MACNOTES

Veröffentlicht am  19.09.08, 8:24 Uhr von  

I’m a PC

Get a MacMan wird das Gefühl nicht los, dass man in Redmond zu viel Geld hat. Zumindest bei Microsoft. Vor einigen Tagen erst startete die neue Werbekampagne für Microsoft Windows. Die Hauptakteure Bill Gates und Jerry Seinfeld sollten uns das “fensterln” schmackhaft machen. Zugegebenermaßen klappte das nicht wirklich perfekt. Viele Kunden wissen jetzt, dass sie ihre Schuhe besser bei Shoe Circus kaufen und wie schwer die Integration in eine neue Familie ist. Ob diese potentiellen Kunden allerdings aufgrund der Werbeaussage auf Windows umsteigen, bleibt fragwürdig. Die Verantwortlichen sahen das wohl ähnlich und beendeten kürzlich die Werbestrecke.

Die geplanten 300 Mio. US-Dollar müssen dennoch “unters Volk gebracht” werden. Angesichts der neuen Kampagne, kann man Microsofts Werbestrategen nicht gerade große Kreativität beim Geld ausgeben bescheinigen. Sie trägt den Titel “I’m a PC” und soll wohl die direkte Antwort auf Apples erfolgreiche “Ja zum Mac” – Kampagne sein. Ist dies Microsoft gelungen? Seht selbst:


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Über eure Meinung zum Sinn und Unsinn dieser neuen Microsoft Werbekampagne würden wir uns in den Kommentaren freuen.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 33 Kommentar(e) bisher

  •  Gunther sagte am 19. September 2008:

    Eine gelungene Antwort auf Apple Spots wuerde ich meinen.

    Nach diesem Jerry Seinfeld Disaster.

    G.

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  •  debbie sagte am 19. September 2008:

    “Steve Jobs und Jerry Seinfeld”????

    Steve Jobs ist doch der Oberguru von Apple, oder?

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  •  Fred sagte am 19. September 2008:

    Ähm, der Typ neben Seinfeld ist übrigens Bill Gates und nicht Mr. Jobs ;)

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  •  flippidu sagte am 19. September 2008:

    Und hier ist auch ein kleiner Fehler drin: “Sie trägt den Titel “I’m a Mac” und soll wohl die direkte Antwort auf Apples erfolgreiche “Ja zum Mac” – Kampagne sein.”

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  •  ml sagte am 19. September 2008:

    @debbie: Da ist dem Kollegen ein freudscher Verschreiber durchgerutscht.

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  •  wrzlbrnft sagte am 19. September 2008:

    Typisch Microsoft: Schöner Schein ohne informativen Inhalt und schlte Kopier von erfolgreichen Vorbildern.

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  •  mactom sagte am 19. September 2008:

    Ich verkaufe keinen Fisch! Nein, diese Idee entstammt einem recht uninspirierten Vorstandshirn. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Agentur mit sowas kommt. Die wurden wahrscheinlich bei der ersten Vorstellung im Vorstand abgebügelt und müssen nun den Umfragen hinterherlaufen: “Die Kreativität stirbt an den Umfragen.” (Jonathan Ive)

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  •  kamilioni sagte am 19. September 2008:

    Sie trägt den Titel “I’m a Mac” und soll wohl die direkte Antwort auf Apples erfolgreiche “Ja zum Mac” – Kampagne sein.

    wasn das fürn quatsch? “I’m a PC” oder?

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  •  Konstantin sagte am 19. September 2008:

    noch ein freudscher vertippseler, sozusagen.

    der slogan zum schluß … “windows – life without walls” … hmm … wieso denke ich dabei an firewalls und offene windowskisten? ^^

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  •  Alex sagte am 19. September 2008:

    Mein Vorschlag an die Werbeagentur: Warum setzen Sie nicht einfach Ballmer und Gates vor die Linse wie sie darüber diskutieren wie man Windows besser machen kann – also das ware Problem auf den Tisch legen anstatt um den heissen Brei zu reden. Das würde Vertrauen zurückbringen!

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  •  tl sagte am 19. September 2008:

    Aubacke, was ist nur los mit mir. Könnt ihr auch die Stimmen hören? Irgendwas heute früh muss in meinem Kaffee gewesen sein oder ich habe wieder was falsches geraucht. ;-) Danke an alle die aufmerksam gelesen haben!

