MACNOTES

Veröffentlicht am  5.08.08, 9:42 Uhr von  sm

Leserkommentar: Gründe gegen das iPhone 3G

Leserkommentar: 10 Gründe gegen das iPhone 3GOft erhalten wir Leserkommentare per E-Mail. Meist als Kritiken zu Artikeln, Wünsche nach bestimmten Themen und eher selten bis hin zu E-Mails, welche sich fast 1-zu-1 als Artikel veröffentlichen lassen. Einen solchen Leserartikel haben wir von unserem Leser Gregor Pittke erhalten. Der Text listet, aus seiner Sicht, zehn Gründe auf, wieso sich der Umstieg vom alten iPhone auf das iPhone 3G nicht rechnet, bzw. unnötig ist.

Der folgende Text stammt von unserem Leser Gregor und stellt lediglich seine persönliche Meinung dar.

Vorteil surfen mit UMTS-Geschwindigkeit?
Surfen, Mails abrufen, Daten abgleichen, das ist jetzt dank UMTS-Beschleuniger HSDPA mit bis zu 3,6 Mbit/s möglich. Endlich! Es wird wohl das ewige Geheimnis von Apple bleiben, warum dieses Hardware-Feature nicht bereits im iPhone der 1. Generation steckte, immerhin hatte sich diese Mobilfunktechnik schon lange vor dem ersten Modell 2007 als Standard etabliert. Dass die UMTS-Netze (noch) nicht flächendeckend ausgebaut sind, wird vor allem Kunden im Ländlichen ärgern (hier bietet T-Mobile wenigstens EDGE [Downloads mit bis zu 220KBit/s] als Alternative). Trotzdem surfen wie im richtigen Internet will jeder, 3G ist also schlagendes Kaufargument genug?!

GPS ohne aktive Navigation?
Als zweites Killerfeature hat das „3G“ nun einen GPS-Empfänger bekommen. So richtig Freude darüber kommt jedoch nicht auf, da Apple keine Möglichkeit für z. B. eine aktive Navigation zulässt (vielleicht schafft das nächste Firmwareupdate im September Abhilfe). Klar kann man sich jetzt punktgenau orten lassen, aber hat das bisher nicht auch ganz gut über die Mobilfunkmasten-Triangulation oder die Hotspot-Standorte in Google-Maps funktioniert?

Firmware 2.0. für alle iPhones!
Die eigentlichen Neuerungen sind softwareseitig mit der neuen Firmware 2.0 gekommen. Für Businesskunden kommt endlich die Unterstützung von Microsoft Exchange, Privatanwender dürfen dank App-Store erstmals Anwendungen und Spiele von Drittentwicklern direkt aufs iPhone installieren. Weitere Änderungen: höhere Sicherheit durch Cisco VPN-Client, wissenschaftlicher Taschenrechner, Kindersicherung, Zeichenerkennung und -Unterstützung für asiatische Sprachen und Darstellung von E-Mail-Anhängen aus dem MS Office-Paket, bzw. der iWork-Suit. Das Schönste, auch die alten iPhones bekommen die Neuerungen dank Firmwareupdate kostenlos.

Bessere Kamera? Fehlanzeige!
Die 2MP-Kamera ist die Alte geblieben. Schade, hier hat Apple die konsequente Weiterentwicklung verschlafen! Für Schnappschüsse liefert die Kamera zwar eine ordentliche Qualität, in geschlossenen Räumen und bei weniger guten Lichtverhältnissen stößt das iPhone schnell an seine Grenzen. Die heutige Generation von Kamerahandys (Nokia, Sony-Ericsson, Samsung, LG, etc.) kann mittlerweile Fotos in Digitalkameraqualität mit fünf und mehr Megapixeln schießen; Blitzlicht, Autofokus und Zoom inklusive. Das Videofunktionalität mithilfe einer Softwarelösung relativ einfach implementiert werden könnte zeigen Applikationen wie iViodeoRecorder auf ge’jailbreak’ten Geräten.

