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Veröffentlicht am  17.04.08, 21:55 Uhr von  Alexander Trust

Apple mahnt iPhone-Importeure ab

iPhone unlockDass Apple keinen Spaß versteht, wenn es um das Vertriebsmodell des iPhones geht, dürfte jedem klar sein. Insofern verwundert es nicht, dass der Mac-Hersteller mit juristischen Mitteln gegen Händler vorgeht, die per Grau-Import am Erfolg mitverdienen wollen. Interessant sind aber die Geschütze, die Apple dabei auffährt: Anwalt und Blogger Udo Vetter berichtet im lawblog von einem Fall, in dem Apple für eine Abmahnung über 13.000 Euro in Rechung stellt und den Streitwert auf 2 Millionen Euro beziffert. Das entspricht dem Gegenwert von rund 5.000 iPhones.

Wie Vetter gegenüber Macnotes erklärt, hatte seine Mandantin allerdings gerade einmal rund 150 Geräte in Frankreich erworben und an einen deutschen Händler weiterverkauft. Sicherlich keine Lappalie mehr, aber auch kein “großer Fisch”, gemessen an den Dimensionen des Marktes. Pikantes Detail: Das Geschäft fand laut Vetter statt, bevor der Exklusiv-Vertriebs des iPhones in Deutschland bei T-Mobile bekannt wurde.

Schätzungen zu Folge werden weltweit etwa 25-30 Prozent aller iPhones entsperrt und nicht in den eigentlich vorgesehenen Netzen genutzt. Ein Blick über die Grenze scheint diese Zahlen zu bestätigen: Allein in der Schweiz sind laut der Zeitung “heute” bereits 34.000 iPhones im Einsatz – obwohl es das Gerät dort bisher nicht zu kaufen gibt und es folglich nur nach Entfernen der SIM-Sperre genutzt werden kann.

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 4 Kommentar(e) bisher

  •  Sanne sagte am 17. April 2008:

    Pikantes Detail: Das Geschäft fand laut Vetter statt, bevor der Exklusiv-Vertriebs des iPhones in Deutschland bei T-Mobile bekannt wurde.

    Steh’ ich jetzt nur auf dem Schlauch oder warum fällt mir nicht ein, von welchem Graumarkt die “illegalen” iPhones erworben wurden?

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  •  To sagte am 17. April 2008:

    150 iPhones in Frankreich gekauft bevor der Exklusiv-Vertriebs des iPhones in Deutschland bei T-Mobile bekannt wurde?? Zu dem Zeitpunkt gab es das iPhone dort auch noch nicht…

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  •  einhamburgerjung sagte am 18. April 2008:

    Ein freies iPhone bleibt ein freies iPhone bleibt ein freies iPhone. Das kann man nutzen wo man will. Es ist nicht “gejailbreaked” sondern offen für alle Netze. Der Weiterverkauf ist nicht geregelt.

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  •  Karen sagte am 2. Mai 2008:

    Tja, ich habe ein Schreiben bekommen von BIRD & BIRD, im Auftrag von Apple. . .
    Ich habe auf iphonescout.de und iphone24-shop.com ne iPhone Kopie (HiPhone) verkauft. Nun muss ich ST
    Strafe zahlen! Und nicht wenig

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