MACNOTES

Veröffentlicht am  26.04.08, 13:42 Uhr von  ml

Test: MacBook Pro 15″ mit Penryn-CPU

MacBook Pro

Ende Februar verpasste Apple seiner gesamten Notebookpalette eine Frischzellenkur. Alle Geräte bekamen Intels neueste Mobil-CPU Penryn verpasst. Außerdem wurden Haupt- und Graphikspeicher, sowie etwas größere Festplatten spendiert. Im vergangenen Jahr im August konnten wir bereits den Vorgänger des aktuellen MacBook Pros mit Santa-Rosa-Chipsatz testen. Jetzt stand uns für eine Woche ein aktuelles MacBook Pro 15″ mit 2,5GHz Penryn-CPU zur Verfügung. Für den Tester war dieser Test ein persönliches Aha-Erlebnis, denn der gefühlte Unterschied zwischen einen Fiat 500 und einem Formel-1-Boliden muss ähnlich dem zwischen dem PowerBook G4 des Testers und dem aktuellen MacBook Pro sein.

Design
Offensichtlich hält man das Design der MacBook Pros bei Apple für so ausgereift, dass man es seit der Vorstellung der Aluminium-PowerBooks im Januar 2003 im Wesentlichen unverändert gelassen hat. Lediglich die iSight im Displayrahmen und der Infrarotempfänger für die Fernbedienung kamen im Laufe der Zeit hinzu. Das Apple damit gar nicht so falsch liegt, zeigt das PowerBook des Testers: selbst nach über 5 Jahren sieht das Gerät von außen nahezu wie neu aus. Kratzer? Matte Stellen? Fehlanzeige.
[nggallery id=284]Trotzdem mehren sich die Stimmen, die sich ein neues Design für die Pro-Notebooks wünschen. In welche Richtung das gehen könnte, zeigt sich beim MacBook Air (Test bei uns). Extrem flacher Display-Deckel, Keilform und auch die aus dem MacBook bekannte und als sehr gut empfundene Tastatur. Zumindest die Tastatur wurde an die aktuellen Modelle angepasst. Das heißt, der Apfel auf der Command-Taste ist verschwunden. Auch die Funktionstasten wurden neu belegt und sind jetzt mit kleinen Icons für Dashboard und Expose beschriftet. Erfreulich ist auch, dass endlich die Tasten der Tastatur nicht mehr gegen das Display drücken und damit Kratzer und Verunreinigungen auf dem Bildschirm hinterlassen.
[nggallery id=285]Bis es soweit ist, vielleicht ja zur Macworld 2009, kommt auch das aktuelle MacBook Pro im bekannten Alu-Design daher. Das Gerät ist 35,7×2,59×24,3cm groß (BxHxT) und wiegt 2,45 Kilogramm. Damit ist es rund 100 Gramm leichter als die ersten G4-PowerBooks mit diesem Design. Der MagSafe-Anschluss wurde im Gegensatz zum MacBook Air nicht geändert. Daher besteht auch weiterhin die Gefahr von Kabelbruch bzw. Überhitzung. Wie die MacBooks kommt auch das MacBook Pro jetzt mit dem kleineren 60-Watt-Netzteil daher.

Schon beim PowerBook ärgerte mich die Befestigung der Gummifüßchen an der Unterseite des Laptops, denn nach kurzer Zeit lösten sich diese ab und gingen meist verloren. Die Befestigung hat Apple beim MacBook Pro bislang nicht geändert, so dass hier das gleiche Schicksal droht. Wie es besser geht hat Apple übrigens schon beim MacBook gezeigt.