Besserer Akku?
Apple erwähnte bei der Präsentation auf der WWDC Anfang Juni einen leistungsstärkeren Akku im neuen Gerät verbaut zu haben. 20 % mehr Standby-Zeit (von 250 Std. auf 300 Std., Angaben laut Apple) trotz leistungshungrigem UMTS-Netz, bis zu 10 Stunden Telefonie im klassischen GSM-Netz und 5 Stunden surfen in HSDPA-Geschwindigkeit. Liest sich auf dem Datenblatt gut, in ersten Praxistest folgte jedoch schnell die Ernüchterung. Die Tester schreiben fast im Einklang, bei normaler bis leicht erhöhter Nutzung braucht das Handy am Abend, spätestens nach 24h dann die Steckdose. Angesichts der zehn im Gerät verbauten Antennen und dem stromhungrigem großen Display sicher keine Überraschung, aber dennoch enttäuschend. Wer das iPhone Classic besitzt, kommt mit einer Ladung weiter. In diesem Zusammenhang wirken die Stromspartipps von Apple wie ein schlechter Scherz, Push-Mail-Funktion, 3G-Netzwerk, WiFi deaktivieren, all das was das neue Gerät vom alten ja unterscheiden sollte.

Gewölbte Rückfront aus PVC? Geschmacksache.
Die Rückfront des iPhone 3G besteht aus einem gewölbten Kunststoffgehäuse, damit liegt das neue Gerät geschmeidiger in der Hand. Ärgerlich jedoch, dass quasi jede Berührung hässliche Fingerabdrücke hinterlässt und das Gerät schnell verschmiert wirkt. Die überdimensional großen Warnsymbole verleihen dem High-Tech-Produkt einen Touch von Billigspielzeug aus Fernost. Insgesamt präsentiert sich das Nachfolgemodell weit weniger edel, als sein Vorgänger mit matter Aluminiumrückseite.

Touchscreen und virtuelle Tastatur revolutionär, aber:
Ohne jeden Zweifel ist die wahre Revolution an Apples Gerät der so genannte Multitouchscreen. Die Eingabe per Finger, dazu die intuitiv zu händelnde Software, Apple hat den Telekommunikations-Markt die letzten zwei Jahre wie kein zweiter revolutioniert. Das überragende, kratzunempfindliche Touchscreen ist dasselbe geblieben. Dennoch bleibt der Tropfen Wehmut, wenn alle Eingaben am Gerät ausschließlich über den virtuellen Fingerdruck ablaufen. Wer schon mal eine längeren SMS, E-Mail oder Notiz von Unterwegs aus geschrieben hat, weiß wovon ich spreche. Die imaginären Tasten liegen zu dicht nebeneinander und die mitgelieferte Korrekturhilfe auf Deutsch ist alles andere als hilfreich. Weder beim iPhone Classic, noch beim 3G.

iPhone ab 1,- € und mit rundum sorglos Paket der Telekom?
Das iPhone 3G gibt es bereits ab 1,- € im Vergleich zu den vormals aufgerufenen 399,- € für das ersten Apple-Telefon, klingt das ganz nach Schnäppchen. Dies gilt allerdings nur in den beiden teuersten Tarifen „Complete L“ und „Complete XL“, mit Monatsgebühren von 69,- € bzw. 89,- € und für das kleinere 8GB-Modell. Im kleinsten Tarif dem „Complete S“ kostet das Gerät 169,- € Zuzahlung und zieht Monatsgebühren von 29,- € nach sich. An dieser Stelle allerdings von „Complete“ zu sprechen ist äußerst irreführend, bei gerade mal 50 Freiminuten und nur 500 MB Datentraffic. Das in der Preisliste von einer sogenannten UMTS-Flatrate gesprochen wird ist dreist, wenn z. B. nach 300 MB Datenverkehr (im Paket M) die UMTS- Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s auf 64 KBit/s gedrosselt wird (bei Paket L nach 1GB, bzw. bei XL nach 5 GB). Und solche Datenmengen lassen sich ziemlich schnell erreichen, hier mal ein Programm über den App-Store laden, unterwegs YouTube Videos gucken und Internetradio hören, E-Mails mit Dateianhang öffnen, oder schlichtweg im Internet surfen. Und liebe Telekom, was nützt mir dieses schicke neue Ding mit 3G-Speed, wenn nach einer Woche mein Traffic bereits aufgebraucht ist und ich fortan langsamer surfe als mit meinem alten Gerät und EDGE (220 KBit/s)!

