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Veröffentlicht am  6.03.08, 21:26 Uhr von  

Das iPhone auf dem Weg zum Business-Handy

iPhone Apple macht sein Versprechen wahr und präsentierte heute auf einem Special Event in der Apple-eigenen Town Hall in Cupertino seinen Fahrplan für die Software-Zukunft des iPhones. Mit den heute vorgestellten Business-Funktionen der kommenden Softwareversion 2.0, will Apple das iPhone endlich auch als echte Alternative für Firmenkunden etablieren.

Lizenz von Microsoft
Von Microsoft hat Apple die ActiveSync-Technologie lizenziert und direkt in die iPhone-Software eingebaut. Damit lässt sich das iPhone ohne Zusatzsoftware mit einem Exchange-Server (Version 2003 und 2007) verbinden. Damit erhält man sicheren Zugriff auf Push-E-Mail, Kontakte und Kalender. Außerdem lassen sich über ActiveSync auch Unternehmensrichtlinien für Passwörter durchsetzen.

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Verbindung gesucht
Die iPhone 2.0 Software wird Ciscos IPsec VPN Standard für die Verschlüsselung von Netzwerkverkehr unterstützen. WLAN-Nutzer dürfen sich über die Unterstützung von WPA2 Enterprise mit 802.1x Authentifizierung freuen. Damit dürften einige Kritikpunkte von Unternehmen aus dem Weg geräumt worden sein, die bislang einen Einsatz des iPhones in Firmen verhindert haben.

Einfache Konfiguration
Mit einem Konfigurationswerkzeug will Apple die Konfiguration, der hoffentlich bald in Scharen in Unternehmen eingesetzten iPhones, vereinfachen. Ein Administrator legt Einstellungen für Passwörter, VPNs, Zertifikate und E-Mail fest und kann diese über einen einfachen Weblink an die iPhones verteilen. Der Benutzer muss nur noch diesen Link klicken und anschließend hat er Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk.

Warten angesagt
Leider ist Apple mit der neuen Softwareversion noch nicht fertig. Die Version 2.0 soll es für alle iPhone-Nutzer als kostenloses Update Ende Juni geben.

Fazit
Mit den heute vorgestellten Business-Funktionen zielt Apple ganz klar auf den noch von RIM mit den Blackberry-Geräten dominierten Markt der Business-Handys. Das Apple damit Erfolg haben wird, muss man angesichts der vorgestellten Funktionen nicht bezweifeln. Vielmehr wurden heute die Kritikpunkte beseitigt, die aus der Sicht von Kritikern bislang einen Einsatz des iPhones im Firmenalltag verhindert haben. Dabei hat Apple vermutlich sogar die besseren Karten, denn mit der iPhone-Plattform steht eine mächtige Basis aus Hard- und Software zur Verfügung. Durch das Mac OS X Fundament kann Apple, wie heute gezeigt, quasi beliebige Funktionen einfach nachrüsten.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 6 Kommentar(e) bisher

  •  Thomas sagte am 6. März 2008:

    Also ich wünsche mit derzeit nichts sehnlicher, als dass Apple die Bluetooth Funktionalität deutlich verbessern würde. Meine Freisprecheinrichtung im Auto kann ich derzeit leider nicht nutzen, Funktionen wie SMS vom Rechner aus schreiben und lesen sowie Rufnummern aus dem Adressbuch (ab Leopard mit einem anderen Tool) wählen funktionieren leider nicht. Das nervt ganz schön.

    Hatte gehofft, dass da in einer der nächsten Firmware Versionen nachgelegt würde. Aber bisher anscheinend Fehlanzeige…

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  •  Stephan sagte am 7. März 2008:

    @Thomas:
    Aus Unternehmenssicht ist es ein Segen, wenn es kein Bluetooth gibt oder nur stark eingeschränktes. Denn Bluetooth ist ein riesen, mögliches Sicherheitsloch, wenn man es an hat, obwohl man es nicht braucht.

    Ich war auf der Systems in München fast nur im IT-Security-Bereich und da wurde auf die Problematik mehr als einmal hingewiesen – auch das der normale Mitarbeiter gerne seine Freisprecheinrichtung nutzen möchte.

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  •  ml sagte am 7. März 2008:

    Da das iPhone-Betriebssystem auf Leopard basiert, ist es nicht verständlich, warum der Bluetooth-Stack so kastriert wurde. Vermutlich hätte man ihn ohne Weiteres vom Desktop-OS übernehmen können.

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  •  epoc1000 sagte am 7. März 2008:

    also vpn activesync mit exchange ist der goldene schlüssel zu vielen vielen unternehmen.

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  •  ois-isi sagte am 7. März 2008:

    Ich wünschte mir vor allem das Thema Flash

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  •  Marc sagte am 6. November 2008:

    Flash it, Baby. Ein Witz das so ein App in dieser Zeit nicht vom Browser unterstützt wird….

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