MACNOTES

Veröffentlicht am  28.05.08, 0:06 Uhr von  ml

Test: Parallels Desktop 3

Parallels Kaum hatte Apple im Januar 2006 auf der Macworld die ersten Intel-Macs auf den Markt gebracht, da begann das Rennen Windows auf dem Mac zu installieren. Am 5. April stellte Apple schließlich eine Beta-Version von Boot Camp vor. Am gleichen Tag kündigte die damals noch recht unbekannte Firma Parallels ein Programm für Mac OS X an, mit dem sich Windows in einer virtuellen Maschine parallel zu Mac OS X installieren und betreiben lässt.

Gleich darauf folgte die erste Beta-Version von Parallels Desktop für Mac. Dabei erhielt der Hersteller wertvolles Feedback aus der Mac-Community, so dass die Veröffentlichung der Version 1.0 am 15. Juni 2006 von einem großen Interesse verfolgt wurde. Dem Entwicklungsmodell von damals, die Community durch frühe und zahlreiche Beta-Versionen mit einzubeziehen, ist Parallels bis heute treu geblieben.

Platzhirsch
Parallels Desktop für Mac ist auf dem Mac der Platzhirsch unter den Virtualisierungslösungen. Für einige Zeit die einzige Möglichkeit Windows parallel zu Mac OS X auf den Mac zu bekommen, hat Parallels Desktop auf dem Mac die Marktführerschaft erobert. Damit das so bleibt, wurde die Software im Laufe der Zeit mit zahlreichen Innovationen (Coherence-Mode, Boot-Camp-Integration) weiterentwickelt und treibt so den Konkurrenten VMWare vor sich her.

Installation
Vor die Installation hat der Herr den Download des 88 MB großen Installers gesetzt. Hat dieser seine Arbeit erledigt, so hat er 76 MB zusätzlichen Festplattenplatz mit der Parallels-Software belegt. Zusätzlich finden sich in den Systemeinstellungen zwei zusätzliche virtuelle Netzwerkkarten, die für die beiden Betriebsmodi NAT und Host-Guest gebraucht werden.

Neben der eigentlichen Virtualisierungssoftware landen noch der Transporter, Explorer und das Image Tool auf der Festplatte des Anwenders. Der Transporter dient der Übertragung einer existierenden Windows-Installation in eine VM – doch dazu später mehr. Der Explorer zeigt Informationen zu eingerichteten VMs an und erlaubt das Browsen der zugeordneten Disk-Images. Das Image Tool dient der Verwaltung von Disk Images und erlaubt deren nachträgliche Manipulation. Dabei können Images aber nur vergrößert und nicht verkleinert werden. Auch sind dazu teilweise ein paar Kunstgriffe im Windows notwendig.

VMs einrichten
Nach dem ersten Start von Parallels Desktop meldet sich gleich der Installations-Assistent. Das ist ein modaler Dialog, der die Auswahl zwischen der Express-Installation von Windows (XP und Vista), einem normalen sowie einem benutzerdefinierten System erlaubt. Während die ersten beiden Optionen bereits Voreinstellungen z. B. über die RAM-Größe festlegen, hat man bei der letzten Option alle Freiheiten und kann sich eine VM nach seinen eigenen Bedürfnissen schneidern. Natürlich lassen sich die Einstellungen auch nachträglich noch ändern.

Um eine VM mit einem Netzwerk zu verbinden bietet Parallels Desktop drei Arbeitsmodi. Im Shared-Modus nutzt die VM die Netzwerkverbindung des Macs und ist nach außen nicht sichtbar. Im Bridged-Modus erscheint eine VM als eigener Rechner im Netzwerk. Wer seiner VM das Nach-Hause-Telefonieren verbieten will, wählt den Host-Only-Modus. Dann ist die virtuelle Maschine nur lokal und anderen gleichzeitig auf diesem Rechner laufenden VMs zugänglich.

