MACNOTES

Veröffentlicht am  5.04.08, 16:49 Uhr von  

Kolumne: Sonderbare Bildschirmerscheinungen…

Nach einer vollen Arbeitswoche, komme ich endlich dazu meine Kolumne für dieses Wochenende zu verfassen. Was ist passiert in den letzten Tagen? Nun ja, eigentlich nur erfreuliche Nachrichten. Apple hat einen Marktanteil von 10% erreicht. Wie geht das, werden sich jetzt einige fragen? Dieser Marktanteil ist bei Privatkunden gemessen. Der Gesamtmarkt liegt irgendwo bei 3-4% somit auf jeden Fall besser als Porsche, Ferrari und Mercedes zusammen. Dieser Trend ist aber eindeutig auch in Deutschland zu merken. Ich war am Mittwoch auf dem Weg von Hamburg zurück nach Hause in der Bahn und habe mir die neuen Fernsehsendungen aus dem iTunes Store angesehen. Da sagte das nette Ehepaar neben mir ich hätte ein tolles Notebook und die Frau meinte sie hätte einen iPod und Apple sei sowieso toll. Ich glaube nicht, dass es eine Ausnahme ist, die Anzahl der Switcher scheint auch hier zu Lande beträchtlich zu sein. Nicht nur durch den iPod und das iPhone, welches nächste Woche mit neuen Preisen bei der Telekom zu bekommen ist, sondern auch mit Leopard und noch anderen Faktoren hat sich Apple auch in Deutschland wieder gut positioniert.

Kommen wir aber zu meiner Bahnfahrt. Mein nagelneues MBP mit Penryn Prozessor hat mich bisher sehr erfreut und im Vergleich mit dem Vorgängermodell sehr positiv in Sachen Wärmeentwicklung und Akkulaufzeit, sowie Displayqualität überrascht. Wo ich gerade den Bildschirm erwähne. Ich habe in einem Schockmoment gedacht, ein Elefant hat sich auf meine Notebooktasche samt Inhalt gesetzt, als ich diese eigenartigen Bildschirmstreifen sah. Nun zum Glück geht dieses Phänomen ganz schnell von alleine wieder weg, wenn man das Gerät erneut in den Ruhezustand schickt oder einen Neustart macht. Trotzdem sehr erstaunlich. Dies scheint ein oft vorkommender Mangel, der aber eventuell mit einem Update behoben werden könnte. Apropos Updates, die Softwareaktualisierungsmaschinerie bei Apple läuft auf vollen Touren, allein diese Woche wurden zig Updates veröffentlicht. Davon 2 Builds von Leopard 10.5.3, welches endlich die Problematik mit den Zugriffsrechten in den Griff bekommt. Dadurch können demnächst viele Mac OS X 10.5 Anwender endlich wieder vernünftig arbeiten. In diesem Sinne muss ich wieder an meinem Buch weiter schreiben und euch ein erholsames Wochenende wünschen! :)

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 11 Kommentar(e) bisher

  •  Fabian sagte am 5. April 2008:

    Kann dir nur zustimmen; auch ich habe bemerkt, dass ‘Apple’ in Deutschland wieder gut ankommt. Sei es durch die Macs oder IPod/IPhone.

    Wiedermal eine tolle Kolumne! Freu ich mich jede Woche drauf!

    *gg*… bei mir lautete der Anti-Spam Code ‘Fabi’

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  •  ac sagte am 5. April 2008:

    Dann habe ich mir tatsächlich es mit der Apple-Popularität in Deutschland nicht eingebildet :) Danke für das Lob und selbstverständlich haben wir den Anti-Spam-Code extra für dich vorbereitet ;)

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  •  Pat-PB sagte am 5. April 2008:

    Ja es stimmt… Apple erlebt derzeit wirklich einen Boom. Allerdings finde ich das nicht nur positiv.
    Gerade wenn ich sehe, dass jedes kleine Kind heutzutage mit nem iPod rumläuft, keine getaggten Lieder, geschweige denn Cover drauf hat, mit den weißen Kopfhörern rumläuft und meint ‘Ich bin so cool, ich hab einen iPod’, frage ich mich schon, wo diese Art von ‘Exklusivität’, die Apple früher hatte, jetzt hin ist.

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  •  debian sagte am 6. April 2008:

    Immer her mit den neuen Usern ;-) Wen “wir” einen Marktanteil > Microsoft bei den Betriebssystemen haben bin ich mal gespannt für wen dann die Firmen (und die Hacker) die Programme schreiben. Dann gibt es auch schnellere Updates und das Macbook Air fliegt nicht als erstes bei der CanSecWest raus. Bei Apple gibt es sehr viel Licht aber wen man es Objektiv betrachtet auch viel Schatten.

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  •  ac sagte am 6. April 2008:

    @debian: Nun ja, was die Hacker betrifft, das hat weniger mit der Anzahl der Nutzer zu tun, sondern vielmehr damit zutun, dass Apple immer “offener” wird. Die CanSecWest-Geschichte war nur mithilfe des Webkits möglich, welcher eine OpenSource ist. Es gibt immer mehr Firmen die für den Mac schreiben, weil der Markt jetzt von der Größe attraktiver geworden ist. Besonders für vertikal angesiedelte Programme. Da stimme ich dir auf jeden Fall zu.

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  •  Rock 'n' Apple sagte am 6. April 2008:

    Zur Apple Popularität: Als ich neulich mit der Bahn fuhr sah ich immerhin ein 12″ iBook und ein Macbook, wohin gegen ich nur ein Notebook mit Vista gesehen habe (allerdings einige mit XP :-( )

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  •  Flo sagte am 6. April 2008:

    Ich hoffe daß Apple es bald schafft die neuen Geforce Karten für meinen “alten” Mac Pro zu liefern. Das einzige was bei mir unter Leopard nämlich Probleme macht ist die Ati 1900 XT – hin und wieder habe ich Grafikfehler.

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  •  debian sagte am 6. April 2008:

    @ac: Das einzige was ich zu dem Thema “CanSecWest” Sicherheitslücke finden kann ist das die Fehler im Safari verankert waren. Wen es da nähere Informationen zu gibt wäre es nett wen jemand die posten könnte.

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  •  Johnny sagte am 6. April 2008:

    Soviel habe ich zum Thema gefunden:
    “Wieder ist es einem Hacker während der CanSecWest-Konferenz im kanadischen Vancouver gelungen, die Kontrolle über einen Mac zu erlangen. Charlie Miller, der damit den ausgeschriebenen Wettbewerb, das geknackte MacBook Air und 10.000 kanadische Dollar gewann, machte sich dabei eine Lücke in der Bibliothek PCRE zunutze: Sie wird vom WebKit verwendet, der Engine des Apple-Browsers Safari.” WebKit wird wie gesagt von Apple verwendet und ist OpenSource.

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  •  Konstantin sagte am 7. April 2008:

    der link “diese eigenartigen Bildschirmstreifen” scheint nicht wie beabsichtigt zu funktionieren

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  •  ac sagte am 7. April 2008:

    Hallo Konstantin, danke für den Hinweis, ist jetzt gefixt ;)

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