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Veröffentlicht am  12.10.08, 17:37 Uhr von  ac

Kolumne: Digitale Erinnerungen


Keine News sind gute News, aber das scheint nicht für die Börse und noch weniger für Apple zu gelten. Dank des lang erwarteten und nun auch offiziell durch Apple bestätigten Events am 14. Oktober, ging eine kleine Welle der Entzückung durch das Netz. Es wird neue Notebooks geben.

Trotzdem lässt auch diese Ankündigung wieder viel Raum für Spekulationen und Gerüchte. Mehr dazu kann man hier nachlesen.Das soll aber nicht das heutige Thema der Kolumne sein. Vielmehr möchte ich vom eigenen Missgeschick berichten. Es geht um das versehentliche Löschen von digitalen Fotos. Kurz vor dem Urlaub wurde ich stolzer Besitzer einer digitalen Kamera, die Alte wurde nach knapp 8 Jahren in den Ruhestand geschickt, weil die Megapixelzahl bereits von Mobiltelefonen übertroffen wurde. Na gut, das Objektiv war natürlich immer noch um Längen besser als es bei den Mobiltelefonen der Fall ist, aber trotzdem, der Urlaub nahte und ich wollte gerne die Sehenswürdigkeiten so gut wie möglich abbilden. Daher das kleine japanische Meisterwerk der Fototechnik. Keine Angst, ich werde euch nicht mit den Vorteilen der Kamera langweilen und auch keine Urlaubs-Diashow androhen ;)

Ich finde solche Fotos gehören vielmehr, als eine schöne Erinnerung in die Privatarchive und man sollte seinen Freundeskreis nach Möglichkeit damit nicht behelligen, geschweige denn stundenlang mit Diashows in iPhoto malträtieren. Das gilt übrigens auch für selbstgedrehtes Videomaterial. Aber zurück zu meinem Ungeschick. Ich habe am späten Abend die SD-Karte voll mit Fotos von krakauer Sehenswürdigkeiten gehabt. Übermüdet nahm ich mich im Hotel des Kopiervorganges an und überspielte die Fotos von der Kamera in einen Fotoordner, den ich anschließend als Backup auf eine externe Festplatte übernehmen wollte. Leider passierte, was nicht passieren sollte, ich habe die Fotos von der Festplatte, anstatt von der Kamera gelöscht. Das Tastaturkürzel Befehl + Z hat mich dieses Mal im Stich gelassen… Wie es der Zufall so wollte, hatte ich die externe Festplatte für Time Machine noch nicht an meinem MBP angeschlossen und das während des gesamten Urlaubs. Doh!

Um auf die Moral der Geschichte zu kommen: Lösche niemals! Ich wiederhole *NIEMALS* Fotos wenn du noch kein Backup gemacht hast und falls doch sei dir sicher, dass ein Rettungsprogramm immer nur die bescheidenen Fotos rettet und die schönen Motive für immer unwiederbringlich verloren sind. Murphys Law ist einfach gnadenlos! Das Fazit der Geschichte, nach zwei Wochen habe ich den Verlust verschmerzt und werde beim nächsten Mal im Umgang mit meinen Fotos vorsichtiger sein!

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Ein Foto, welches die nächtliche Löschaktion überlebt hat, möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Es zeigt eine von hunderten Werbetafeln, die über ganz Polen verstreut das iPhone propagiert.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 6 Kommentar(e) bisher

  •  TomTom sagte am 12. Oktober 2008:

    Warum hast du nicht z.B. Exif Untrasher benutzt? Das Programm hat Bilder von dem 2GB-Stick meiner Freundin zurückgeholt. Über 200 Stück, bis auf eins, konnten gerettet werden. Darunter waren sogar bereits überschriebene Fotos mit dabei.

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  •  ac sagte am 12. Oktober 2008:

    Hi TomTom vielen Dank für den Tipp! Ich hatte leider in der Panik gar nicht mehr richtig nachgedacht.. :( Zwar konnte ich einige Fotos wiederherstellen, aber das mit Exif Untrasher wusste ich zum damaligen Zeitpunkt nicht. Ich werde es mir auf jeden Fall fürs nächste Mal merken, wobei ich hoffe es kommt nicht mehr vor, dass ich eigene Fotos aus Versehen lösche. :)

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  •  TomTom sagte am 12. Oktober 2008:

    Hmm.. echt schade. So was ist wirklich ärgerlich. Ich hatte damals, zu Windows-Zeiten, auch einige Verluste verkraften müssen. Einmal aus Versehen ein einziges Back-Up (DVD-RW-Rohling) mit etwa 3000 Fotos überschrieben. Das andere Mal ist die Festplatte geschrottet usw.

    Seither gehe ich sehr sorgfältig mit Back-Ups um und überlege mir zweimal, was ich lösche. Besonders empfindlich bin ich bei größeren Projekten. Da wird doppelt und dreifach gesichert..

    Man kann daraus nur lernen. :)

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  •  Karo sagte am 13. Oktober 2008:

    meine Datensicherung besteht ganz einfach aus Diapositiven… vielleicht über Jahrzehnte nicht ganz farbtreu, aber sonst ganz famous!

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  •  ac sagte am 13. Oktober 2008:

    Ja, die digitale Fotografie hat schon Ihre Tücken. Ich habe auch ganz viele Fotos noch “analog”. Die Älteren, so aus den 70ern sind in Sepia oder bereits etwas bleich. Naja, etwas Schwund ist immer ;)

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  •  donprom sagte am 13. Oktober 2008:

    und wieder einmal ein absolut überflüssiger Beitrag, bitte stelle doch deine sinnfreie “Kolumne” in einen eigenen Feed, dass normale macnotes-Abonnenten nicht jeden Sonntag damit gequält werden!

    Antworten 

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