Veröffentlicht am 24.10.08, 17:21 Uhr von ff
Immer wieder läuft man dieser Aufgabe in der Macosphäre über den Weg: Rechte reparieren. Die meisten Neulinge kollidieren hier dann doch mit der eingesessenen Community und der Frage: Wie geht das eigentlich? Deshalb soll hier erläutert werden, was diese Rechte eigentlich sind und wie man sie repariert.
Die Rechte oder eigentlich Zugriffsrechte sind teil der Zugriffskontrolle im Dateisystem und bezeichnen welche Benutzer und Programme auf Dateien zugreifen dürfen und wie weit diese Berechtigung geht. Diese sind wichtiger Bestandteil der Systemstruktur und der Systemsicherheit.
Zugriffsrechte können sich durch das Verschieben von Dateien und Ordnern ändern und werden vom System in der Folge nicht mehr so aufgefunden. Dies kann zu Problemen bei Dateizugriffen und vor allem bei Updates führen. Vor jedem Update ist eine Überprüfung der Zugriffsrechte und gegebenenfalls auch eine Reparatur dieser deshalb sinnvoll.
Die Überprüfung lässt sich mittels des im System integrierten Festplatten-Dienstprogramms durchführen. Und zwar wie folgt:
Gerade bei der ersten Ausführung kann die Überprüfung und Reparatur eine geraume Weile in Anspruch nehmen. Grundsätzlich sollten die Zugriffsrechte nicht nur vor einem Update sondern etwa ein bis zweimal im Monat überprüft und gegebenenfalls repariert werden.
Und wie ist deine Meinung? Schreib uns einfach!
Tags: Dienstprogramme, Festplatte, Tipps, Zugriffsrechte
so kann man das natürlich auch machen – zwei sachen miteinander verquirlen und den leuten so sicherheit vorgaukeln.
Ich muss mir gerade die Frage stellen, was das bitte mit Sicherheit vorgaukeln zu tun hat …
Es geht lediglich darum zu erklären wie man die Rechte repariert.
Ich denke, dass sich f2b auf folgendes Zitat bezieht:
…welches ja nicht ganz falsch ist.
Zwar verwendet man die Reparatur der Zugriffsrechte primäre zum Aufrechterhalten der erwähnten Systemstruktur, allerdings ist imho auch die Anmerkung der Systemsicherheit gerechtfertigt. Schließlich werden ja die Rechte so gesetzt wie Sie von OS X vorgesehen sind. Haben wichtige Systemdateien einen zu geringen Zugriffsschutz, so wird dies durch die Reparatur durchaus behoben.
@ f2b:
Wieso bist du der Ansicht das die Zugriffsrechte nichts mit der Systemsicherheit zu tun haben? Da hätte ich gerne eine Erklärung von dir…
Vielleicht magst Du mir die Frage ja beantworten?
Gut zu wissen. Danke :)
sicherlich ist das alles nicht falsch. im user-folder wird an rechten überhaupt nichts repariert – da kann er sich den lib-folder drei mal zerschiessen – er (der inhalt des lib-folders) wird auch bei der vierten rechtereparatur nicht wieder funktionieren.
im globalen lib-folder gibt es für den 08/15-dau nichts zu sehen und erst recht nichts zu ändern. der user hat in bereichen wo die rechte für die sicherheit und stabilität des betriebssystems essentiell sind nichts zu suchen – es sei denn er weiss genau was er da macht. aber die leute zerschiessen sich mit sicherheit nicht die rechte dabei.
Aber irgendwelche Apps/Installer machen das mit schöner Regelmäßigkeit – sonst gäbe es ja schließlich auch nichts zu tun bei einer Reparatur der Rechte…
Aber mich würde auch noch die Antwort auf die eigentliche Frage interessieren: wo wird irgendwas vorgegaukelt?
für die fehlleistungen von programmierern kann apple nichts. jedenfalls sieht das konzept der rechtevergabe das nicht vor und führt es ad absurdum.
selbst wenn die rechte wie du schreibst verbogen sind durch apps oder installer funktioniert das system noch brauchbar. und auch das updaten funktioniert prima.
da der artikel einleitet wird mit dem beispiel die ‘neulinge’ werden die eher nicht die probleme haben dass programme oder installer ihnen das system zerschossen haben sondern das was immer bei irgendwelchen problemen (selbst von apple-hotline und -supportdokumenten) als erstes angeraten wird: rechte reparieren. als wäre das das wundermittel schlechthin – was aber wie mehrfach geschrieben völliger quatsch ist.
der redakteur meint rechteänderungen kämen ‘durch das Verschieben von Dateien und Ordnern’ zustande. ich frage nochmal: was bitte hat ein benutzer in _systemordnern_ zu suchen und da zu verschieben? das geschieht genau wie bei windows irgendwelche registryänderungen auf eigene gefahr. und ausschliesslich _systemordner_ werden bei der rechtereparatur berücksichtigt. kein einziger ordner in benutzerordnern wird berücksichtigt – wo sich ja wohl das meiste abspielt bei normaler benutzung.
@f2b: Es mag sein, dass Nutzer in Systemordnern nichts verloren haben und das irgendwelche Installer mal etwas verbiegen und der Schutz dessen nicht vorgesehen ist.
Ich hatte nach Updates schon mal Probleme und konnte erst nach einer manuellen Wiederherstellung einiger Rechte in benannten Ordnern problemlos weiterarbeiten.
Es ist nicht das Allheilmittel, aber es wird genutzt um Fehler auszuschließen und eben deshalb wird es auch immer wieder empfohlen. Es geht auch nicht darum es als Allheilmittel zu propagieren, sondern dem Nutzer zu erklären, wie es geht.
Insgesamt habe ich aber den Eindruck, dass Du Dich im Kreis drehst, denn Du beantwortest die Frage nicht und “Neulinge” können auch Personen sein, die seit über einem Jahr einen Mac nutzen und das zum ersten Mal lesen.
Und bitte beantworte mir mal diese Frage: Du schreibst, dass das System dann noch brauchbar funktioniert und die Updates prima. Wie kommen dann in diesem Zusammenhang Fehler zu Stande, die es nach Deinem Dafürhalten nicht gibt?