Ablöse für Bestandskunden.
Normaler Weise werden Bestandskunden besonders behandelt, nicht so bei der Telekom. Warum die „Early Adopter“, also jene iPhone-Kunden der ersten Stunde, für jeden Monat der verbleibenden Vertragslaufzeit eine 15-€-Auslöse für ein vormals nicht-subventioniertes Gerät zahlen müssen, bleibt mir schleierhaft. Nach Zahlung von mindestens 240 € Strafgebühr plus dem jeweiligem Gerätepreis wird man erneut 24 Monate an die Telekom zwangsgebunden. Im Nachhinein wurde außerdem bekannt, dass von den ersten 15.000 3G-Geräten trotz wochenlanger Vorbestellungen fast keine an die Bestandskunden gingen.

Chaos zum Verkaufsstart und anhaltende Lieferschwierigkeiten
„Wir haben den Ansturm auf das iPhone 3G völlig unterschätzt“, sagte ein mit den Vorgängen vertrauter Apple-Manager zu Focus.de. Es klingt wie der Supergau, gleich zum Verkaufsstart konnten nicht alle Kaufwünsche befriedigt werden. Und bei den glücklichen 15.000, die ein Gerät ergattert hatten machte sich schnell Ernüchterung breit, weil stundenlang Apples Registrierungsserver nicht erreichbar waren und somit viele Geräte nicht aktiviert werden konnten. Auch Altbesitzer von iPhones die lediglich die neue Betriebssoftware aufspielen wollten hatten plötzlich einen nutzlosen Briefbeschwerer daheim rumliegen. Wer noch dazu Apples neuen Sync-Dienst „mobile me“ abonniert hatte war gänzlich desillusioniert. Bis heute funktioniert der Abgleich von Daten zwischen PC/MAC, dem iPhone und Apples Server nicht fehlerfrei, E-Mails und ganze Adressbücher scheinen verschwunden. Einem kostenpflichtigen Service darf so etwas zum Lauch nicht passieren, im Vergleich dazu arbeitet Googles kostenloses Gmail fast schon 100% zuverlässiger.
Betrachtet man die zum Start verfügbaren 1 Millionen UMTS-iPhones für die bestehenden Länder und die Expansion um 15 weitere, scheint sich Apple vollends blamiert zu haben. Oder aber ist alles ganz anders und Apple durch die künstliche Verknappung mal wieder ein geschickter Marketingcoup um Pressepräsenz gelungen?!

Vielen Dank an Gregor Pittke für seinen Leserkommentar. Habt ihr auch etwas, dass ihr direkt der Redaktion mitteilen wollt? Einen Artikelwunsch, eine konstruktive Kritik oder habt sogar – wie Gregor – Textmaterial, dass sich als Artikel für Macnotes.de eignen würde? Dann nutz einfach unser Kontaktformular und schickt eure Nachricht direkt an die Redaktion.

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 24 Kommentar(e) bisher

  •  nikas sagte am 5. August 2008:

    bzgl. der kamera muss ich sagen das die im 3g eingebaute auf jedenfall schlecher funktioniert. mit dem alten iphone habe ich immer meinen dienstplan fotografiert, dass geht nun nicht mehr da ich den plan nicht mehr scharf durch diese blöde linse auf mein display bekomme.

    Antworten 
  •  Jonathan sagte am 5. August 2008:

    Das Gerät ist ein Handy und keine Kamera. Ich versteh nicht, warum darum so nen Wirbel gemacht wird. Nen gutes Objektiv für ne Kamera, am besten mit Blitz, braucht nunmal ne Menge Platz.

    Und das Datenvolumen ist vielleicht von Kiddies, die den ganzen Tag Youtube streamen leicht erreich. Ich als heavy Internet User, der ab und zu mal größere Dateianhänge und Youtube Videos hat, komme selten über 200 MB. Dabei hänge ich ständig in Google Reader und les meine Mails.

    Ich hab mich seit der Upgradepolitik von der Telekom, dem kleinen Akku und den Berichten über Haarrisse ganz klar gegen das iPhone 3G entscheiden und warte auf das Iphone der 3. Generation :)

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  •  mooi sagte am 5. August 2008:

    im prinzip ist es mir auch egal, aber wieso verschlächtert sich ein nachfolge produkt?

    für richtige fotos bevorzuge ich auch meine kamera.