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  •  Olaf sagte am 19. September 2008:

    Gott, ist das schlechte Werbung. Geklaut und dann auch noch schlecht geklaut!

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  •  Achim Meurer sagte am 19. September 2008:

    Hm, schwache Antwort auf die Apple-Kampagne. Da hat das Budget nach der Seinfeld-Kampagane wohl nicht mehr gereicht. Ich würde sagen, da ist den Kreativen der Stoff ausgegangen ;)

    Aber mal im Ernst – keine gute Antwort. Sehr platt und ohne Inhalt. Microsoft ist halt nicht cool – wissen wir ja alle ;)

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  •  Jim Panse sagte am 19. September 2008:

    Die Werbung ist öde, aber sie ist lang, sie ist von Microsoft und kann alle “PCler” bekräftigen weiter Windows zu nutzen. Sogar Eva Longoria ist ein PC, da werden die ganzen Kistenschrauber glücklich sein!

    Mensch, das ist doch MS, das einziges was die können ist schlecht kopieren und am ende trotzdem mehr Erfolg haben, als das Original… Das ist die Welt und so tickt die Menschheit.. Jedenfalls 90% davon!

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  •  Jim Panse sagte am 19. September 2008:

    das Einzige meine ich…

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  •  René sagte am 19. September 2008:

    Also da fand ich die Seinfeld/Gates-Sache richtig gut dagegen. Offensichtlich hat da Microsoft der letzte Mut gefehlt, das auch bis zum Schluss durchzuziehen. Meiner Meinung nach hätten sie eine gute Chance gehabt, nach und nach immer positiveres Feedback dafür zu bekommen. Aber am Ende hat dann wohl doch der mächtige, langweilige Teil von Microsoft gesiegt. Sehr schade das alles. Könnte mir vorstellen, dass Seinfeld das auch so sieht …

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  •  Floehle sagte am 19. September 2008:

    “And I have a beer” ;) ?????

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  •  IngoZ sagte am 19. September 2008:

    Schlecht geklaut wie immer. Keine Aussage, zu lang und fürchterlich langweilig. Also typisches Marketing, so wie wir es seit Jahren von MS gewohnt sind. Bei dieser Aktion wird der Schuss mal wieder nach hinten losgehen…

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  •  mac sagte am 19. September 2008:

    ich finde dass das durchaus eine gelungene antwort ist.
    witzig, emotional und passend.

    Antworten 
  •  Adam Riese sagte am 19. September 2008:

    Da die Windoof-User die Mac-Spots nicht kennen, wird es mal wieder heissen, dass Apple seins Spots später rausgebracht hat.
    Ganz schlimm finde ich, dass M$ sich in den Spots selbst beklaut, indem manche Personen ein paar Mal auftauchen – Geiz ist geil? Recycling on the fly? Oder haben sie nicht mehr Probanden gefunden, die ihre Identität verleugnen wollen?

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  •  iphonitis sagte am 19. September 2008:

    ich hätte nie gedacht, dass die werbekampagne i’m a mac tatsächlich so tief im microsoft bewustsein eingedrungen wäre… auf jeden fall ist das neue spot eine komische antwort… mit dieser i’m a pc… gibt es keine andere möglichkeit die pc’s besser darzustellen? unglaublich fantasielos…

    die geschichten von gates/seinfeld habe ich zwar nie richtig verstanden (ich verstehe schlecht englisch) und ich meinte, dass die geschichten zu amerikanisch aussahen… aber das jetztz ist einfach ein witz.

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  •  Stefan sagte am 19. September 2008:

    danke, die kommentare hier sind besser als jeder spot, unwichtig ob nun apple oder windows.

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  •  Jon sagte am 19. September 2008:

    @ Flöhle:

    Er sagt: “And I have a BEARD” – Ich versteh trotzdem nicht so recht, was das bedeuted… PCs mit Bärten :D

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  •  Uli sagte am 19. September 2008:

    Bei dem Spot “I’m a PC, and I am Not Alone” hört sich das so an, als sagten die “Pissi”.

