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Veröffentlicht am  14.07.08, 21:52 Uhr von  sm

Test: Twitterrific premium

TwitterriffcAuch wenn hinter Twitter kein wirkliches Geschäftskonzept steht, kann man den Web-Dienst kaum noch übersehen. An nahezu jeder Ecke sind Mashups zu finden und die Liste der Twitter-Clients wird von Tag zu Tag länger. Mit dem Release des App Store am vergangenen Freitag feierte auch Twitterrific für iPhone und iPod touch seine Premiere und steht in zwei Versionen bereit. Eine der beiden ist kostenlos im App Store erhältlich, die andere – Twitterrific premium – verzichtet für einen Preis von 7,99 Euro auf das Einblenden von Werbung und bietet ein alternatives Design.

Für diejenigen, denen Twitter kein Begriff ist, sei Twitter wie folgt erklärt: Twitter ist Mikro-Blogging-Dienst über den man seinen Kontakten und natürlich auch der ganzen Welt mitteilen kann was man im Moment macht, denkt, gerne machen würde oder einfach alles was sich in 140 Zeichen sagen lässt.

Interface
Nicht zu Unrecht konnte Twitterrific einen Apple Design Award im Rahmen der diesjährigen WWDC gewinnen. Das Interface von Twitterrific ist, ebens wie auf dem Mac, hervorragend. Sowohl das Design der kostenlosen, als auch das Theme der kostenpflichtigen Version von Twitterrific können auf ganzer Linie begeistern.

Die aktuellsten Tweets können auf zwei Arten dargestellt werden. Entweder in der handelsüblichen Listendarstellung oder in der Detailansicht, in welcher jeweils nur ein Tweet dargestellt wird, die vertikale aber dennoch gegeben ist.

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Bedienung
Über die Bedienung gibt es eigentlich nicht wirklich viel zu sagen. Neben den Pflichtelement wie Tweets abrufen und Tweets verfassen ist natürlich auch die Möglichkeit zur Ermittelung der aktuellen Position, sowie das Fotoalbum bzw. die Kamera direkt in Twitterrific integriert. Mit einem kleinen Icon unterhalb des Eingabefelds wird die aktuelle Position an Twitter geschickt und ein weiteres Icon ermöglicht das Einfügen von Fotos aus dem Fotoalbum oder es kann ein neues Foto aufgenommen werden, welches danach im Hintergrund zu TwitPic geladen wird.

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Neben der Wahl des Designs bietet Twitterrific auch die Möglichkeit die gesamte Applikation auf einen linkshändigen Bediener umzustellen, sowie ein akustisches Signal beim eintreffen neuer Tweets.

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Fazit
Twitterrific ist auf dem iPhone ebenso gelungen wie auf Mac OS X. Die kostenpflichtige Variante beinhaltet ein alternatives Theme und verzichtet auf die Einblendung von Werbung zwischen den Tweets. Ob dieser geringe Mehrwert einen Preis von 9,99 US-Dollar bzw. 7,95 Euro rechtfertigt, muss wie immer jeder selbst entscheiden. Ich ziehe jedoch das helle Layout dem dunklen vor und finde es sehr angenehm keine Werbeeinblendungen in Twitterrific zu erhalten.

An der Performance von Twitterrific muss jedoch noch etwas geschraubt werden. Die Applikation läuft zwar größtenteils flüssig, nur das Scrollen der Tweets in der Listenansicht ruckelt stellenweise etwas und die Fehlende Rückmeldung beim favorisieren von Personen ist doch arg nervig. Wenn bei diesen beiden Punkten nachgebessert wird, was hoffentlich sehr bald geschieht, steht einer Wertung von fünf Punkten nichts mehr im Wege. So lange aber die Mängel an der Bedienung bzw. der Performance vorliegen, sind es leider nur vier Punkte.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: Twitterrific premium
Hersteller: The Iconfactory
Preis: 9,99 Dollar / 7,99 Euro

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 6 Kommentar(e) bisher

  •  Jo sagte am 14. Juli 2008:

    Twitterrific mit einem „f“.
    Ihr schreibt das immer falsch!
    P.s.: KlugscheißmodusAN kommt von Twitter und terrific (für extremely good, excellent).

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  •  ukroell sagte am 14. Juli 2008:

    Es fehlt noch ein Code-System für das praktische Doppelpack (Mac- und iPhone-Version).

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  •  MILE sagte am 15. Juli 2008:

    Stimmt schon, Twitterific ist durchaus vorbildlich, was die Umsetzung eines iPhone-Apps betrifft…! Wenn doch nur mehr Entwickler sich daran ein Beispiel nehmen würden…

    Ein Manko, das mich etwas stört: Wenn man ein Bild hochladen will, muss man stets erst in den Einstellungen ändern, ob man ein vorhandenes Bild oder ein neu aufgenommenes Bild verwenden möchte…!? Das ist dann doch etwas nervig…

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  •  stadtjunge sagte am 15. Juli 2008:

    Bezahlt man nur die 8 Euro dafür, dass die Werbung wegfällt oder gibt es noch andere Extras?

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  •  Stephan sagte am 15. Juli 2008:

    Twitterific funktioniert leider nicht, wenn man einen HTTP-Proxy benutzten muss, den man in den WiFi-Einstellungen festgelegt hat (Fehlermeldung “Verbindung kann nicht aufgebaut werden). Ansonsten ganz nett.

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  •  beatbyter sagte am 15. Juli 2008:

    Das ist aber nicht das Twitterrific Premium Icon ;-)

    Ansonsten ein toller Testbericht. Ich kann mir Twittern auf dem iPhone ohne Twitterrific gar nicht mehr vorstellen. Eine der besten iPhone-Applikationen die es im App Store gibt!

    Ich bin aber auch schon gespannt auf die neue Version von Twinkle. Die Teaser sehen schonmal sehr interessant aus. Und die Nearby-Funktionalität scheint immer noch ein echtes Alleinstellungsmerkmal zu sein…
    http://www.tapulous.com/twinkle/

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