    Antworten 
  •  Michael sagte am 5. August 2008:

    Huch, jetzt habt ihr mich aber erschreckt, es gibt ja auch noch diejenigen, die kein “altes” iPhone” haben… ;-)

    Statt “Gründe gegen das iPhone 3G” als Überschrift wäre ein “Gründe gegen einen Umstieg vom alten iPhone auf das iPhone 3G” sachgerechter und nervenschonender ;-)))

    Viele Grüße, Michael.

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  •  mooi sagte am 5. August 2008:

    mein altes hab ich noch ;) und wenn demnächst jetzt auch noch die rückseite risse bekommt / wie vielerorts gelesen / dann kommt es wohl wieder zum einsatz.

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  •  Arne sagte am 5. August 2008:

    @mooi
    verschlächtern ist geil! ;o)

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  •  Alex sagte am 5. August 2008:

    WIESO WIRD AUF MACNOTES IMMER NUR VON APPLE GEMÄCKERT !!!!!!!!

    - ES GÄBE VIEL MEHR LESER, WENN SIE MAL WAS POSITIVES BEREICHTEN WÜRDEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!

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  •  Arne sagte am 5. August 2008:

    Das scheint sich fortzusetzen:

    “verschlächtert”
    “gemäckert”

    amüsiert das nur mich?
    =;o)

    PS: Macht es doch wie Alex meint, berEIchtet mal mal positives! lol

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  •  Me sagte am 5. August 2008:

    Zur Ablösegebühr: Es ist völlig unüblich, dass man als Bestandskunde bereits nach wenigen Monaten wieder verlängern kann. Das ist im Falle des iPhones ein Entgegenkommen der Telekom. Immerhin schließt man einen Vertrag über zwei Jahre ab. Interessant wirds für den Provider erst, wenn der Vertrag nach zwei Jahren ausläuft. Dann zeigt man sich auch gegenüber Bestandskunden großzügig, um diese nicht zu verlieren. Somit ist auch klar, dass es erstmal wichtiger ist, neue Kunden für 2-Jahres-Verträge zu gewinnen, als die alten Kunden für 6 – 12 weitere Monate zu binden. Außerdem ist die Telekom ja nicht dumm. Die wissen genau, dass es bei der Konkurrenz keine Alternative zum iPhone gibt. Somit können sie die Bestandskunden auch etwas zappeln lassen und ihnen später ein neues Gerät anbieten.

    Zur Kamera: Sicherlich sind andere Handy-Kameras besser als die Kamera vom iPhone. Von guter Qualität würde ich aber nur Anhand der Megapixelzahl nicht reden.

    Antworten 
  •  Mo sagte am 5. August 2008:

    @Me
    Es ist aber sicherlich kein freundlicher Schachzug von T-Mobile, wenn die Ablösegebühr vormals bei 10 Euro lag und beim iPhone 3G dann plötzlich auf 15 Euro erhöht wird. Da wollte man wirklich das Umsteigen für einen großen Bestandskundenkreis unerschwinglich machen. Aufgrund der Lieferengpässe?

    Ich meinerseits hatte es auch mal kurz überlegt, auf das neue iPhone 3G zu wechseln. Mein damaliges Handy war mit genau 10 Euro pro Monat subventioniert. Doch dank der Bestandskundenpolitik bei T-Mobile werde ich nun noch ein Jahr meinen bisherigen Vertrag nutzen. Der kostet mich deutlich weniger Geld als ein Complete-Tarif. Damit kann ich auch leben…

    Antworten 
  •  Jonathan sagte am 5. August 2008:

    Das Marketing-Budget der Telekom lag 2006 bei 700 Mio Euro. Gehen wir davon aus, dass das Budget konstant geblieben ist. Nach meiner Wahrnehmung gehen davon 60% für T-Mobile raus.

    Das iPhone ohne Ablösegebühr an die Bestandskunden zu übergeben hätte (nach Telekom-Rechnung) 240 x 15000 x Wechselfaktor gekostet. Ich setze jetzt mal ein, dass 10000 wechselberechtigt waren und ein drittel davon tatsächlich wechseln wollte. Dann sind das 240 x 3333 = ca. 800.000 Euro und ne geile Marketingstory.