Ausstattung
Die Ausstattung unseres Testgeräts ist angemessen und entspricht der mittleren Konfiguration im Apple Store. Der Rechner wird von einer 2,5GHz Penryn Doppelkern-CPU angetrieben. Gegenüber dem Vorgänger ist die Strukturbreite bei den Penryn-CPUs auf 45nm verkleinert worden. Zusammen mit einem neuen Tiefschlafmodus wurde damit der Stromverbrauch des Prozessors gesenkt. Unter dem Namen SSE4 beherscht Penryn knapp 50 neue Vektorbefehle, die aber momentan noch von keiner Applikation oder von Mac OS X benutzt werden. Ein großer Performance-Sprung ist daher, auch trotz der Vergrößerung des L2-Caches auf 6MB, nicht zu erwarten.

Der Prozessor kann auf standardmäßig 2GB Hauptspeicher zurückgreifen. Erstmals sind Macs damit ab Werk mit ausreichend RAM ausgestattet. Möchte man den Hauptspeicher weiter aufrüsten, so kann man das mit bis zu 4GB tun. Hier gibt es keine Veränderungen zum Vorgänger, denn in den MacBook Pros kommt weiterhin der Santa-Rosa-Chipsatz zum Einsatz.

Bei der Graphikkarte setzt Apple weiterhin auf die Nvidia 8600M GT, die über einen PCIe x16-Anschluss kommuniziert. Lediglich die Größe des Graphikspeichers wurde verdoppelt, beim kleine Modell auf 256MB und beim mittleren Modell auf 512MB. Die Festplatte fasst nominal 250GB, was formatiert noch knapp 230GB entspricht. Auch bei den Anschlussmöglichkeiten hat sich nichts geändert. Wie gewohnt gibt es zwei USB-Anschlüsse, einmal Firewire 400 und einmal 800, sowie Gigabit-Ethernet und einen DVI-Ausgang. Außerdem steht ein PCExpress-Card-Slot zur Verfügung.

Als Display setzt Apple ein LCD mit LED-Beleuchtung ein. Mit 1440×900 Pixeln bietet es viel Platz zum mobilen Arbeiten. Der Vorteil einer LED-Beleuchtung gegenüber der herkömmlichen Beleuchtung mit Kathodenstrahlern ist, dass LEDs keine Vorwärmzeit brauchen und damit sofort ihre volle Helligkeit erreichen. Zudem benötigen Leuchtdioden weniger Strom, was letztendlich der Akkulaufzeit zu Gute kommt, denn das Display ist einer der größten Stromschlucker beim Laptop. Als Testgerät hat Apple uns ein MacBook Pro mit mattem Display zur Verfügung gestellt, welches sich in allen Situationen gut behaupten konnte. Der horizontale Einblickswinkel ist groß und erlaubt auch neben dem Laptop sitzenden Personen noch den Blick auf ein farben- und kontrastreiches Bild. Das Display unseres Testgeräts wies auch nicht die Streifen auf, die unser Redaktionskollege Toni beobachtet hat.

Licht …
Erfreulich und eine nette Erweiterung ist das aus dem MacBook Air bekannte Multitouch-Trackpad. Beherrschten die alten Trackpads bereits das Scrollen mit Hilfe von zwei Fingern, so lässt sich mit der vom iPhone bekannten Pinch-Bewegung z. B. in Safari die Schriftgröße ändern oder mit 3-Finger-Wischen vor- und rückwärts navigieren. Das macht Spaß, ist allerdings momentan auf wenige Programme beschränkt, da noch nicht viele die neuen Multitouch-Gesten verstehen. Das Trackpad ist gegenüber dem beim Vorgänger etwas größer geworden, reicht aber nicht an die Größe des Trackpads beim MacBook Air heran. Allerdings ist das Trackpad so groß, dass man manchmal versehentlich einen Finger darauf liegen hat, während man verzweifelt mit den anderen versucht den Mauszeigen zu bewegen. Das ist aber eher Gewöhnungssache.