Um schnell eine VM auf seinen Rechner zu bekommen bietet sich der Download von fertig konfigurierten VMs aus dem Internet an. Dafür bietet Parallels Desktop eine umfangreiche Sammlung dieser sogenannten Appliances an, die von einigen Firmen häufig auch für die Evaluierung ihrer Produkte angeboten werden. So reicht das Angebot vom Blog- bis zum Wiki-Server.

Wer bereits Windows mit Apples-Lösung Boot Camp auf seinem Mac hat, muss die dafür eingerichtete Partition nicht verwerfen. Parallels Desktop kann die Boot-Camp-Partition auch als Laufwerk für eine VM nutzen. Dazu werden die Parallels Tools installiert und dann kann es losgehen. Allerdings zeigt sich dabei auch ein weiterer Nachteil von Windows: bei einer größeren Änderung der Hardware wird eine erneute Aktivierung des Systems notwendig. Parallels Desktop spielt dem Windows natürlich völlig andere Hardware vor, als sie der Mac hat. Damit entfällt bei dieser Lösung die Möglichkeit Windows entweder in der VM zu nutzen oder bei Bedarf, wenn es auf hohe Performance ankommt, auch direkt zu booten.

Nicht selten hat man zu Hause bereits einen Windows-Rechner stehen, den man gern in eine virtuelle Maschine umwandeln möchte. Dabei spart man die oft zeitraubende Installation sämtlicher Programme. Zudem können so sämtliche Daten übernommen werden. Diese Aufgabe kann man mit Parallels Transporter erledigen. Dazu muss auf dem Windows-Rechner der Parallels Transporter Agent installiert werden, den man allerdings zuvor erst bei Parallels herunterladen muss. Anschließend kann man den Rechner über Firewire- oder Netzwerkkabel in eine VM auf dem Mac überführen. Das ganze funktioniert auch mit bestehenden VMs, die man z. B. mangels eines Konverters von Fusion zu Parallels migrieren will. Mit dem richtigen Transporter Agent können auch Linux-Installationen in eine VM überführt werden.
[inspic=1116,,fullscreen,400]Der Transport zeigt den Fortschritt mit Hilfe eines Fortschrittbalkens an. Leider wurde auf die Anzeige der Restlaufzeit verzichtet, aber hat man den Vorgang begonnen, so kann man getrost einige Stunden spazieren gehen. In dieser Zeit wird der komplette Rechner quasi geklont. Alle Laufwerke und Partitionen werden kopiert. Ein Vorauswahl durch den Anwender ist nicht möglich, so dass man genug Festplattenplatz auf seinem Mac reservieren sollte.

Ist das System übertragen, so wird es gestartet. Dann wartet allerdings noch reichlich Handarbeit auf den Anwender, denn nicht mehr benötigte Treiber müssen anschließend deinstalliert werden, weil sich Windows sonst u.U. beschwert.

Windows
Parallels Desktop bietet für die Installation von Windows einen sogenannten Express-Modus. Ein Assistent fragt nach dem Produktschlüssel für Windows und einigen Basiseinstellungen für die VM und erledigt die Installation von XP oder Vista völlig allein. Dabei lassen sich als Installationsmedien auch ISO-Dateien angeben. Wer sich schon einmal durch eine Windows-Installation geschlagen hat, wird diesen Modus lieben. Ein Nachteil dieses Modus ist, dass man keine Möglichkeit hat die Festplattengröße für die VM zu begrenzen. Parallels legt für die Installation ein dynamisch wachsendes Image an.

