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Tutorial: Schöner schreiben mit LaTeX

Ein einfaches Beispiel
Nach der Installation befinden sich alle benötigten Programme und LaTeX-Dateien auf dem Rechner. Um Texte und Dokumente zu erzeugen benötigt man jetzt nur einen Texteditor. Verwendet man Text Edit muss beim Speichern der Datei darauf geachtet werden, dass als Format nur reiner Text ausgewählt ist und man sollte die Datei mit der Endung “.tex” versehen.

Das folgende einfache Beispiel zeigt, wie ein LaTeX-Dokument strukturiert ist.

% Auswahl der Klasse
documentclass{article}

% Autor
author{Matthias Lange}
% Titel
title{Ein einfaches LaTeX-Dokument}

% Dokumentkörper
begin{document}

% Titel erstellen
maketitle

% Überschrift
section{Installation}
Wie man LaTeX installiert habe ich in einem Tutorial
bei Macnotes gezeigt.

% Unter-Überschrift
subsection{Download}
Die Software wird aus dem Internet heruntergeladen.

end{document}

In einem geöffneten Terminal tippt man den Befehl pdflatex gefolgt von einem Leerzeichen ein. Dann zieht man die gespeicherte LaTeX-Datei ins Terminalfenster und drückt Enter.
$ pdflatex /Users/mlange/sample.tex
Das Dokument wird jetzt gesetzt und ein PDF-Dokument daraus erzeugt, welches man sich anschließend mit Vorschau anzeigen lassen kann.

Ausblick
Im nächsten Teil werden wir Editoren vorstellen, mit denen die Bearbeitung von LaTeX-Dokumenten komfortabler und bequemer erledigt werden kann. Außerdem werden wir noch ein paar Literaturtipps geben, mit denen der Einstieg in die LaTeX-Welt erleichtert wird.

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Matthias Lange
Autor:
Datum:
Kategorie:
Tags:
Matthias Lange, Redakteur
14.03.2008, 20:23 Uhr
Software
, , , , , ,  

13 Kommentare , 4 Trackbacks

  1. Profilbild

    14.03.08, 20:33 Uhr, #1

    Andreas Moster meint:

    Hm – LaTeX unter OSX ist wirklich prima – allerdings ist der i-Installer nicht mehr aktuell und wird seit 01.01.07 nicht mehr gewartet.
    Besser und auch einfacher ist die MacTeX Distribution:
    http://www.tug.org/mactex/

  2. Profilbild

    14.03.08, 21:11 Uhr, #2

    daniel meint:

    Auf diese Serie bin ich gespannt.
    LaTeX ist toll und genial – vor allem mit LyX. Nie wieder Ärger mit irgendwas. Einfach schreiben, Fußnoten und Literatur aus der BibDesk-Bibliothek einfügen, Tabellen, Abbilder, Formeln…. alles automatisch und numeriert etc. :-)
    Man kann sich voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren, sobald die Vorlage einmal eingerichtet ist. :-)

  3. Profilbild

    14.03.08, 23:33 Uhr, #3

    Chris meint:

    Oh ja, da muss ich Andreas beipflichten, den i-Installer (zur Installation der eigentlichen TeX-Distribution) solltet ihr 2008 lieber nicht mehr empfehlen.

    Übrigens muss die Schrift nicht so “LaTeX-typisch” aussehen. Mit \usepackage{pslatex} gibt es z.B. Times und Helvetica …

    Noch eine ganz praktische Anmerkung zum Artikel: diese altbackene Aufteilung auf drei Einzelseiten mit Weiterklickzwang ist schrecklich! ;)

  4. Profilbild

    14.03.08, 23:39 Uhr, #4

    Jules meint:

    Davon mal abgesehen ist es für den deutschen Sprachraum sinnvoll KOMA-Script Klassen zu verwenden. Nur so als Tipp ;)

  5. Profilbild

    [...] Gedanken gespielt, mir einmal LaTeX anzuschauen. Als ich vorhin dann in meinem Newsreader über dieses Tutorial zu diesem Thema gestolpert bin, habe ich mich dann mal an einen Download gemacht. Einen Tipp aus [...]

  6. ml

    15.03.08, 8:30 Uhr, #6

    ml (Redaktion) meint:

    Danke für die vielen LaTeX-Tipps. Das ist natürlich alles richtig, geht aber meiner Meinung nach über den Zweck dieses Tutorials hinaus. Sowas ist dann eher für den zweiten Teil gedacht.
    Noch eine Sache zum i-Installer: Das Programm wird zwar nicht mehr supported oder weiterentwickelt. Doch der i-Installer installiert die gleiche TeX-Version (TeXLive 2007) wie die MacTeX-Distribution. Außerdem enthält MacTeX auch den i-Installer. Der Vorteil dieser Distribution ist natürlich, dass man gleich passende Programme zum Schreiben und Verwalten dabei hat.

