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Veröffentlicht am  21.03.08, 0:01 Uhr von  ml

iPhone SDK auf PowerPC-Rechnern

iPhone SDK Besitzer von PowerPC-basierten Macs gucken wenn sie Programme für das iPhone entwickeln wollen zunächst einmal in die Röhre. In den System-Voraussetzungen nennt Apple einen Intel-Mac als Anforderung, um mit dem SDK Software für das iPhone zu entwickeln. Für diese Einschränkung gibt es von technischer Seite her eigentlich keine stichhaltige Begründung, denn der Simulator simuliert lediglich die Softwareschicht des iPhones.

Scheinbar hatte man aber in Cupertino doch Angst vor der eigenen Courage, denn mit einem Trick lässt sich das SDK doch auf PowerPC-Rechnern installieren und benutzen. Wir haben es ausprobiert und zeigen euch wie es geht.

Vor die Entwicklung von Software für das iPhone hat Apple den Download eines 2,1GB großen Disk-Images mit den benötigten Werkzeugen gesetzt. Um den Download starten zu können muss man (kostenlos) als ADC-Mitglied registriert sein.

Nachdem das Image durch die, hoffentlich dicke, DSL-Leitung auf der heimischen Festplatte gelandet ist, startet man den Installer. Dieser zeigt zunächst keine Optionen für das iPhone-SDK an. Die Einstellungen im Installer sollte man am besten bei den Standard-Einstellungen belassen, da die gesamte Prozedur sonst unter Umständen nicht funktioniert.
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Ist die Installation abgeschlossen folgt ein Neustart und anschließend können wir per Hand die noch fehlenden SDK-Pakete installieren. Im Packages Ordner des Disk-Images befinden sich 5 Installationspakete die mit Aspen beginnen. Diese werden manuell installiert. Auch hier die Einstellungen des Installers belassen.
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Bevor wir in Xcode loslegen können, muss der Inhalt des Platforms Ordners (befindet sich direkt in der obersten Ebene der Festplatte) nach /Developer/Platforms kopiert werden.
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Startet man jetzt Xcode 3.1 und erstellt ein neues Projekt, dann kann man aus den iPhone-Templates auswählen und ein entsprechendes Projekt erstellen. Nach einem Build-and-Go startet der Simulator und das neue Programm wird im Simulator gestartet.
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So lässt sich Software für das iPhone auch auf PowerPC-Rechnern entwickeln. Ob Apple mit Fortschreiten der Beta-Phase diesem “Treiben” wieder einen Riegel vorschieben wird ist unklar. Unklar ist auch, ob dieses Setup später auch mit der kompletten Kette aus App Store und Code-Signierung funktioniert. Bis dahin kann man aber erste Erfahrungen mit dem SDK sammeln.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 4 Kommentar(e) bisher

  •  Pepi sagte am 21. März 2008:

    Leider hat man nach dieser Prozedur einen NUR intel QuickTime Player auf seinem PPC System so man diesen nicht vorher gesichert hat. Außerdem hat Xcode danach ein Problem wo er Mac OS X Projektdateien nicht mehr öffnen kann da er die “Mac OS X Platform nicht finden kann”.

    Man kann also einmal ins SDK reingucken um nachher die kompletten DevTools entfernen zu müssen und wieder Xcode 3.0 installieren zu müssen um überhaupt verwendbare Tools zu haben. Den QuickTime Player muß man auch anderweitig restaurieren.
    Gruß Pepi

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  •  ml sagte am 21. März 2008:

    Mmmh, die von dir geschilderten Probleme kann ich nicht nachvollziehen. Bei mir läuft sowohl der QuickTime Player als auch ältere Xcode-Projekte. Hast du versucht die Projektdateien mit dem neuen Xcode 3.1 zu öffnen? Xcode 3.0 findest du nach der Installation in “/Developer/Applications 3.0″.

    Was mit deinem QuickTime Player passiert ist, ist mir allerdings unklar.

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  •  Martin sagte am 31. Oktober 2008:

    Funktioniert das SDK mit diesem Trick immer noch mit Power PC Rechnern?

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  •  ml sagte am 1. November 2008:

    Keine Ahnung. Probier es aus :).

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