Veröffentlicht am 14.02.08, 11:40 Uhr von ml
Die Geschichte des ersten Apple Stores in Deutschland zieht sich schon geraume Zeit hin. Im November 2006 berichteten wir von der Gründung der Apple Retail Germany GmbH. Dann passierte erstmal eine ganze Weile gar nichts, bevor im März 2007 die Wirtschaftswoche von ersten Architektenentwürfen berichtete. Zu diesem Zeitpunkt wurde erstmals auch die mögliche Adresse des Apple Stores genannt: Die Rosenstraße 1 in München.
Vorläufig letztes Kapitel der Geschichte: Am 8. Februar wurde bekannt, dass Apple Mitarbeiter für den zukünftigen Store in München sucht. Dies bestätigte uns auch Apples Pressesprecher Georg Albrecht. Zu weiteren Nachfragen z.B. zum genauen Standort, Verkaufsfläche und Eröffnungstermin hielt er sich allerdings bedeckt.
Um uns selbst ein Bild vom Stand der Dinge zu machen, haben wir uns deshalb zur Baustelle aufgemacht. Mitten im Zentrum Münchens, am Marienplatz, liegt die Rosenstraße 1. Dort halten acht S-Bahn- und zwei U-Bahn-Linien. Apple hat sich also einen der pulsierendsten Orte der Stadt für seine erste Laden-Filiale in Deutschland ausgesucht.
Zugegeben, viel ist noch nicht zu erkennen. Aber endlich ist klar, dass es bis zum ersten Apple Store auf deutschem Boden nun wirklich nicht mehr lange dauern kann. Vielleicht wird es schon zum Weihnachtsgeschäft dieses Jahr soweit sein. Dazu hat sich Apple eine der besten Innenstadtlagen in München gesichert. Wie es weitergeht, werden wir für euch weiter beobachten.
Und wie ist deine Meinung? Schreib uns einfach!
Tags: Apple, Apple Store, Deutschland, München
10 Kommentar(e) bisher
Das Baustellenschild ist in der Bauordnung (BauO) gesetzlich vorgeschrieben, es handelt sich hier um ein DINA4 großes Blatt mit Informationen zur Baustelle, nicht zu verwechseln mit einem Bauschild, welches meistens auf den Wunsch des Bauherren und der Architekten für Werbezwecke aufgestellt wird. Das sind in der Regel diese großen Schilder, auf denen das Bild des zukünftigen Bauobjekts als 3D-Rendering prangt und darunter die Büros und Bauherren sich Präsentieren. Daher hätte man nach dem DINA4 Schild Ausschau halten müssen, das ist Pflicht, und muss sichtbar ausgehängt werden. Ein großer roter Kreis ist auf dem Blatt zu sehen. Wäre also interessant, ob es tatsächlich kein Baustellenschild gibt und falls ja ist es gesetzwidrig. Ich denke nicht, dass die Baubehörden hier eine Ausnahme für Apple machen…
Danke für den rechtlichen Exkurs. Nach dem Baustellenschild habe ich nicht explizit geschaut. Richtig ist jedenfalls, dass es kein Bauschild gibt. Ich habe das im Artikel deshalb entsprechend korrigiert.
Ok, ihr seit ein Apple-Blog, aber was ist an einer Baustelle so interessant?
Sarah, ganz einfach, diese Baustelle hat doch eindeutig etwas mit Apple zu tun, also gehört dazu auch ein Artikel. Mich hat es jedenfalls als Mac-Nutzer interessiert. Ich werde nach MUC fahren, wenn der Store eröffnet wird. :)
Das Baustellenschild wird wenig nutzen, denn Apple wird kaum der Bauherr sein. Dennoch will ich gerne glauben, dass hier Deutschlands erster Apple Store entsteht.
Nochmal ein Lob an macnotes. Ihr scheint Euch doch wirklich Gedanken um eigene Themen zu machen. Und nicht nur von AppleInsider und den anderen zu übersetzen. Ein bisschen Baustellenbesichtigung, quasi als „Apple-Feuilleton” gehört dazu.
8 S-Bahnen??? Ja, nachdem sie sich entweder in Pasing oder am Ostbahnhof zusammendrängen müssen und schön einzeln hintereinander der jeweils vorausfahrenden hinterherzuckeln.
Wehe es tönt aus den Lautsprechern die Durchsage in schönstem Sächsisch: “Wechen eines Notarztehnsatz kommt es zu Vorspähtungen off allen Linchen!”
Dann läuft erstmal nichts mehr.
Die Aussage kann man also in die Tonne kippen.
Seit wann wird denn in Bayern Sächsisch gesprochen?
@ml:
Seit haufenweise Menschen aus dem Osten hier arbeiten. “Ein Brötchen bitte” hört man erschreckenderweise auch immer häufiger in Münchens Bäckereien. Sacklzement!
@Rez: Das nehme ich jetzt aber persönlich ;). Ich bin geborener (Ost-)Berliner, aufgewachsener Brandenburger, wohnender Sachse und in München Arbeitender. Und wehe jetzt wird über die Sau-Preußen gelästert …
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