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Veröffentlicht am  7.03.08, 17:01 Uhr von  Alexander Trust

Cebit: Nüvifone von Garmin

Cebit

Eigentlich hatten wir ja gehofft im Rahmen unserer Berichterstattung von der Cebit auch das Nüvifone aus dem Hause Garmin einmal in die Finger zu bekommen: dem war leider nicht so. Lediglich 3 Demo-Geräte verbargen sich hinter einer Glasvitrine auf dem Messestand (Halle 15, Stand D08) des Spezialisten für Navigationsgeräte. Dabei bietet das Nüvifone – zumindest auf dem Papier – eine brauchbare Alternative zum iPhone und wird sogar bereits jetzt schon als ernsthafte Konkurrenz für Apples Mobiltelefon gehandelt (wir berichteten).
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Das Gerät ist ein UMTS-Smartphone, eine Kamera, PDA, mobiler Internetbrowser, MP3- und Video-Player und das Beste: ein echtes GPS-Navigationsgerät. Also fast schon so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau unter den Mobiltelefonen. Von der Verarbeitung und vom Formfaktor her sieht das Gerät richtig gut aus – zumindest in soweit, wie man das durch eine Glasscheibe beurteilen kann. Das Display besticht durch ein scharfes Bild, satte Farben und farbenfrohe Icons und das matt-schwarze Gehäuse verleiht dem Nüvifone ein edles Äußeres. Was den Preis, den vollen Funktionsumfang sowie das genaue Erscheinungsdatum betrifft, konnte man uns leider keine genaueren Informationen geben – nur die schwammige Aussage, dass das Gerät im dritten Quartal diesen Jahres erscheinen soll. Wir dürfen gespannt sein.

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 9 Kommentar(e) bisher

  •  Franka sagte am 7. März 2008:

    Kleine Korrektur: es heißt “dieses Jahres” im vorletzten Satz. Man sagt ja auch nicht das Fenster diesen Hauses… :-)

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  •  Dirk sagte am 7. März 2008:

    Interessanter Kommentar von Franka. Ich war auch in dem Irrglauben, aber fand dieses: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,281668,00.html

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  •  dreyfus sagte am 7. März 2008:

    Nun nun, bei einem Gerät das Nüvifone heisst, spielt der Genitiv dann auch keine Rolle mehr :-)
    Ich nehme an zur Batterielaufzeit haben die auch nichts verlauten lassen – dürfte reichlich bescheidener sein “als wie” beim iPhone

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  •  Arne sagte am 7. März 2008:

    Ein Toast auf Dirk – Touché … und zwar ganz sauber und über der Gürtellinie. Hut ab ;)
    Arne

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  •  sl sagte am 7. März 2008:

    @dreyfus: zur Batterielaufzeit konnten sie auch nix sagen. Die Damen und Herren vor Ort waren sich auch untereinander nicht einig, ob es sich nun um ein Smartphone, Navigationsgerät oder einen Mobile Internet Device handelt ;-)

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  •  Alexander Hahn sagte am 7. März 2008:

    Glaube nicht das die Akkulaufzeit schlimmer als die kurze Laufzeit des iPhones sein wird.

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  •  dreyfus sagte am 8. März 2008:

    @Alexander Hahn: Weiss natürlich nicht, mit was Du vergleichst. Ich hatte vorher ein SE P910i, ein Nokia 8800 und ein Nokia N95 – auch ohne Internetbenutzung (da unbenutzbar), Videowiedergabe (da lachhaft) und ständiges Musikhören hielten die ausnahmslos alle weniger lange durch als das iPhone – und alle drei waren teurer; mit dem (bei Einführung knapp 950,- EUR teuren) 8800 war der Akku nach 45 Minuten Gespräch regelmäßig leer. Das iPhone wird eben anders genutzt als die meisten anderen Telefone, bei denen eigentlich meistens nur Telefon und SMS verwendet werden – trotzdem bin ich noch nie, trotz Musikhören, Video schauen und mindestens 2-3 Stunden Gesprächen nach ca. 13-14 Stunden nach Hause gekommen und hatte weniger als 50% Restkapazität.
    Die tragbaren GPS Geräte von Garmin haben alle (OK, alle die ich kenne) hundsmiserable Akkulaufzeiten. Wie die ein Multifunktionsgerät (mit Video, UMTS, GPS) bauen wollen, welches besseres Powermanagement hat als simple GPS Geräte aus dem gleichen Hause, ist mir zumindest rätselhaft – daher die Frage.