Gewöhnungssache ist auch die automatische Beleuchtungsregelung. Mit Hilfe eines Lichtsensors, der unter dem linken Lautsprecher verbaut ist, regelt das Betriebssystem automatisch die Helligkeit des Displays und schaltet bei Bedarf die Tastaturbeleuchtung ein. Wer das lieber selbst in die Hand nimmt, kann diese Funktion auch in den Systemeinstellungen deaktivieren. Im Test kam es nämlich häufiger vor, dass ich die Hand neben der Tastatur abgelegt habe und damit den Lichtsensor verdeckt habe. Darauf folgend wurde die Helligkeit des Displays herunter geregelt und die Tastaturbeleuchtung eingeschaltet.

Erfreulich ist auch die Geräuschentwicklung des Geräts. In normalen Umgebungen sind Festplatte und Lüfter selbst unter Volllast nicht bzw. kaum zu hören. Erst in sehr ruhigen Umgebungen kann man ein gleichmäßiges und verhaltenes Rauschen des Lüfters wahrnehmen. Das der Lüfter leise ist, ist auch notwendig, denn arbeitet man längere Zeit z. B. mit Parallels Desktop, dann wird das MacBook Pro an der Unterseite fast schon unangenehm heiß. Dabei liegt die gefühlte Temperatur durchaus auf dem Niveau meines PowerBooks. Ich möchte daher nicht wissen, wie heiß der Vorgänger geworden ist, denn erste Berichte sagten aus, dass das MacBook Pro mit Penryn-CPU jetzt merklich kühler sei. Aber keine Angst: zum Spiegeleier braten reicht es nicht mehr.

Ein nettes Detail ist mir während des Testens aufgefallen, wenn der Bildschirm zum Stromsparen dunkel geschaltet wird. Dabei geht die Leuchtdiode die sonst im Sleepmodus sanft pulsiert in Dauerleuchten über. Zunächst dachte ich, dass etwas mit dem Power-Management nicht stimmt und das MacBook Pro ungewollt schlafen geht, aber ein Dauerleuchten signalisiert nur ein abgeschaltetes Display.

und (wenig) Schatten
Negativ aufgefallen ist mir der begrenzte Öffnungswinkel des Displays. Lediglich bis zu 125 Grad lässt sich das Display nach hinten klappen, was für große Menschen, wenn sie das Gerät auf dem Oberschenkel stehen haben definitiv zu wenig ist. Bei meinem PowerBook lässt sich das Display bis zu 145 Grad öffnen.
[nggallery id=286]Interessant ist auch ein Problem, welches mit dem Display unter Boot Camp und Windows XP auftrat. Reduzierte man dort die Helligkeit des Displays von der maximalen Helligkeit, so fing der Rechner in einer unangenehm hohen Frequenz zu fiepen an. Da das Problem unter Mac OS X nicht auftrat, ist zu vermuten, dass es sich um ein Treiberproblem handelt.

Mit dem Speedbump und der gleichzeitigen Preissenkung hat Apple die Fernbedienung Apple Remote von der Ausstattungsliste gestrichen. Offenbar geht man bei Apple davon aus, dass mittlerweile viele eine Fernbedienung besitzen. Die Apple Remote ist daher als Zubehör für 19 Euro erhältlich.

Akkulaufzeit
Mit der Vorstellung der neuen MacBook Pros reduzierte Apple die eigenen Angaben zur Akkulaufzeit von bislang 6 Stunden auf nunmehr 5 Stunden. Dieser Wert dürfte deutlich näher an der Wirklichkeit sein, zumal Apple hier auch von “drahtloser Produktivität” spricht und damit näher an den wirklichen Nutzungsszenarien der Benutzer sein dürfte.

In unserem Test kamen wir bei einfachen Büroarbeiten (E-Mail, Texte schreiben, Surfen ohne viel Flash-Inhalte) auf eine Laufzeit von über 4 Stunden. Die Helligkeit des Displays war dabei auf mittlerer Stufe eingestellt. Unsere Test-DVD (Bad Boys 2 Extended, 141 Minuten Laufzeit) spielte das MacBook Pro vollständig ab. Auch hier war die Helligkeit auf mittlerer Stufe eingestellt und das WLAN aktiv. Am Ende des Films standen noch 6 Minuten Restlaufzeit zur Verfügung. Der Klang der eingebauten Lautsprecher ist übrigens recht annehmbar, wobei sie natürlich Schwächen im Bereich der Basswiedergabe haben. Zumindest sind es die besten Laptop-Lautsprecher die ich bislang gehört habe.