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  •  Gunther sagte am 19. September 2008:

    Oh mann. Bei so manchen Kommentaren kann man sich wirklich nur an den Kopf greifen. Ich meine, ich hab mich damit abgefunden, dass es nunmal unverbesserliche Mac Fanboys gibt, die einfach alles langweilig, unkreativ und was-weiss-ich-noch finden werden was Microsoft macht. Aber wenn man kein Englisch kann, dann sollte man sich vielleicht nicht gerade ueber den Klang so mancher Wort in dieser Sprache auslassen .. argh ..
    Und seit wann hat Apple eigentlich ein Patent alles erfunden zu haben und alle anderen sind nur billig Kopien und noch dazu schlechte?

    Ich bleibe dabei, die Spots sind eine sehr gelunge Antwort. Sie zeigen, dass PC unfassbar viel vielseitiger sind als einen die Stereotypen aus der Apple Werbung glauben machen wollen. Das ist jedenfalls wie ich sie verstehe.

    G.

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  •  Siller sagte am 19. September 2008:

    Meiner Ansicht nach ist dieser Spot eher gelungen. Nicht großartig, aber gut. Er bringt mit:
    Eine leicht zu erkennende ‘Anspielung’ auf eine andere Werbekampagne, eine ordentliche Portion Pathos, einige zwar geringfügig oberflächliche aber immerhin mit einem Funken Esprit behaftete Wortspielereien, gute Schnitte, eine schichten-, staaten- und rassenübergreifende Vielzahl verschiedener Personen, Prominente, mehrmals die Assoziation zu “Go Green” und eine ‘Positivmessage’. Und warum soll das gut sein? Weil es eine breite Zielgruppe anspricht und diese dabei sehr gut, nämlich Amerikaner. Schließlich kann man eine Werbung, die in den Staaten läuft, nicht nach deutschen Standards bewerten.
    Dass hierbei mit “I’m a PC” eine offensichtliche Anspielung auf die Kampagne von Apple ist, hat mit “Klau” -wie hier mehrfach postuliert wurde- nichts zu tun. Der Spot greift die Konkurrenzwerbung direkt auf, um damit zu signalisieren: “Das ist meine Replik.” Und der Zielgruppe gefällt das, getreu der Einsicht: “Das Publikum klatscht doch nicht, weil ein Lied besonders gut ist, sondern weil es ein Lied bereits kennt.” Diese profane Erkenntnis stammt übrigens von Max Goldt, der eher mit deutschem Publikum, das sich gerne als Bildungselite wahrnimmt, zu tun hat. Wie dem auch sei, dass große Konzerne bei ihren Werbungen die Werbung ihres Konkurrenten gerne aufgreifen, ist -zumindest in Amerika- nichts Neues. Wer Interesse daran hat, kann den Wikipedia-Artikel zum “Cola-Krieg” als Startpunkt für eine Hyperlink-Reise durch die Geschichte der amerikanischen Werbekampfgeschichte benutzen. Anders als Pepsi und CCC in den 80er- und 90er-Jahren ist jedoch die Antwort von Microsoft auf Apples Werbeangriff mit einer ‘Positivmessage’ verbunden: Es wird nicht mit einem Wort oder Bild die Marke Apple angegriffen oder schlecht gemacht, sondern die Message transportiert, dass PCs eben für jeden gemacht sind, egal welcher Herkunft, welcher sozialen Schicht angehörig oder welcher Hautfarbe. Dieser Ansatz entspricht eher dem derzeitigen Trend vom fairen Wettkampf, bei dem sauber und wie Ehrenmänner gekämpft wird.
    Die ethnische und soziale Vielschichtigkeit der Personen ist nicht nur aus Gründen der political correctness für das Unternehmen und damit der Außendarstellung gegenüber dem amerikanischen Publikum wichtig, sondern auch, weil es hilft, eine so breite Zielgruppe wie “Amerika” (und nicht spezifisch “16- bis 25-jährige U.S.-Amerikaner mit afrikanischem Migrationshintergrund”) anzusprechen, wo sich nahezu jeder mit einer der gezeigten Personen identifizieren kann. Das gilt dann übrigens auch für die Promis, die Gut-Betuchten signalisieren sollen, dass der PC eben nicht nur für das Proletariat gut ist, sondern eben auch Prestigeobjekt sein kann.
    Zuletzt wird auch noch “Go Green” aufgegriffen, womit ja nun seit einem Jahr so ziemlich jedes US-Unternehmen versucht, Bestandskunden zu halten und neue hinzuzugewinnen. Nichts anderes macht auch Apple, wie zuletzt bei “Let’s rock” eindrücklich demonstriert.
    Daher muss man in Anbetracht der Zielgruppe sagen, dass dieser Werbespot sehr geschickt konstruiert ist und quasi alle Register zieht, um auf Kundenfang zu gehen. Der Spot ist dabei weder sonderlich kreativ noch sonderlich originell, aber er funktioniert (“solides Handwerk”, wie Jens-Uwe Meyer wohl sagen würde). Ob er wirklich Leute dazu bringen wird, bei Windows zu bleiben, wage ich zu bezweifeln. Als Image-Kampagne ist sie aber gut und dürfte das leicht ramponierte PC-Image etwas aufbessern. PCs sind ja schließlich auch per se nicht schlecht (es gibt keine Ursünde bei Computern) – es gibt ja schließlich Linux…

