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Veröffentlicht am  13.08.08, 23:11 Uhr von  ml

Happy Birthday iMac

iMac Der iMac feiert diesen Monat seinen 10. Geburtstag. Am 7. Mai 1998 stellte Steve Jobs im Flint Center Auditorium in der Nähe des Apple-Campus den All-in-one-Computer vor und rettete das Unternehmen damit vor dem Untergang. Der iMac markierte den endgültigen Neubeginn bei Apple, der durch die Rückkehr von Steve Jobs Anfang 1997 eingeleitet wurde. Vor zehn Jahren, im August 1998, wurden die ersten iMacs an Kunden verkauft.

Der erste iMac war mit einem 233MHz G3-Prozessor, 32MB RAM und einer 4GB großen Festplatte ausgestattet. Der Arbeitsspeicher ließ sich auf bis zu 128MB erweitern. Als erster Apple-Computer verfügte der iMac serienmäßig über 2 USB-Ports für Peripheriegeräte. Herkömmliche serielle Schnittstellen und den ADB-Port strich Apple ersatzlos. Als mutigen Schritt muss man zur damaligen Zeit die Entscheidung das Floppy-Laufwerk wegzulassen werten. Damit gelang es Apple den Markt für USB-Geräte so richtig in Schwung zu bringen. Mit dem MacBook Air und dem Weglassen eines CD-Laufwerks ist Apple wieder dabei altgewohnte Verhaltensweisen über Bord zu werfen.

Der iMac kam zu einer Zeit auf den Markt, als Computer meist nicht mehr als beige oder graue Kisten waren. Mit seinem Knutschkugel-Design in Bondi Blue setzte er neue Maßstäbe im Computerdesign.

Im Laufe der Jahre wurde das ursprüngliche Design durch unterschiedliche Farben bzw. Muster leicht geändert und die technische Ausstattung stetig verbessert. Vielen dürfte noch das Flower- und Dalmatiner-Design in (grausiger?) Erinnerung sein. Anfang 2002 erhielt der iMac nicht nur einen G4-Prozessor spendiert, sondern auch das Schreibtischlampen-Design. Erstmals erhielt der iMac damit ein TFT-Display.
[nggallery id=416]Im August 2004 stand mit der Einführung des G5-Prozessors der nächste Designsprung ins Haus. Damals erhielt der iMac den auch noch heute vorherrschenden Formfaktor. Mit der Einführung der Intel-Prozessoren wurde das Gehäuse schlanker und seit Mitte 2007 präsentiert sich der beliebte All-in-one-Computer im Alu-Glas-Design.
[nggallery id=417]Der Bondi-Blue-iMac repräsentiert für Apple einen Wendepunkt. Er wurde bislang zum meistverkauftesten Apple-Computer und führte Apple wieder zurück in die Erfolgsspur. Deshalb sagen wir: “Happy Birthday iMac! Wir freuen uns schon auf die nächsten 10 Jahre.”.

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 3 Kommentar(e) bisher

  •  rotspecht sagte am 14. August 2008:

    “Mit dem MacBook Air und dem Weglassen eines CD-Laufwerks ist Apple wieder dabei altgewohnte Verhaltensweisen über Bord zu werfen.”
    Zuerst wurde das Floppy weggelassen und nun das CD-Laufwerk. Wo ist da nicht “wieder eine altgewohnte Verhaltensweise” – das ist doch nicht das Gegenteil sondern eine Fortsetzung!
    Man darf nie vergessen, wer das Gerät benutzen soll. Nicht ein 13-jähriger (er findet sowieso, dass das Macbook Air viel zu teuer ist) sondern ein Büromensch (besonders die, die 12 Stunden am Tag unterwegs sind). Jetzt soll bitte jeder ernsthaft überlegen, welche Dateien man heute noch auf CD/DVD bekommt (Filme – werden heruntergeladen (- legal)), alles andere passt auf einen normalen, preisgünstigen USB-Stick oder ist sowieso schon im Internet.

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  •  ml sagte am 14. August 2008:

    Der Satz bezieht sich ja auch auf die altgewohnten Verhaltensweisen der Benutzer. Und die ist Apple, so wie beim iMac mit Weglassen des Floppy-Laufwerks, dabei wieder zu ändern.

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  •  Markus S. sagte am 14. August 2008:

    seit Mitte 2007 präsentiert sich der beliebte All-in-one-Computer im Alu-Glas-Design.

    Und damit als nicht brauchbar und als minderwertig im professionellem Einsatz – Thema “Glossy-Schei*e”. Die 20″-Version disqualifiziert sogar noch mit einem echt miesen Display-Panel.

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