße würde ich das Ding schon aus Sicherheitsgründen nicht tragen wollen ;-)

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