News & Rumors: 22. Januar 2008,

Apple Quartalszahlen Q1 2008

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Heute Abend gab Apple die Zahlen für das abgelaufene Quartal bekannt. Das durch das Weihnachtsgeschäft traditionell stärkste Quartal im Jahr bescherte Apple einen Umsatz von 9,6 Milliarden US-Dollar.

9,6 Milliarden US-Dollar Umsatz sind 35 Prozent mehr gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal, in dem 7,1 Milliarden in die Kassen Apples gespült wurden. Noch deutlicher fällt die Steigerung gegenüber dem 4. Quartal 2007 aus: satte 3,4 Milliarden mehr Umsatz stehen in den Büchern der Computerfirma aus Cupertino. Von den Finanzexperten erwartet wurden knapp 9,5 Milliarden US-Dollar Umsatz. Diese Marke wurde leicht übertroffen.

Der Gewinn stieg auf 1,58 Milliarden US-Dollar und damit um über 50 Prozent. Das entspricht 1,76 US-Dollar je Aktie. Gleichzeitig stieg die Bruttogewinnmarge von 31,2% (1. Quartal 2007) auf 34,2%. Zum Abschluss des Quartals verfügte Apple über Barreserven von 18,4 Milliarden US-Dollar.

Mehr Macs verkauft

Fast die Hälfte des Umsatzes (45 Prozent) machte Apple im abgelaufenen Quartal außerhalb der USA. Beeindruckend sind die Zahlen zu den verkauften Macs: im Weihnachtsgeschäft gingen 2,319 Millionen Macs über die Ladentische. Das sind 47 Prozent mehr gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal (1,606 Millionen Macs). Schwächer viel die Steigerung bei den iPods aus. Hier lag der Zuwachs bei knapp 5 Prozent auf 22,121 Millionen Stück.

Zum Ausblick auf das zweite Quartal äußerte sich Finanzchef Peter Oppenheimer zurückhaltend. Es wird ein Umsatz von etwa 6,8 Milliarden US-Dollar erwartet. Der Gewinn soll dabei 94 US-Cents je Aktie betragen.

Steve Jobs freute sich über das bislang stärkste Quartal in Apples Geschichte. Die Börse ließ sich durch die positiven Zahlen eher verunsichern. Nachdem die Apple-Aktie am Dienstag im regulären Handel bereits um fast 6 Prozent absackte, rutschte sie nachbörslich noch um weitere 11 Prozent ab.

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 1 Kommentar(e) bisher

  •  Remi (22. Januar 2008)

    Der Markt der MP3-Player ist wohl langsam gesättigt. Dafür gibt es immer mehr Umsteiger, was schlussendlich auch langfristig mehr Geld bringen wird…


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