Ist Windows installiert, legt Parallels auf dem Schreibtisch ein Alias für die neue VM an, mit dem sich diese später schneller aufrufen lässt. Das kann man als Anwender auch nicht unterbinden und erinnert damit an eine Windows-Unsitte, bei der jedes Programm ungefragt eine Verknüpfung auf dem Desktop anlegt.
[inspic=1114,,fullscreen,400]Ebenfalls erfreulich bei der automatischen Installation ist, dass die Parallels Tools gleich mit installiert werden. Die Tools enthalten einige Treiber, mit denen Windows flüssiger in der virtuellen Umgebung läuft. Außerdem ermöglichen sie u.a. Drag’n Drop zwischen VM und Mac OS X. Mit diesen Treibern wird auch der Coherence-Modus möglich, der den Standard Windows-Desktop inklusive Task-Leiste ausblendet und damit Windows-Programme zumindest optisch quasi nahtlos auf dem Mac integriert. Ist eine virtuelle Maschine mit Windows aktiv, so mountet Parallels Desktop die virtuelle Festplatte als Netzwerklaufwerk.
[inspic=1115,,fullscreen,400]Ist die automatische Installation abgeschlossen, hat man ein voll funktionstüchtiges Windows auf seinem Mac laufen. Das Netzwerk ist fertig eingerichtet und die Grundeinstellungen zu Sprache, Datum usw. sind vorgenommen. Trotzdem muss man an einigen Stellen doch noch selbst Hand anlegen. So sind z. B. die automatischen Windows-Updates deaktiviert.

Die Integration zwischen Mac und Windows ist durch Parallels Desktop fast nahtlos. Lädt man auf dem Mac z. B. eine EXE-Datei herunter und versucht diese zu starten, so wird automatisch die passende VM gestartet. Doch diese Funktion ist auch nicht ganz ungefährlich, denn man kann sich auf diese Weise Schädlinge in die VM einschleppen. Ebenfalls nett ist, dass Parallels jedes aktive Windows-Programm mit seinem Icon im Dock von Mac OS X anzeigt. Hat man den Coherence-Modus aktiviert, so bringt ein Klick auf das Icon das entsprechende Windows-Programm in den Vordergrund.

Eine weitere Funktion die mit Version 3 Einzug gehalten hat, ist die Unterstützung von hardwarebeschleunigter Graphikausgabe. Dabei bietet Parallels Desktop den Standard DirectX 8.1 an. Damit lockt man zwar in Zeiten von DirectX 10.1 keinen mehr hinter dem Ofen vor, aber für ältere Spiele sollte es locker ausreichen. Vistas Aero-Oberfläche verlangt übrigens mindestens DirectX 9, so dass man in der VM auf die netten graphischen Spielereien verzichten muss.

Leider hat die Graphikbeschleunigung in unserem Test keine gute Figur gemacht. Mit unserem betagten Testspiel Grand Prix 4 kam Parallels Desktop nicht zurecht und produzierte fas ausschließlich schwarze Bilder. Zumindest ließ sich das Potential erahnen. Schaltete man die Beschleunigung aus, so kam man in dem Spiel nicht über 1 bis 2 Frames pro Sekunde heraus. Bei eingeschalteter Graphikbeschleunigung dagegen lief alles flüssig.
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Linux
Die Installation von Linux geht nicht ganz so bequem wie die von Windows über die Bühne. Nach der Auswahl einer typischen VM und der Angabe eines ISO-Image zum Booten, durchläuft man eine gewohnte Linux-Installation. Für unseren Test haben wir dabei Debian Etch gewählt. Mit Hilfe einer von Parallels Desktop zur Verfügung gestellten virtuellen CD lassen sich am Ende auch die Parallels Tools installieren. Leider lief das in unserem Test schief, denn das Installationsskript verabschiedete sich mit einer unbehandelten Ausnahme und ließ unseren Xserver mit einer defekten Konfiguration zurück. Theoretisch wären mit den Parallels Tools unter Linux die gleichen Funktionen (Coherence, Drag’n Drop) möglich wie bei Windows.

Geschwindigkeit
Bei der Ausführung von VMs haben wir keine Geschwindigkeitsprobleme feststellen können. Jede VM lief flüssig und fühlte sich nicht langsam an. Durch die Unterstützung von VT-x laufen die VMs direkt auf dem Prozessor. Theoretisch ließe sich damit die volle native Geschwindigkeit des Host-Systems erreichen. Doch in der Praxis ist das nie möglich, da z. B. Graphikbefehle an die Graphikkarte von Parallels Desktop emuliert werden müssen.