Benchmarks
Die inneren Werte des MacBook Pros versprechen schon reichlich Leistung. Was letztendlich aber zählt “is auf’m Platz”. Signifikante Performance-Steigerungen sind nicht zu erwarten, denn die Prozessorarchitektur ist nach wie vor die selbe. Lediglich die moderat erhöhten Taktraten sollten sich positiv auf die Leistung auswirken.

Im Cinebench-Benchmark zeigen sich Zuwachsraten die etwas höher sind, als die reine Taktratensteigerung erwarten lässt. Möglicherweise profitiert Cinebench auch leicht vom vergrößerten Cache des Penryn. Eine Ausreißer gab es bei unserem Testgerät beim OpenGL-Test. Hier lagen die Werte nur knapp über denen des MacBook Air und deutlich, etwa 50 Prozent, unter denen des direkten Vorgängers mit der gleichen Graphikkarte. Bei anderen Penryn-MacBook-Pros konnte das nicht beobachtet werden, so dass hier von einem Hardwarefehler bei unserem Testgerät ausgegangen werden muss. Auch unter Windows XP lag der OpenGL-Wert deutlich unter dem was zu erwarten wäre. Das schließt zumindest den Treiber als Ursache für die OpenGL-Schwäche aus.
[nggallery id=287]Neben den nackten Zahlen fühlt sich das MacBook Pro absolut schnell an. Erst beim Bearbeiten eines Films in iMovie und dem Rendern einer DVD mit iDVD kann man beide Prozessorkerne voll auslasten. Das MacBook Pro bietet also Leistung satt.

Fazit
Das MacBook Pro ist ein grundsolides Gerät. Das Design ist bis auf Kleinigkeiten ausgereift und erprobt. Die Leistung des Notebooks ist groß. Es bietet genug Reserven, um alle alltäglichen Aufgaben ohne Zeitverzug erledigen zu können. Videobearbeitung in iMovie geht flott und flüssig von der Hand. Die Akkulaufzeit bei normalen Büroarbeiten von über 4 Stunden ist sehr ordentlich. Allerdings lassen sich die von Apple proklamierten 5 Stunden drahtloser Produktivität nur schwer erreichen.

Trotz der kleineren Kritikpunkte und des offensichtlichen OpenGL-Problems vergeben wir für das MacBook Pro 5 von 5 möglichen Macs. Das OpenGL-Problem ließ sich nicht verallgemeinern und war eher auf ein Problem mit unserem Gerät zurückzuführen. Besitzer des Vorgängermodells können allerdings getrost ihre Brieftasche wieder einstecken, denn der Performance-Gewinn gegenüber diesen Geräten ist gering. Für Mac-Nutzer mit älteren Geräten, ist das neue MacBook Pro allerdings mehr als eine Überlegung wert.

5/5Testurteil: 5/5 Macs
Bezeichnung: MacBook Pro 15″, 2,5GHz
Hersteller: Apple
Preis: 2199,- Euro

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 10 Kommentar(e) bisher

  •  MacMacken sagte am 26. April 2008:

    Lediglich die iSight im Displayrahmen und der Infrarotempfänger für die Fernbedienung kamen im Laufe der Zeit hinzu.

    Die Fernbedienung wird inzwischen nicht mehr standardmässig mitgeliefert.

    Wie die MacBooks kommt auch das MacBook Pro jetzt mit dem kleineren 60-Watt-Netzteil daher.

    Kleiner, aber immer noch 85 Watt – steht so auf dem Netztteil …

    Das Trackpad ist gegenüber dem beim Vorgänger etwas größer geworden, reicht aber nicht an die Größe des Trackpads beim MacBook Air heran.

