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Veröffentlicht am  2.11.08, 11:51 Uhr von  

Opera Mini doch nicht abgelehnt?

OperaAngeblich hat Apple die Veröffentlichung einer Opera Mini Version für das iPhone abgelehnt. John Gruber hat sich mit dem Thema ausführlich auseinander gesetzt und behauptet unter Bezug auf nicht näher genannte “informierte Quellen”, dass Opera seinen Handy-Browser gar nicht im App Store eingereicht hätte.

Ein wenig technischen Hintergrund dazu hat er ebenfalls zusammen gestellt: Opera Mini ist im Gegensatz zu Opera Mobile eine spezielle Browser-Version für Mobiltelefone, die in Java geschrieben ist. Dadurch läuft Opera Mini auf jedem Handy mit Java ME. Auf dem iPhone ist aber keine Version von Java verfügbar, daher müssten die Entwickler bei Opera eine entsprechende Java-Umgebung erst entwickeln. Eine solche Java VM verstösst aber ganz klar gegen die Richtlinien des App Stores.

3.3.2 — An Application may not itself install or launch other executable code by any means, including without limitation through the use of a plug-in architecture, calling other frameworks, other APIs or otherwise. No interpreted code may be downloaded and used in an Application except for code that is interpreted and run by Apple’s Published APIs and built-in interpreter(s).

Offen bleibt, ob Apple eine auf den offiziellen APIs basierende Version des Handy-Browsers im App Store ablehnen würde oder nicht.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 5 Kommentar(e) bisher

  •  bono01 sagte am 2. November 2008:

    Hmm sehr interesant. Opera als alternative würde ich sehr gut finden. Da der Safari Browser doch einige schwächen hat.

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  •  zack sagte am 2. November 2008:

    Apple wird niemals Opera Mini auf das iPhone lassen. Schließlich haben sie es mit dem Firefox “mini” auch nicht gemacht.

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  •  cd sagte am 2. November 2008:

    Opera Mini != Opera Mobile
    Das ist ein wichtiger Unterschied, Opera Mini ist streng genommen kein Browser, sondern mehr ein kleines Programm, dass per http eine Art Webseiten-Screenshots von den Opera-Servern bekommt.

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  •  mangochutney sagte am 2. November 2008:

    So sehr ich Auswahl und Wettbewerb auch befürworte, halte ich die Diskussion um Alternativbrowser auf dem iPhone für Quatsch mit Sauce. Apple wird einen Teufel darum tun eben solche Software auf das iPhone zu spielen. Es geht ja nicht nur um die Konkurrenz für Safari. Als hochintegriertes Gerät mit einfacher Bedienung müsste Apple anderen Firmen Zugang zu verschiedenen Schnittstellen in deren Infrastruktur gewähren, damit dieses “Erlebnis” auf dem iPhone gewährt bleibt. Ein Beispiel — wenn auch ein schwaches — wäre das Problem der Lesezeichen auf dem Mac. Es ist relativ schwer Lesezeichen zwischen den Browsern synchron zu halten. Das geht selbst bei Windows einfacher.

    Als die Meldung bzgl. Opera auf dem iPhone kam habe ich mir an den Kopf gefasst, weil ich nicht glauben konnte, dass eine Firma wie Opera Ressourcen verschwendet, und blindlings einen Browser baut, von dem sie wissen, dass er kaum eine Chance hat auf dem Endgerät zu landen. Ich halte das für eine Farce.

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  •  robs sagte am 2. November 2008:

    Mir wäre ein Firefox auf dem iPhone lieber, bin aber auch mit Safari zufrieden. (Solange ich mich nicht mit Internet Explorer herumquälen muss ;-)

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