Benchmarks verbieten sich an dieser Stelle von selbst, da sie in VMs keine sinnvollen Ergebnisse liefern. So muss man sich etwas auf sein Gefühl verlassen. So gesehen bietet Parallels Desktop für tägliche Aufgaben genug Power. Office-Anwendungen oder auch Softwareentwicklung ist damit kein Problem. Rechenintensive Aufgaben dagegen sind für eine VM weniger geeignet, denn leider bietet Parallels Desktop noch keine Multi-Core-Unterstützung, so dass eine VM immer nur einen Prozessor “sieht” und nutzen kann. Zwar verteilt Parallels seine Rechenaufgaben auf mehrere Kerne, gibt das aber nicht an das Gastsystem weiter. Änderungen hierbei sind erst nach der Vorstellung von Parallels Server zu erwarten, denn dieses Produkt wird erstmals Multi-Core-Support bieten. Zudem sollen Parallels Server und Desktop zukünftig auf eine gemeinsame Codebasis gestellt werden.

Schnappshüsse
Schnappschüsse sogenannte Snapshots halten den aktuellen Zustand einer VM fest. Sie bestehen aus einem Speicherabbild und einem Differenzbild zum Festplattenimage. Snapshots erlauben zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu einem darin “eingefrorenen” Systemzustand zurückzukehren. Diese Funktion ist sehr praktisch, wenn man z. B. die VM beim Experimentieren zerschossen hat.
[inspic=1117,,fullscreen,400]Das Anlegen eines Snapshots bei Parallels Desktop dauert nur wenige Sekunden. Das Programm unterstützt dabei beliebig viele Snapshots. Ein Snapshot wird mit einem Namen und einer kurzen Beschreibung versehen und im Snapshot-Manager mit einem verkleinerten Screenshot angezeigt. Im Snapshot-Manager verwaltet man die Snapshots einer VM und kann diese bei Bedarf bequem aktivieren. Dabei geht dann der aktuelle Zustand der VM verloren.

Fazit
Parallels Desktop ist in Version 3 ein mächtiges Produkt. Deshalb konnten wir in unserem Test nicht auf alle Funktionen eingehen. Das Programm bietet viel Unterstützung, um die Installation von Windows auf dem Mac zum Kinderspiel zu machen. Anschließend ist die Integration der VM auf dem Mac mit den Parallels Tools nahtlos. Wer noch die Classic-Umgebung von Mac OS X kennt, der weiß wie sich Windows im Coherence-Modus unter Mac OS X verhält.

Leider gibt es bei so viel Sonne auch etwas Schatten. Zunächst merkt man Parallels Desktop trotz der guten Umsetzung auf dem Mac seine Windows-Wurzeln an. Das schlägt sich in der teilweise modalen und damit nervigen Bedienung wieder. Wieso wird das Programm beendet, wenn ich den VM-Assistenten abbreche? Auch das penetrante zumüllen des Schreibtischs mit Aliasen muss nicht sein. Nicht überzeugen konnte uns ebenfalls die DirectX-Unterstützung. Hier muss Parallels noch nachbessern.

Alles in allem vergeben wir 4 von 5 Macs.
4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: Parallels Desktop for Mac
Hersteller: Parallels
Preis: 79 Euro

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 19 Kommentar(e) bisher

  •  Floehle sagte am 28. Mai 2008:

    Danke! War mir eine große Entscheidungshilfe!

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  •  tl sagte am 28. Mai 2008:

    Was mich an Parallels übrigens sehr stört: Wenn ich das Programm so konfiguriere, dass es mit mit dem Start der VirtualMachine Windows startet und mit dem Herunterfahren von Windows die VM beende, habe ich keinerlei Möglichkeit mehr in die Einstellungen von Parallels Desktop zu gelangen und kann das Programm nicht mehr anpassen. Für mich das größte Mnako neben der fehlenden DirektX-Unterstützung.

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  •  ml sagte am 28. Mai 2008:

    @tl: Ja, dieses Thema fällt ebenfalls unter die unsägliche modale Bedienung. Hier muss Parallels dringend nachbessern.

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  •  Tekl sagte am 28. Mai 2008:

    An der Stabilität muss Parallels auch noch schrauben. Zudem habe ich immer wieder das Gefühl, dass Parallels langsamer reagiert als VMWare.