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  •  Gunther sagte am 19. September 2008:

    Nette Analyse. Danke.

    G.

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  •  Uli sagte am 19. September 2008:

    @Gunther: Du bemängelst bei anderen mangelnde Englischkenntnissen? Frag’ das nächste mal vorher jemanden der Ahnung hat. Denn “I’m pissy” ist ein gängiger umgangssprachiger Ausdruck für niedergeschlagen sein. Und das wird auch so artikuliert. Du bist echt eine Nase.

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  •  iphonitis sagte am 19. September 2008:

    nach den kommentar von siller ist mir jetzt auf einmal klar. der werbespot hat wahrscheinlich das zeug für einen klassiker. würde mich nicht wunder, wenn das einen alten drehbuch von woody allen war und martin scorsesse die regie geführt hat… hohohohohohoho

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  •  HASENFARM sagte am 20. September 2008:

    Ich zitiere mich mal selber:
    “Was aus meiner Sicht beim Apple-Duo “PC” und “Mac” funktioniert hat – in einem Spot, ein Thema zu behandeln und aus Sicht vn PC und Mac zu beleuchten – will hier bei mir nur schwer funktionieren. Eine Vielzahl von Personen (>20, wenn ich mich nicht verzählt habe) behaupten, ein PC zu sein. Sie werden in einer positiven emotionalen Szene, Stimmung und Situationen gezeigt. Dem Konsumenten wird dank eingeblendeter E-Mail-Adressen sogar die Möglichkeit geboten, mit dem Protagonisten der Werbung in Kontakt zu treten.
    Der Spot ist allemal besser als Microsofts ersten beiden Versuche, dennoch finde ich es unkreativ eine Gegenkampagne in ähnlicher Form wie die des Wettbewerbers zu produzieren. Dies zeugt nicht gerade von Einfallsreichtum. In der ersten Einstellung wird der “PC” der Apple-Spots imitiert und der “Mac” “trägt Jeans”. Microsoft kann offenbar nicht ohne Seitenhieb leben.”
    Quelle: http://www.hasen-farm.de/2008/09/19/microsoft-werbung-feat-pharrell-williams/

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  •  men@work sagte am 20. September 2008:

    Das ist wirklich sehr missverständlich und kann verschiedenes bedeuten. Wenn meine Tochter “pissy” sagt meint sie betrunken oder deprimiert. Wenn meine Mutter “pissie” sagt meint sie aber jemand der nichts anständiges macht, also einen “tu-nicht-gut”.

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  •  TomTom sagte am 20. September 2008:

    Oh Mann. Vor einigen Wochen habe ich noch gehofft, dass Microsoft etwas anständiges aus den 300 Mio $ macht. Stattdessen so etwas.

    Den Machern ist scheinbar wirklich der Stoff ausgegangen. Ohne Drogen kann man den Spot nicht so an die PR-Abteilung von Microsoft weiterreichen.

    Der Slogan(?) zum Schluss ist wirklich perfekt. Ein Leben ohne Firewalls by Windows Vista.

    Ich könnte wetten, Apple reicht demnächst eine Antwort mit einem weiteren Teil “I’m a Mac” nach. Lustig wäre das allemal.

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  •  Mddin sagte am 11. November 2008:

    Lustig!

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