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Veröffentlicht am  4.06.08, 13:38 Uhr von  ml

Interview mit Cocoa-Guru Aaron Hillegass

Cocoa Programming Scott Stevenson von InformIT hat in einem Interview Aaron Hillegass zu der neuen Auflage seines Buchs “Cocoa Programming for Mac” befragt. Als Cocoa-Entwickler dürfte Aaron Hillegass jedem ein Begriff sein, denn sein Buch “Cocoa Programming for Mac” ist soetwas wie das Standardwerk wenn es um Objective-C und Cocoa geht.

In dem Interview geht Hillegass auch auf die Frage ein, ob sich das Buch auch schon für erfahrende Anwender von Xcode 3.1 und Leopard eignet. Auf die Frage antwortet er, dass der Leser, der sich durch das Buch gearbeitet hat, mit einer Vielzahl von Techniken und Lösungen vertraut gemacht wird und anschließend die Cocoa-Frameworks so benutzen kann, wie es von Apple gedacht ist.

Die größte Herausforderung für Aaron Hillegass beim Schreiben der 3. Auflage des Buchs, war es auf all die neuen Technologien in Leopard in der gewohnten technischen Sorgfältigkeit einzugehen. Die in den ersten beiden Auflagen beschriebenen Technologien waren seit ca. einem Jahrzehnt bekannt, wohingegen Garbage Collection, Core Animation und Core Data sehr neue Konzepte für Cocoa sind. So sieht Hillegass sein Buch auch als einen guten Startpunkt für Entwickler die Software mit dem iPhone SDK für das iPhone und iPod touch entwickeln wollen. So wird es im Oktober in Deutschland erstmals ein Bootcamp speziell zum Thema iPhone geben.

Einen sehr schönen Vergleich macht Hillegass auf die Frage, welches die häufigsten Missverständnisse von Entwicklern, die von anderen Plattformen kommen, sind. Hier nennt Hillegass die Angst der Entwickler vor den NIB-Files. Erfahrene Cocoa-Entwickler stecken hier sehr viel Arbeit hinein, denn damit lässt sich häufig viel Code sparen. Viele Switcher aber wollen, so Hillegass, lieber den Code selber schreiben. Dann vergleicht er dieses Verhalten mit einem Amerikaner aus der frühen Kolonialzeit, dem man eine Motorsäge zeigt und der fragt: “Kann ich damit auch den Wald roden ohne den Motor zu starten? Ich mag den Krach nicht. Vielleicht brauche ich nur mit der Säge gegen die Bäume zu hauen?”.

Aaron Hillegass wird auch dieses Jahr wieder auf der WWDC sein. Mit seinem Cowboy-Hut und seiner großen Statur ist er leicht zu erkennen. Wer Zeit hat, sollte ihm ruhig “Hallo” sagen, denn er freut sich immer über interessierte Leute.

Das gesamte Interview gibt es bei InformIT zum Lesen.

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