MACNOTES

Veröffentlicht am  11.04.08, 11:41 Uhr von  

Notizen vom 11. April 2008

Notizen

Apple-Patentantrag: Virtuelles Mobilfunknetz für das iPhone
Auch wenn sich Apple letztlich für Exklusiv-Verträge mit jeweils einem Netzbetreiber pro Land entschied: In der Entwicklungsphase wurde offenbar zunächst ein anderes Konzept verfolgt, wie ein von Apple Insider ausgegrabener Patentantrag von Ende 2006 zeigt. Demnach plante Apple zu diesem Zeitpunkt, das iPhone ohne Netzbindung zu verkaufen. Stattdessen sollten die verschiedenen Netzbetreiber jeweils dynamisch einen Verbindungspreis anbieten – das iPhone hätte sich dann automatisch in das Netz mit den günstigsten Konditionen eingewählt. Kein Wunder, dass dieses System wohl auf wenig Gegenliebe bei den Netzbetreibern stieß…

MacBook-Verkaufszahlen: Wachstum gegen den Trend?
In einer Notiz an Anleger geht Mark Moskowitz von JP Morgan davon aus, dass Apple die Verkaufszahlen des MacBook auch im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2008 weiter steigern konnte – anders als die Konkurrenz, die damit deutlich stärker vom eher trüben Konsumklima in den USA betroffen wäre. Das MacBook ist Apples meistverkaufter Mac und somit ein guter Indikator für die Entwicklung des Absatzes. Am 23. April präsentiert Apple die Zahlen des abgelaufenen Quartals – wir berichten wie üblich in aller Ausführlichkeit.

Kaspersky: “Apple-Nutzer tragen Haiwaii-Hemden”
So beschreibt Jewgenij Kaspersky, Chef des gleichnamigen Herstellers von Antiviren-Software, die Sorglosigkeit von Mac-Nutzern im Umgang mit Sicherheitsrisiken aus dem Internet. Windows-Nutzer würden sich dagegen mit “Rüstungen” wappnen. Der Mac sei jedenfalls nur deshalb sicherer, weil sich Hacker momentan noch auf Windows-Rechner konzentrieren würden. Das ganze Inteview ist nachzulesen bei Spiegel Online.

Apple-Updates: Pro Applications, MacBook Air Bluetooth Firmware
Über Nacht hat Apple zwei Updates veröffentlicht: Das Pro Applications Update 2008-01 besser bei Final Cut Studio 2.0 nach. Das MacBook Air Bluetooth Firmware Update 1.0 tut genau das, was der Name verspricht: Die Bluetooth-Firmware des ultra-dünn-Laptops aktualisieren.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 5 Kommentar(e) bisher

  •  MacMacken sagte am 11. April 2008:

    Kaspersky: “Apple-Nutzer tragen Haiwaii-Hemden”

    Möchte da jemand seine Antivirus-Software verkaufen? Leider wird verschwiegen, dass Software dieser Art zu vielfältigsten Problemen fährt und die Sicherheit nachhaltig verschlechtert … zum Glück geht’s auf dem Mac noch ohne! :)

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  •  Renegade sagte am 11. April 2008:

    Hmm, das würde ich nicht ohne weiteres so behaupten MacMacken. Man will ja zum beispiel auch vermeiden das man dateien die ein virus enthalten weiterleitet an anderen. Auch wenn man da selbst kein risiko hat. Das ist zum beispiel auch ein grund warum hier in der firma auf alle Linux und Unix systeme auch ein virenscanner installiert wird. Auch wenn die systeme selbst ein minimales risiko haben wollen wir das zeug trotzdem nicht weiter verbreiten. :-)

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  •  debian sagte am 11. April 2008:

    Kaspersky ist Geschäftsmann und möchte möglichst viele “Rüstungen” verkaufen.
    Betrachtet man seine Aussagen mal etwas genauer Unterschreibe ich sofort das User Anzahl Argument. Ein Hacker wäre Ökonomisch nicht gerade clever wen er einen Virus (&Co.) für Os X schreiben würde. Auf einen Mac User kommen ca. 13 Windows User. Da es heutzutage ein Ziel des Virus ist sich möglichst schnell zu verbreiten wäre es also schon einmal rein von der Logik her schlecht einen Virus für ein anderes Betriebsystem als Windows zu schreiben. Dazu kommt noch das die meisten Clients in Firmennetzwerke Windows Clienten sind ( Interessantere Daten). Wenn man dann noch betrachtet das Windows User manchmal im Lexikon als Beispiel für einen “DAU” stehen könnten ( “Ich Arbeite immer im Administrator Konto, warum ist das ein Problem?” ;-) und das wären schon Aussagen von Kunden die mehr Ahnung haben (Wissen zumindest das es Mehre Arten von Benutzerkonten gibt ;-)

    Kurz gesagt hätte OS X eine Verbreitung von 92 % sähe die Aktuelle Sicherheitslage nicht viel besser aus.

    Nur um es klar zu stellen, ich liebe OS X und mein Mac Book, aber man muss der wahrheit auch mal ins Auge schauen.

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  •  MacMacken sagte am 11. April 2008:

    Hmm, das würde ich nicht ohne weiteres so behaupten MacMacken. Man will ja zum beispiel auch vermeiden das man dateien die ein virus enthalten weiterleitet an anderen. Auch wenn man da selbst kein risiko hat. Das ist zum beispiel auch ein grund warum hier in der firma auf alle Linux und Unix systeme auch ein virenscanner installiert wird. Auch wenn die systeme selbst ein minimales risiko haben wollen wir das zeug trotzdem nicht weiter verbreiten. :-)

    E-Mail serverseitig auf Viren, Spam, etc. zu scannen, halte ich für sinnvoll – dort lassen sich auch die Risiken einer Antivirus-Software begrenzen …

    Man muss immer daran denken, dass der Nutzen von Antivirus-Software prinzipbedingt gering ist. Umgekehrt birgt Antivirus-Software grosse Risiken durch Sicherheitslücken in der Antivirus-Software selbst. Diese Lücken sind umso gefährlich, als dass üblicherweise alle Daten den Weg durch die Antivirus-Software nehmen, sprich Angriffe sind sehr einfach.

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  •  MacMacken sagte am 11. April 2008:

    @debian: Mac OS X-Benutzer arbeiten standardmässig als Administratoren, nicht? Jedenfalls war das noch bei meiner letzten Mac OS X 10.5-Installation vor zwei oder drei Wochen so – man muss nach der Installation jeweils dafür sorgen, dass der «Alltags-Benutzer» kein Administrator ist.

    Wir verzichten übrigens auch unter Microsoft Windows auf lokale Antivirus-Software, wegen den grossen Risiken und dem gleichen Nutzen … auf den Mailservern hingegen ist Antivirus-Software im Einsatz, zusammen mit Spam- und sonstigen Filtern.

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