    … Du hast nicht nachgemessen, was?

    Mit Hilfe eines Lichtsensors, der unter dem linken Lautsprecher verbaut ist,

    Bist Du sicher, dass die Sensoren nicht wie bisher links und rechts verbaut worden sind? Sie befinden sich übrigens nicht unter den Lautsprechern, denn sie sollen ja das Licht wahrnehmen können.

    Im Bezug auf die «neue» Tastatur sollte man das Fehlen des Ziffernblocks erwähnen, die Tasten sind zumindest nicht mehr beschriftet.

    Antworten 
  •  fossil12 sagte am 26. April 2008:

    Erfreulich ist auch, dass endlich die Tasten der Tastatur nicht mehr gegen das Display drücken und damit Kratzer und Verunreinigungen auf dem Bildschirm hinterlassen.

    Stimmt nicht ganz. Wenn man das MBP in der Mitte leicht zusammendrückt bewegt sich das display nochmals einiges nach unten, kann aber nicht sagen, ob es dennoch nicht in Berührung mit der Tastatur kommt..

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  •  Konstantin sagte am 27. April 2008:

    ich werfe auch mal ein paar xbench-ergebnisse in den raum, und zwar die entsprechenden von meinem brandneuen 2,4 GHz Modell mit der 7200er Festplatte und 2 GB Speicher:

    Gesamt: 126
    CPU: 160
    Disk: 41
    OpenGL: 158

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  •  Konstantin sagte am 27. April 2008:

    und da fällt mir doch direkt nochwas ein, was mir aufgefallen war beim lesen: nicht nur links befindet sich ein umgebungslichtsensor, sondern auch rechts ist einer.

    Antworten 
  •  Eugen sagte am 27. April 2008:

    Komischerweise wird in keinem Test die gelbstichigkeit des Displays im unteren Drittel erwähnt. Oder fällt es einfach keinem auf? Ich hatte 2 MBP bestellet und beide aus genau diesem Problem zurückgeschickt.
    In Macforen scheint das Problem auch sehr häufig vorzukommen.

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  •  RRR sagte am 27. April 2008:

    na, da bitte ich als dinosaurier schon um entschuldigung und vor allem um nachdenken: wie kann mann 5/5 vergeben, wenn fehler oder “nur” mängel notiert werden. in anderen bereichen würde derartige wohlwollende benotung nur noch einen schwall von fragen nach sich ziehen; lieber keinen testbericht und keine bewertung als schmu. danke

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  •  ml sagte am 27. April 2008:

    Bei unserem Testgerät konnte kein gelbstichiges Display beobachtet werden.

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  •  Konstantin sagte am 29. April 2008:

    und bei meinem ist auch alles bestens :-)

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  •  fossil12 sagte am 1. Mai 2008:

    bei mir auch

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  •  lecroissant sagte am 3. August 2008:

    naja, was zählt ist dass das macbook pro sowieso eine klasse für sich ist. du bekommst nirgens sonst derart erstklassiges design, verarbeitung, qualität. ich sieh mir immer mal wieder die weitaus günstigeren pc-laptop-pendants an, und muss immer wieder entsetzt feststellen, dass kein anderer hersteller an das fast makellose understatement eines mbp rankommt. klar hätte ich gern mehr usb-ports oder einen tv-ausgang, eine rechte maustaste, einen schlankeren preis… aber was soll’s …das ding ist nicht aus plastik, es quietscht & knarrt nicht, es hat keine bescheuerten multimediatasten die blau und rot und grün leuchten und keine lächerlichen fingerabdruckscanner die keiner jemals braucht, keine sticker drauf mit irgendwelchen markennamen, und vor allem:
    wenn man es einschaltet, dann sicher immer irgendwie voll freudiger erregung. weil sich das herzstück dieses wunderbaren gerätes, osx, einfach gut anfühlt.

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