    Antworten 
  •  DocP sagte am 5. August 2008:

    Im Vorfeld zur Einführung gab es mehr als genug Infos zu den Vor- und Nachteilen des iPhone 3G… Als mündiger Konsument konnte also jeder selbst sich zuerst informieren und dann entscheiden.

    Ich habe am zweiten Tag ein 3G 16 GB black bekommen, der Transfer vom alten iPhone zum neuen war problemlos, ebenso die Aktivierung. Wesentlich ist für mich die Nutzung als nun schnelleres Internet-Surfgerät / e-mails dank 3G, GPS ist nett, die iPod-Funktionalität klasse und zum Bilder machen gibt es Kameras, z.B. Sigma DP-1 bzw DSLRs…. Alles andere sind wieder faule Kompromisse.

    Antworten 
  •  marcus sagte am 5. August 2008:

    Was bringt mir eine 5MP Kamera imHandy wenn ich keine richtige Blende geschweige denn ein annehmbares Objektiv habe?

    Richtig ich kann bei nem Unfall mein Beweisfoto oder mal n schnappschuss machen mehr brauch ich auch nicht mit ner Handykamera! und wer sich ein A2 Poster seiner Liebsten machen will,
    der kann ja statt mindestens 860€ für ein Produkt auszugeben an dem er/sie ja doch nur rumnörgelt das Geld in zB. eine Nikon D60 mit Objektiv investieren und sich ne Prepaidkarte mit nem Motorola F3 oder so kaufen dann hat er/sie ne gute Kamera und kann telefonieren.

    Dieses ständige jammern und nörgeln ist ja nichtmehr zum aushalten!
    Ich hatte schon viele Nokia und die hatten deutlich größere Produktionsfehler (zB. Lufteinschlüsse im Kunststoff, Tiefe Kratzer
    im Display ab Werk) Bitte vergleicht doch erstmal mit anderen Herstellern bevor hier wieder nur schwarz weiß gesehen wird…

    Ich hab ja nix gegen sachliche Kritik zur Sache aber solche Artikel,
    die aus dem Bild-Leser-Bereich kommen machen die Platform unseriös!

    Antworten 
  •  mooi sagte am 5. August 2008:

    hört sich doch nicht schlächt an oder? ;)

    Antworten 
  •  MILE sagte am 5. August 2008:

    Insgesamt kann ich den Ausführungen von Gregor grundsätzlich zustimmen — und habe mir dennoch jetzt (kam gestern per DHL) ein 3G als Ersatz für mein bisheriges iPhone geholt…! Der letztendlich einzige Grund für mich war jedoch der doppelte Speicher von 16 GB

    Alle anderen “Neuerungen” sind tatsächlich marginal und zum Teil fast enttäuschend…und ob ich mich jemals an den gelben Schleier auf dem Bildschirm gewöhnen werde, weiß ich immer noch nicht…!? :-/

    @me: Das Thema “Ablösegebühr” wurde an sich schon ausreichend im Netzt dislutiert, aber dennoch — wenn T-Mobile diese für iPhone-Kunden mal eben von 10 auf 15 Euro erhöht, dann stinkt das…! Und wenn mir der Kaspar im T-Punkt erklären will, das müsste sein, “weil das Gerät ja noch nicht abbezahlt ist”, dann stinkt das umso mehr — zumal ich für dieses nicht subventionierte Gerät, dass sie jetzt für einen Euro(!) anbieten vor kurzem noch 400 Euro bezahlt habe, es somit also nicht subventioniert war und demnach nicht mehr abbezahlt werden muss…!! Von der erzwungenen Providerbindung samt SIM-Lock mal ganz abgesehen…

    Antworten 
  •  MILE sagte am 5. August 2008:

    Wie gesagt, auch die Begründung, überhaupt eine Ablösesumme zu verlangen, hinkt arg — da das erste iPhone ja nicht subventioniert war, sondern im Grunde von den Käufern voll bezahlt wurde…! Aber ändern können wir daran ohnehin nichts…

    So sehr ich mein iPhone (trotz der Mängel und Defizite) liebe, so sehr bereue ich auch fast täglich — aus diversen Gründen — den Wechsel zu T-Mobile dafür gemacht zu haben…! Naja, das ist allerdings ein ganz anderes Thema…