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  •  Dirk sagte am 11. März 2008:

    Hallo zusammen,
    ist vielleicht der falsche Betreff aber ich hörte heute morgen DeutschlandFunk und war doch erstaunt: “diesen Jahres” ist doch korrekt… (wen’s interessiert: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/752011/)

    Zitat:
    Schulz: Bei einem Beispiel, das Sie auch mehrfach besprochen haben, da geht es um diese Wendung “zu Beginn dieses Jahres”. Bastian Sick stellt “zu Beginn diesen Jahres” – eine Formulierung, die immer wieder zu hören ist, die auch immer wieder zu lesen ist – als falsch heraus. Was ist daran wiederum falsch, Formulierungen, die grammatikalisch nicht einwandfrei sind, als solche zu brandmarken?

    Eisenberg: Der Fall ist gleich ein etwas komplizierterer. Ich will mal versuchen, ihn einfach zu erklären. “Am Anfang dieses Jahres” ist nicht falsch. Das heißt Herr Sick vertritt in diesem Fall die Meinung, dass etwas richtig ist, was tatsächlich richtig ist. Der Fehler, den er macht, besteht darin, dass er sagt, “am Anfang diesen Jahres” sei falsch. Es gibt eine allgemeine Entwicklung im Deutschen, die dazu führt, dass wir möglichst in einer solchen so genannten Nominalphase nur ein “s” haben. Das “s” ist ein sehr starker Konsonant. Den hört man gut und von dem will man nicht zu viele in einer Nominalphase – möglichst nur einen. So hatten wir vor 200 Jahren noch solche Wendungen wie “ich bin gutes Mutes” oder “sie kommt schnelles Schrittes”. Da sehen Sie genau dieselbe Entwicklung. Heute sind wir guten Mutes und kommen schnellen Schrittes. Das heißt das eine “s” haben wir durch ein “n” ersetzt. Das “n” ist wesentlich schwächer, wesentlich allgemeiner verwendbar und genau derselbe Prozess spielt sich hier ab bei “am Anfang diesen Jahres”. Sprecher und Sprecherinnen mit einem sehr gut entwickelten Sprachgefühl benutzen diese Wendung vornehmlich. Das wissen wir aus empirischen Erhebungen. Und es besteht überhaupt kein Grund dafür, dass sie sich von Herrn Sick sagen lassen sollen, dieses sei falsch oder schlechtes Deutsch. Im Augenblick sind beide Formen weit verbreitet. Beide sind richtig. Und die Vorstellung, dass immer nur eine einzige richtig sein könnte, gehört zu den allgemeinen Vorurteilen, die man als Sprachwissenschaftler nur bekämpfen kann. Das ist nicht der Fall. Auch in vielen anderen Fällen ist es nicht so. Wir Sprachwissenschaftler wissen ungefähr, wie groß die Variationsbreite im Deutschen ist. Und wenn wir Leuten wie Herrn Sick die Fälle erst mal nennen würden, die er bearbeiten könnte, dann hätte er unendlich viel zu tun. Wir haben in sehr, sehr vielen Fällen verschiedene Möglichkeiten, uns auszudrücken, und so auch in diesem. Und warum sollen wir den Leuten diese Ausdrucksmöglichkeiten wegnehmen?

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  •  Mr.Mr sagte am 11. März 2009:

    Warum sind die Tester nicht zu Asus gegangen?
    Dort war das Nüvifone voll funtionsfähig zu sehen.

    MfG

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