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Veröffentlicht am  12.09.08, 0:19 Uhr von  

iPod Nano 4G: Regenbogen in deiner Tasche

iPod“Rot, orange und gelb und grün sind im Regenbogen drin. Blau und indigo geht’s weiter auf der Regenbogenleiter und dann noch violett, sieben Farben sind komplett.” Dieses oder ein ähnliches Lied müssen die Designer des neuen iPod nanos im Kopf gehabt haben, denn die vierte Generation des Geräts präsentiert sich ab sofort in sieben Farben (rot, orange, gelb, grün, hellblau, lila und pink) sowie silber und schwarz.

Doch auch abseits des neuen Farbenspiels hat Apple den iPod nano tüchtig aufgewertet. Wir zeigen euch in diesem Artikel wo.
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Hardware
Der iPod nano 4G ist an der Ober- und Unterseite leicht gewölbt. Sogar das Glas über dem Display nimmt die Wölbung auf. Aufgrund dieses Designs wirkt der iPod sehr dünn. Diesem Eindruck hält der iPod auch objektiv stand; an seiner dicksten Stelle ist der Musikspieler nur etwas mehr als 6mm dick.

Das QVGA-Display (320×240 Pixel) hat Apple vom Vorgänger-nano übernommen und hochkant eingebaut, wodurch der iPod schlank und langgestreckt wirkt. Das täuscht allerdings nur, denn misst man nach, dann erkennt man, dass der Nano 4G in etwa gleich groß wie ein Nano der 2. Generation ist. Das von uns in unserem Test des Vorgängers bemängelte kleine Click-Wheel hat Apple wieder etwas vergrößert.

Die bis jetzt genannten Neuerungen sind noch nicht wirklich spektakulär. Interessanter ist es da schon, dass Apple dem Nano einen Beschleunigungssensor eingepflanzt hat. Mit diesem hat Apple gleich mal wieder eine Funktion implementiert, die so simpel wie genial ist. Schüttelt man den iPod, so springt er in die Zufallswiedergabe. Das ist zwar keine Funktion die sehnlichst herbeigewünscht wurde, aber cool ist sie alle mal. Und wenn wir doch mal ehrlich sind, dann erwarten wir doch genau sowas von unserer Lieblingsfirma aus Cupertino.

Als Pflichtupdate kann man die Erhöhung der Speicherkapazität auf 8 bzw. 16GB sehen. Das kleine Modell mit 4GB wurde aus dem Programm genommen. Leichte Abstriche musste man bei den neuen Nanos anscheinend bei der Akkulaufzeit machen. Oder man gibt jetzt einfach realistischere Werte an. 24 Stunden Musik oder 4 Stunden Video soll der Winzling mit einer Akkuladung abspielen können.

Überarbeitete Benutzeroberfläche
Mit dem hochkant eingebauten Display, hat Apple die Chance genutzt und die Benutzeroberfläche überarbeitet. Die Schrift wurde vergrößert und die gesamte Oberfläche ähnelt der von iPhone und iPod touch. Als neue Funktion hat Apple die Möglichkeit zum Vorlesen der Menüpunkte integriert.

Wenn man den iPod seitlich hält, dann kann man in Coverflow-Manier durch seine Musiksammlung stöbern oder Photos und Videos im Querformat bestaunen. Das Format wird beim Kippen automatisch angepasst.

Mit der integrierten Aufnahmefunktion hat Apple endlich einen lang gehegten Wunsch der Anwender in den iPod nano integriert. Mit Hilfe eines externen Mikrofons kann man nun den iPod auch als Diktiergerät verwenden.

Neues Zubehör
Passend zu den neuen iPods stellte Apple auch neue Kopfhörer als Zubehör vor. Ein Paar normale und ein Paar In-Ear-Kopfhörer. Beide sind mit einer Fernbedienung und einem Mikrofon ausgestattet. Dabei versucht sich Apple mit den In-Ear-Kopfhörern im High-End-Markt Fuss zu fassen, denn diese verfügen über getrennte Treiber für Höhen und Tiefen. Wie gut sie klingen muss allerdings noch ein Test zeigen. High End sind jedenfalls definitiv die Preise; 79 Euro für die In-Ear- und 29 Euro für die Standardkopfhörer.

Fazit
Mit dem überarbeiteten iPod nano ist Apple gut für die kommende Weihnachtssaison gerüstet. Die Verbesserungen sind evolutionärer Natur, trotzdem hat Apple mit der Integration eines Beschleunigungssensors gezeigt, dass der Nano noch lange nicht zum alten Eisen gehört und auch noch Innovationen bringen kann.

Der iPod Nano mit 8GB Speicher kostet 149 Euro, 16GB sind für 199 Euro zu haben.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 3 Kommentar(e) bisher

  •  Eggplant sagte am 12. September 2008:

    Zur “genialen” Schüttelfunktion: Eine solche Innovation ist diese Idee nicht, und Apple ist bei weitem auch nicht die erste Firma mit diesem Einfall. Andere Hersteller verbauen eine solche auf einem Bewegungssensor zum Liedwechsel basierende Zufallswiedergabe schon länger, zum Beispiel SonyEricsson im W980. Dort wird die selbe Funktion als “Shake Control” bezeichnet.

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  •  ukroell sagte am 12. September 2008:

    So furchtbar sinnvoll und innovativ finde ich Shake to shuffle auch nicht, aber meine Schwester war beispielsweise total davon begeistert. ;)
    Und eins bleibt festzuhalten: Es spart einige Knopfdrücke.
    Nur gut, dass Apple dran gedacht hat, das auch auszuschalten.
    Ich denke mal, so fest man auch schütteln muss, schafft man es als Jogger schon, die Funktion “einfach so” zu aktivieren.

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  •  noName sagte am 13. September 2008:

    @Eggplant: so weit ich weuiß kann man biem W980i damit zum nächsten track wechseln, nicht die shuffle funktion an/aus schalten…

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