    Antworten 
  •  savo sagte am 5. August 2008:

    Ich bleibe bei der 1. Generation. Ein Upgrade kommt für mich aufgrund der Telekomabzocke mit der Erhöhung der Ablösegebühr von 10€ auf 15€ nicht in Frage. Zudem ist das 3G keine wirkliche 2. Generation. Es wurde lediglich UMTS und GPS integriert, welches für mich den Mehrpreis derzeit nicht rechtfertigt.
    Eine gute Kamera ist heutzutage Standard und wird hoffentlich in der 3. Generation zu finden sein. Dann auch hoffentlich leichter, dünner, mit 64 GB, zusätzlicher Frontkamera und 1 GB Datenvolumen von der Telekom.

    Antworten 
  •  Me sagte am 5. August 2008:

    @Mile: Wieso hinkt die Begründung? Man geht einen Vertrag über 2 Jahre ein – Subvention hin oder her. Wenn man diesen einseitig kündigen will, wird eine Vertragsstrafe fällig. Normalerweise müsste man ne Menge mehr zahlen. Bei einem Complete L Tarif kassiert T-Mobile immerhin 69 Euro pro Monat.

    Ob das iPhone 1G ;-) wirklich unsubventioniert war, ist mehr als fraglich. Ich bin mir nicht sicher. Hast du Quellen? Selbst wenn es so wäre und das iPhone 1G wäre unsubventioniert, beinhaltet der Vertrag halt die Dienste, die T-Mobile dir bietet, also Telefon, Free-SMS und Internet.

    Ich bereue übrigens nicht, dass ich bisher kein iPhone habe. :-) Solange es nur von T-Mobile angeboten wird, werde ich es mir nicht holen. Aber auch die schlechte Akku-Laufzeit schreckt mich extrem ab. Wenn man mit den Konditionen bei T-Mobile nicht einverstanden ist, sollte man auch keinen Vertrag abschließen. Immerhin weiß man ja schon vorher, auf was man sich einlässt.

    Antworten 
  •  MILE sagte am 6. August 2008:

    @Me: Bei dieser Diskussion scheiden sich die Geister, da kommen wir sicher zu keiner Einigung…! ;)
    Für mich ist es eben eine Vertragsverlängerung und keine -kündigung und auch sonst finde ich die Argumentation der Telekom alles andere als stimmig…! Aber wieso red’ ich denn überhaupt mit dir, wenn du eh kein iPhone hast…?!? ;)))

    Die Laufzeit des Akkus ist allerdings okay, finde ich — wenn man bedenkt, dass die meisten von uns das iPhone wesentlich intensiver nutzen, als ein “normales” Handy oder auch Smartphone…! ich kenne Leute, die ständig unterwegs Musik hören und Mails checken und dann abends jammern “Ach Mist, mein Akku ist schon leer und dabei hab’ ich gar nicht telefoniert!?” :)

    Und ja, ich wusste im Grunde vorher, worauf ich mich einlasse, habe es mir aber nicht ganz so unangenehm vorgestellt…! Aber das ist dann sicher zum Teil auch mein eigener Fehler, schon klar…und hat unter anderem auch mit meiner Zusatzoption zu tun, wieder ‘ne andere Geschichte…

    Dass man aber eine Entscheidung für ein Produkt oder eine Dienstleistung getroffen hat, heißt dennoch nicht, dass man diesem nicht trotzdem auch Kritik entgegenbringen kann, wo man sie für angebracht hält

    Antworten 
  •  cri sagte am 6. August 2008:

    wieso sollte man beim erscheinen eines neuen Handymodells dieses umsonst bekommen??

    In welchem Vertrag gibts denn sowas? Sowas komisches hab ich ja sonst noch nie gehört. Bei Nokia und Co kam doch auch niemand auf die Idee?