  7. Profilbild

    15.03.08, 10:00 Uhr, #7

    patrick meint:

    Hm, mich wundert, dass neben Word und Pages nie z.B. InDesign erwähnt wird. Das vereint doch durchaus Professionalität und WYSIWYG und kann auch als Textverarbeitungsprogramm angesehen werden…

  8. MacMacken

    15.03.08, 22:02 Uhr, #8

    MacMacken meint:

    Könnte man die beiden Bilder vielleicht so einbinden, dass man sie gleichzeitig öffnen und entsprechend miteinander vergleichen kann?

  9. Profilbild

    17.03.08, 1:54 Uhr, #9

    Moss meint:

    Großes Lob für dieses Tutorial, trotz einiger Mängel!

    Neben dem, was die Vorkommentatoren schon angesprochen haben, fällt mir störend auf, daß da zuerst ein komplettes System installiert, aber dann für den ersten Gehversuch gleich auf der Kommandozeile gefummelt wird. Es gibt doch so schöne Oberflächen wie TeXShop (nutze ich selbst täglich professionell), iTeXMac, TeXmaker oder auch — für Emacs-Anwender — selbigen mit AucTeX und preview-LaTeX!

    Der i-Installer ist wahrlich angestaubt, allerdings werden die Repositories afaik immer noch gepflegt und sind für allerlei TeX-nahe Utilities immer noch gut. Anderes bekommt man gut über Fink, und für aktuelle Pakete gibt’s natürlich CTAN -> http://www.ctan.org .

    Für die Neuinstallation eines TeX-Systems würde ich allerdings auch die MacTeX-Distribution vorschlagen, je nach Anforderungen und Erfahrungsstand durch eine komplette TeXlive-Installation ergänzt. Beides gibt’s grob jährlich neu zusammengestellt auf CTAN und als gepreßte DVD zu kaufen. Dante-Mitglieder -> http://www.dante.de bekommen sie gratis zugesandt. ;-)

  10. Profilbild

    17.03.08, 1:59 Uhr, #10

    Moss meint:

    Ohne die Ingrid machen zu wollen, fällt mir gerade noch ein: wer Lust hat, sich mal mit TeXies in freier Wildbahn zu konfrontieren, dem sei einer der Stammtische (Adressen und Termine siehe Dante-Seiten) oder z.B. der Dante-Stand am LinuxTag empfohlen.

  11. Profilbild

    28.03.08, 14:33 Uhr, #11

    Martin meint:

    Wann kommt denn der nächste Teil?

  12. Profilbild

    [...] unserem ersten Teil des LaTeX-Tutorials haben wir euch gezeigt, wie sich das LaTeX-System auf dem Mac installieren und nutzen lässt. Doch [...]

  13. Profilbild

    22.05.08, 20:09 Uhr, #13

    mes meint:

    Ich kenne mich nicht so mit Latex aus, erkenne aber das es sich um eine Bezeichnungs-Sprache handelt, um Text von der Formatierung zu trennen. Docbook und DITA besitzen den gleichen Ansatz, basieren allerdings auf XML und lassen sich Mittels XSLT in beliebige Zielformate konvertieren. Ist dies nicht – vorsichtig ausgedrückt – zeitgemäßer auf aktuelle Standards zu setzen?

  14. Profilbild

    23.05.08, 1:30 Uhr, #14

    latex meint:

  15. ml

    23.05.08, 9:54 Uhr, #15

    ml (Redaktion) meint:

    @mes: Die Stärke von LaTeX ist ja nicht die Auszeichnung von Texten. Die Stärke liegt in dem typographischen Algorithmen, die in der TeX-Engine stecken. Vielleicht kann man auch sagen, dass LaTeX keine richtige Beschreibungssprache ist, denn LaTeX-Kommandos sind eher Shortcuts für eine Reihe von TeX-Kommandos, die letztendlich den Textsatz steuern. Wenn aber jemand daherkommt und ein XSLT schreibt, welches die TeX-Algorithmen umsetzt, dann könnte man auch XML verwenden.

    @latex: Die ganze Diskussion geht doch am Kern der Sache vorbei. Klar kann Word auch wesentlich ansehnlichere Texte erzeugen, aber in meinem Beispiel ging es darum zu zeigen, was mit den Standardeinstellungen, bei Word und bei LaTeX, produziert wird. Sich dann den ganzen Thread hindurch an einer fehlerhaften Trennung hochzuziehen, spricht nicht für das Niveau der Diskussion.

  16. Profilbild

    [...] Teil 1: Installation – Teil 2: Programme und [...]

  17. Profilbild

    24.05.08, 16:51 Uhr, #17

    LaTeX Werkzeuge vorgestellt at Bluemac meint:

    [...] hat seine Vorstellungen zu LaTeX auf dem Mac fortgeführt. Nach einer kurzen Übersicht geht es jetzt um die Werkzeuge. Nichts wirklich neues dabei, aber nett [...]


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