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  •  Bernd sagte am 28. Mai 2008:

    Den Artikel über VMWare gibt’s dann nächst Woche?

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  •  ml sagte am 28. Mai 2008:

    @Bernd: Ja, die Tests von Fusion, VirtualBox und Qemu folgen jeweils im Abstand von einigen Tagen, denn nebenbei muss ich auch noch arbeiten gehen ;-).

    @Tekl: Probleme mit der Stabilität konnte ich während des Tests nicht beobachten. Der Geschwindigkeitsvergleich zu Fusion ist natürlich subjektiv, denn quantitative Zahlen lassen sich nur schwer ermitteln.

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  •  Herr T. sagte am 28. Mai 2008:

    Ich nutze Parallels und VMWare auf verschiedenen Maschinen, Fusion ist besser: Linux-Installationen funktionieren problemlos, mit dem VMWare-Converter habe ich mal eben aus einem Bootcamp-Windows ein reines VM-Windows gemacht und Bootcamp gelöscht. Sogar eine W98-Installation klappte (mit behebbaren Problemen).

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  •  Aplestar sagte am 28. Mai 2008:

    Einen sehr wichtigen Vorteil hat VM-Ware Fusion gegenüber Parallels (ich habe beide über ein paar Monate parallelel laufen lassen und mich für VMF entschieden): Ich kann die virtuelle Maschine sowohl von einem Mac OS X, als auch von Windows aus starten (!) Der VM-Ware Player für Windows ist sogar kostenlos. Somit habe ich meine virtuelle Maschine immer einsatzbereit, egal ob ich unter OSX 10.5 arbeite, oder gerade unter Bootcamp. Auch kann ich die virtuelle Maschine auch von anderen Windows-PC nutzen.

    Ich habe Parallels mehrmals darauf angesprochen – bis heute ist die Feature nicht möglich, da deren Lösung für einen Windows-Host, nunja, nicht kompatibel ist und nicht gerade fehlerfrei läuft …

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  •  Arne sagte am 28. Mai 2008:

    “Der Geschwindigkeitsvergleich zu Fusion ist natürlich subjektiv, denn quantitative Zahlen lassen sich nur schwer ermitteln.”

    ich frage mal ganz naiv : kann man nicht bei allen Programmen im Test das gleiche Windows installieren und dann ein bestimmtes Skript laufen lassen, dass z.B. 1000 Dateien erzeugt, löscht, 100 Ordner erstellt etc. und die Dauer dieses ganzen Vorgangs per Hand mit einer Stoppuhr messen ?

    nebenbei bemerkt : sind Zahlen nicht per se irgendwie quantitativ ? ;)

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  •  Ingman sagte am 29. Mai 2008:

    Parallels Desktop, ist das Geld nicht wert. Von Support bei Problemen kann keine Rede sein, die reagieren auf anfragen überhaupt nicht. Sogar mein Mac Händler compustore hat gemeint das diese Firma eine Zumutung ist. Ich habe mir jetzt VM-Ware installiert das ist wesentlich besser.

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  •  Jörn sagte am 29. Mai 2008:

    Es ist also nicht möglich, ne boot-camp installation mal kurz zu starten ohne die kiste neu zu booten? wenn die Anwendungen dann zu komplex werden und ich doch mal wieder das boot-camp-xp starte muss ichs nochmal aktivieren…? hab ich das richtig verstanden, währ ja total bescheuert….