    Antworten 
  •  Gregor Pittke sagte am 6. August 2008:

    Zunächst mal danke für eure vielen Kommentare ;-)

    Vorneweg vielleicht noch ein paar Worte: Ich habe vor mittlerweile 4 Wochen das neues iPhone 3G in weiß vorbestellt seidem warte ich auf einen Anruf der Telekom. Ich bin seit November letzten Jahres glücklicher Besitzer eines iPhones, und sozusagen einer der Early Adopter. Nachdem die ersten Testberichte, Kommentare, Meinungen zum neuen Gerät erschienen kam ich jedoch ins Grübeln, ob ich das neue Gerät denn wirklich brauche, also hab ich mir eine kleine Übersicht erstellt und die einzelnen Features der beiden Geräte gegeüber gestellt und miteinander verglichen, außerdem die beiden neuen Merkmale UMTS und GPS genauer betrachtet.

    Die Überschrift ist sicher nicht ganz treffend, stammt aber nicht aus meiner Feder, mein Vorschlag war wohl zu lang ;-)
    “Zehn gute Gründe warum für Besitzer des iPhones der Wechsel zum neuen 3G-Modell nicht lohnt!”

    einige Kommentare möcht ich aber dennoch gern beantworten:

    @Alex: Der Artikel ist keine “Hetze/ Schlechtrederei” auf Apple, sonst hät ich wohl selber kaum ein iPhone, und würde mir nicht ersthaft überlegen ein MacBookPro zu kaufen. Ich find so ziemlich alle Produkte aus Cupertino schick, auch wenn sie manchmal weniger Ausstattungsmerkmale (für mehr Geld) als andere Hersteller bieten. Allerdings ist Apple in zwei Sachen ganz groß:
    a) Hard-und Software perfekt aufeinander abzustimmen
    b) geschicktes Marketing zu betreiben, sodass Apple-Produkte soviel wie noch nie verkauft werden.
    Für mich ist das iPhone ein ziemlich revolutionäres, perfekt aufeinander abgestimmtes Gerät, dass ich nicht mehr missen möchte. Dennoch gibt es auch Schwächen und es ärgert mich tierisch, dass diese mit dem neuen Gerät nicht behoben wurden :-( Stichwort MMS, Videos aufzeichnen, Bilder/ Kontakte per Bluetooth austauschen, Zuriff auf Sim-Kontakte, Akkulaufzeit.

    @marcus: ich muss dich enttäuschen, ich lese nicht die Bildzeitung oder TZ. Alle Fakten die du oben irgendwo liest sind nachrecherchiert und belegbar. Noch eine kleine Anmerkung: Ich studiere Wirtschaftsinformatik im 6. Semester und habe auch schon die ein oder andere wissenschaftliche Arbeit geschrieben. ;-)

    Wegen des “Gejammeres” um die Kamera im neuen Gerät schein ich einenNerv getroffen zu haben, ob der Kommentare. Noch einmal: Ich habe lediglich festgestellt, dass andere Handyhersteller schon vor zwei Jahren bessere Kameras in ihren Geräten verbaut haben. Und diese belegen, dass man auch ohne Objektiv und Blende gute Fotos schießen kann. An eine Spiegelreflexkamera wird eine Handykamera sicher nie rankommen, aber zumindest der Markt der Digitalkameras und Handykameras wird sich immer mehr angleichen! Als Beispiel kann ich das Nokia N95 nennen: 5MP Kamera, Objektiv von Carl Zeiss, Videos in VGA und 30 fps, plus Blitzlicht. Was will ich mehr?!

    Antworten 
  •  MILE sagte am 7. August 2008:

    wieso sollte man beim erscheinen eines neuen Handymodells dieses umsonst bekommen??

    Wann habe ich denn je etwas von umsonst bekommen geschrieben…?! Abgesehen davon, dass man auf Grund der Umstände (SIM-Lock, Providerbindung, keine Subventionierung etc.) das iPhone nunmal nicht einfach mit jedem x-beliebigen Nokia- oder Samsung-Handy vergleichen kann…!

    Antworten 
  •  Roland sagte am 7. August 2008:

    Mit dem iPhone 3G kann ich Fotos verschicken. Sobald ich mit der Nikon geschossene Fotos ebenfalls Senden kann, darf ich beides vergleichen. Liebe Leute, das Glas ist halb voll. Und jetzt freuen wir uns alle darüber, daß wir von fast jedem Ort Fotos versenden können, die sogar zum Ausdruck bis 9mal 13cm gut genug sind.

    Antworten 
  •  sven sagte am 8. August 2008:

    Da stehts! Also warten!!! :)

    Antworten 

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