Review: 19. Juni 2008,

Testtagebuch: Metal Gear Solid 4: Ich bin begeistert

Metal Gear Solid 4
Metal Gear Solid 4: Screenshot

Schöne neue Videospielewelt – Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots ist vor einigen Tagen eingetrudelt, und ich hab bisher auch deswegen keine Zeit gefunden, einige Eindrücke zu Blog zu bringen, weil es mich gefesselt hat.

Mit Solid Snake erlebt man ein Action-Adventure, das ganz klar den Schwerpunkt auf Seiten der Action legt. Puzzles sind Mangelware. Lediglich eine Gedächtnisleistung wird uns an einer Stelle im Spiel abverlangt, als wir Otacon, alias Dr. Emmerich, einen fünfstelligen Zahlencode wiedergeben müssen, den wir einige Minuten zuvor von ihm erhalten hatten.

5 Akte, ein Auftakt und ein Epilog. MGS 4 ist ein Epos. Es geizt mit Reizen nicht – Erotik, Spannung, Freude, Trauer. Hideo Kojima versteht es, das alles richtig in Szene zu setzen. Die Grafik ist der NextGen-Konsolen würdig, vor allem die lebendig wirkenden Pupillen verdienen Aufmerksamkeit. Das Spiel hat mich gefesselt, und es hat mich gerührt. Allerdings hab ich zwischendrin gedacht, dass die Einspielfilme doch ein wenig lang gehen. Solange einen die Geschichte fesselt, kann einem das egal sein, doch der Spielfluss im Action-Anteil leidet ein wenig darunter, weil man erst wieder zur Ruhe kommt, ehe man weiter Adrenalin produzieren kann.

MGS4 hat keine Jugendfreigabe erhalten. Das ist insofern für diejenigen schade, die die hollywoodreife Inszenierung von Hideo Kojima nicht miterleben können. MGS4 ist nicht zu komplex, bietet außerdem 5 Schwierigkeitsgrade an, damit selbst Anfänger sich wohlfühlen. Für mich, als jemand, der First Person Shooter nicht mag, gerade wegen der unnötigen Hast, die dort oft entsteht, war das bisschen Geballere im Kontext von MGS4 eine erholsame Abwechslung. Konami hat hier einen durchaus großen Wurf gelandet, wenngleich ein ganz großer von der Bühne abtritt. Solid Snake, an einem todbringenden Virus erkrankt – für ihn wird das der letzte Auftritt in einem Teil der Metal Gear Solid-Serie sein.

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Für mich war es der erste Teil, und obgleich ich die Vorgeschichte nicht kenne, hat es mir dennoch Freude bereitet. So viel sogar, dass ich das Spiel gleich noch Mal anspielen möchte, um andere Wege zu gehen, und noch unauffälliger zu sein. Als Beigabe haben wir Spieler MGO, Metal Gear Solid Online, dabei bekommen. Ein Spiel im Spiel quasi. Allerdings ist dieses wieder durch mehr Stressfaktor geprägt, weil es gegen menschliche Gegner geht.



Testtagebuch: Metal Gear Solid 4: Ich bin begeistert
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