Veröffentlicht am 28.06.08, 18:38 Uhr von ml
Einem Bericht der Welt Online zufolge, könnte dem neuen iPhone in Deutschland ein Erfolg bei Firmenkunden bevorstehen. So will die Deutsche Bank das iPhone an die firmeninternen Sicherheitsrichtlinien anpassen und es dann seinen Mitarbeitern als Alternative zum Blackberry anbieten. Theoretisch könnten dann mehrere zehntausend Mitarbeiter auf Apples Mobiltelefon wechseln.
Weitere Unternehmen scheinen auch stark an einem Einsatz des iPhones interessiert sind. Ohne weitere Namen zu nennen, äußerte ein T-Mobile-Sprecher, dass man “ein starkes Interesse” von Unternehmen verspüre und das man bereits mehrere tausend Vorbestellung für das am 11. Juli erscheinende Gerät habe. Derzeit verhandle man mit mehreren Unternehmen über Großrahmenverträge. Jetzt muss Apple nur noch schnell genug liefern können, um die Nachfrage auch bedienen zu können.
Sollte die Deutsche Bank das iPhone offiziell als Firmenhandy zulassen, dann wäre das für Apple ein prestigeträchtiger Erfolg, denn die Sicherheitsanforderungen von Banken sind in der Regel im Vergleich zu anderen Unternehmen sehr hoch.
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Tags: deutsche bank, iPhone, T-Mobile
11 Kommentar(e) bisher
Die Businesskunden brauchen kein MobileMe. Die dürften eigene Exchange-Server haben.
Sehe ich auch so.. für den Business-Bereich wäre imho eine “echte” Tastatur wichtiger: Die Blackberry-Tastatur ist einfach deutlich praktischer für Viel-Schreiber.
Wie war das??? Echte, Plastiktastatur besser als die iPhone-Tastatur?
Da ich auch auf japanisch Schreiben muss, kann ich das Softwarepaket 2.0 gar nicht abwarten!
Ich meine Versuch das doch mal mit nem Blackberry!
Mit anderen Worten ich liebe die “Touch-Tastatur”!
Gibt’s für Geschäftskunden mehr Sicherheit als für Privatkunden? Ohne Verschlüsselung ist das iPhone für Unternehmen ja nicht brauchbar.
@Max:
Mit der neuen Firmware haben auch die Privatkunden die neuen Sicherheitsmechanismen…
Nur ich als Privatmann lasse sie brach liegen, z.B.: ich hab nun mal keinen Server, auf dem ich mich via VPN aufschalten könnte.
…. und was machen kleine Businesskunden (< 10 Mitarbeiter) die keinen Exchange einsetzen wollen? Hier wäre ein MobilMe Small-Business sehr hilfreich.
@eckes es gibt auch hosting angebot für exchange (siehe z.b. 1&1), da ist mobileme nicht die einzige option. auch kann man sich mal bei zimbra und scalix angeboten umschauen die auch activesync support bieten.
@max und MJesusfan es geht nicht nur um vpn, sondern auch um die management tools: z.b. policen und remote-wipe etc. womit sich die ganzen iphones verwalten lassen.
Wenn die andere Option Blackberry heißt, kann’s mit dem Sicherheitsstandard ja nicht soweit her sein. Es ist mir schleierhaft. warum es Leute gibt, die ihre vertraulichen Daten über suspekte Server in Kanada auf ihr Mobiltelefon schicken müssen. Von dem Single-Point-Of-Failure mal ganz abgesehen …. Schlimmer als Blackberry kann, IMHO nur Windows Mobile sein ….
Oder auch Z-push je nach Bedarf.
Die höhere Sicherheit beinhaltet z.B. auch die Möglichkeit sich via Zertifikat im Netzwerk zu authentifizieren.
Also entweder hat die Deutsche Bank jeden Verstand verloren, oder das iPhone bringt plötzlich vollkommen unerwartete und bislang unbekannte Sicherheitsfeatures mit.
Die Daten liegen doch vollkommen unverschlüsselt auf dem Gerät. Ok, es kann wohl angeblich aus der Ferne komplett gelöscht werden, wenn es geklaut oder verloren wurde, aber in der Zwischenzeit kann man als findiger Hacker doch allehand damit anstellen.
Besonders für Banker muss doch eine weitestgehende Datenverschlüsselung auf dem Gerät eine entscheidende Sicherheitsanforderung sein, oder sehe ich das falsch?
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