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  •  bernd scheurer sagte am 29. Mai 2008:

    ich benutze bislang parallels, da ich unter windows meine webseites testen und ab und an eine filemaker-datenbank kompilieren muss.
    bin mit der leistung soweit gut bedient.
    was mir immer wieder unangenehm auffällt, ist, daß meine xp-installation nach einem parallels-update (regelmäßig) nur noch den bunten, drehenden cursor zeigt und bisweilen mit kernelpanics reagiert.
    hier half der parallels-support aber schnell und unkompliziert mit einem workaround, den ich nun nach jedem update brav ausführe, da ein nicht beachten garantiert obige probleme zur folge hat: parallels bei gedrückter apfeltaste starten und bei gedrückter solcher die ram-größe für windows vorübergehend auf 400mbyte festlegen. however! aber danach gehts dann immer wieder.

    auch wenn das jetzt ein bisschen am thema vorbei ist: ich würde mir so sehr eine vm für os 9 wünschen. mein einziges lieblingsspiel, cäsar 3, ist auch mit der g4-emulation “sheep-shaver” nicht zu bedienen. das liegt nicht am tempo, sondern einfach daran, daß man in cäsar 3 navigiert, in dem man mit der maus an den entsprechenden bildschirmrand fährt, der in sheepshaver kein echter rand ist. schade…

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  •  ml sagte am 30. Mai 2008:

    @Jörn: Das Problem an dieser Stelle ist nicht Parallels Desktop, sondern die Lizenzpolitik von Microsoft. Bei jedem Boot von Windows wird anhand der Hardwarekonfiguration (u.a. RAM-Größe, Seriennummer der CPU, Netzwerkkarte, IDE-Controller usw.) eine 25-stellige Nummer ermittelt und mit der vom vorhergehenden Start verglichen. Weicht diese Nummer zu stark ab, dann verlangt Windows eine erneute Aktivierung. Mehr über die Windows-Aktivierung findest du z.B. hier.

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  •  emmaps sagte am 30. Mai 2008:

    zum Thema Geschwinidgkeit gibt es übrigens einen Benchmark-Test von Bootcamp, VMF und Parallels, bei dem parallels ganz klar schneller als VM ist. Zitat: “Parallels was somewhat faster in general than VMware Fusion” Soviel dazu.
    Das Thema Support ist nach meinen Erfahrungen vollkommen OK. Immerhin kostenlos für ein Produkt das unter 80 € kostet – bei VMware kostet Support m.W. extra.

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  •  Volker sagte am 31. Mai 2008:

    Ich bin auch schon sehr auf den Fusion-Test gespannt.
    @ emmaps: “We tested VMware Fusion 1.0 (51348) and Parallels 3.0 (5160)”
    Das kann sich sicher je nach Version ändern.

    Ein Freund, der erst Parallels einsetzte meinte auch, dass der Wechsel auf Parallels 3.0 Performance-Einbussen mit sich brachte. Jetzt ist er Fusion-Nutzer und die Performance wäre da gefühlt etwas besser

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  •  caesar sagte am 2. Juni 2008:

    Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Parallels und VMware ist sehr wohl messbar. Parallels kann nur einen Kern des Prozessors unterstützen, bei VMware lassen sich Multikern und Multiprozessoren für die VM-Verwendung in den Einstellungen einschalten. Parallels ist sehr zäh. Dass es sich so gut verkauft, kann ich mir nur mit der schlechten PR von VMware vorstellen…

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  •  rob sagte am 4. Juni 2008:

    Ich hab noch eine ältere Version von Parallels, da funktioniert Wlan im Gast OS nicht. Hat sich das mittlerweile geändert?

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  •  bluebeat sagte am 30. August 2008:

    Das Problem der Automatisierungseinstellungen in Parallels (wenn der Start der VM beim Starten von Parallels, als auch das Beenden von Parallels nach Herunterfahren der VM automatisiert stattfinden, kann die VM nicht mehr konfiguriert werden) kann umgangen werden, indem beim Start von Parallels die Apfel-Taste gedrückt gehalten wird!

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  •  Twai sagte am 15. Dezember 2008:

    Also ihr habt in eurem Bericht geschrieben das Über den Transporter auch ein Rechner geklont wird, Ich habe es versucht aber es kommt irgendwie jedes mal die Meldung, dass die Daten übertragen wurden und der Agent beendet wurde. Auf meinem Rechner der geklont werden soll steht das die Migration abgebrochen wurde. Ich hab keine Ahnung was ich falsch mache, schließlich funktioniert alles so wie es sein soll ausser das ich meinen alten Rechner nicht klonen kann

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