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Veröffentlicht am  12.11.08, 16:46 Uhr von  

Mit BoinxTV Videocasts einfach produzieren

BoinxTVDass gute Software nicht immer nur aus dem Ausland kommen muss, beweisen die “Coding Monkeys” Martin Pittenauer und Dominik Wagner. Bereits vor einigen Wochen habe ich zum ersten Mal in ihre Videocasting-Software BoinxTV hineingeschaut, zu dem Zeitpunkt in Form einer Alpha-Version. Jetzt ist BoinxTV auch offiziell erschienen. Was genau BoinxTV macht, ist recht einfach erklärt: Mit dem Programm lassen sich vergleichsweise einfach Videocasts live produzieren.

Dazu stehen diverse Vorlagen bereit, mit denen man Einblendungen, Videoclips, Senderlogo und Crawls direkt einbinden kann. Jedes Element kann man mit einem Knopfdruck einzeln zuschalten und selbst konfigurieren, zusätzliche Ebenen lassen sich mit Apple Quartz Composer erstellen. Insgesamt erinnern die Möglichkeiten an die Funktionalität, die Webdienste wie Mogulus für Webstreams liefern, mit dem feinen Unterschied, dass die Palette verschiedener Elemente bei BoinxTV um einiges größer ist.

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Vor der Produktion kann man sich auf ein bestimmtes Videoformat festlegen, zur Auswahl steht beispielsweise PAL oder auch ein iPhone-Format.

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Auch bei der Speicherung des produzierten Videos sind diverse Ausgabeoptionen möglich: Von MPEG-4 über AVI bis Windows Media reicht die Palette.

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Klarer Vorteil für Einsteiger oder technisch nicht so versierte Nutzer ist der Wegfall der Postproduktion, die ansonsten einiges an Zeit verbraucht. Sehr nützlich ist die Software auch für all jene, die möglichst kurz nach der Aufnahme bereits ein veröffentlichungsfähiges Video vorliegen haben wollen.

Ganz billig ist die Software nicht: Die Standardlizenz kostet $499, eine “Sponsored Edition”, bei der in jeder produzierten Sendung ein Hinweis auf die Software zu geben ist, kostet $199. Ein fairer Tausch. Wer einfach nur mal einen Einblick haben möchte, was das Programm so kann, der hat die Möglichkeit, sich die fünf Tage gültige Demoversion herunterzuladen.

Voraussetzungen für den Betrieb der Software ist ein relativ neuer Mac (auf den alten weißen und schwarzen MacBooks läuft es beispielsweise nicht!) mit Betriebssystem 10.5.5 und der aktuellsten Version von Quicktime.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: BoinxTV (Universal Binary)
Hersteller: Boinx Software Ltd.
Preis: $199 (Sponsored Edition), $499 (Vollversion)

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 11 Kommentar(e) bisher

  •  Jule sagte am 12. November 2008:

    Wow, was für eine journalistische Meisterleistung. Gleich im 1. Absatz Werbung. Was haben die Coding Monkeys mit der hier beworbenen Software zu tun? Sind sie die einzigen, die Software in Deutschland produzieren?

    Antworten 
  •  cd sagte am 12. November 2008:

    Keine Werbung und was die Coding Monkeys mit der besprochenen Software zu tun haben? Nun, sie haben sie mit entwickelt… reicht das an Zusammenhang? Und nein, sie sind nicht die einzigen Softwareentwickler in Deutschland, aber das wird ja auch nirgends behauptet…

    Antworten 
  •  Pascall sagte am 12. November 2008:

    das Programm funktioniert also nicht auf meinem weißen “Plastik Macbook” ? warum das denn nicht?

    Antworten 
  •  kg sagte am 12. November 2008:

    @Pascall Die Info kommt von den Machern selbst:

    BoinxTV requires either an Intel-based Mac with discrete graphics or a dual-processor PowerMac G5 with a ATI graphics and a minimum of 2 GB of RAM. BoinxTV runs on all current notebook and desktop Macs (including the MacBook with NVIDIA GeForce 9400M) with the exception of the Mac mini and the (white and black) MacBook with integrated Intel GMA graphics.

    Habe es selbst nicht ausprobiert auf einem älteren MacBook, schätze aber auf Basis der Angaben mal, dass die Intel-Grafikkarte das nicht mitmacht.

    Antworten 
  •  Jule sagte am 12. November 2008:

    @cd: Sorry, das wusste ich nicht, wird in der News aber auch nicht erwähnt.

    Antworten 
  •  Richie sagte am 12. November 2008:

    Hm.

    “…beweisen die “Coding Monkeys” … ihre Videocasting-Software BoinxTV…”

    Was mich eher interessiert: Warum bist du eigentlich geneigt, als allererstes mal das grundsaetzlich schlechteste anzunehmen? “Ich bin es von anderen mactickern so gewohnt” waer ja erfreulich, aber ich seh es wirklich selten, dass so aggressiv auch und grade vollkommen unangebrachte Keulen geschwungen werden.

    Antworten 
  •  Jule sagte am 13. November 2008:

    Ach Mist, sorry, ist eigentlich nicht meine Art. Das “ihre” habe ich natürlich auch überlesen, obwohl ich mir den Absatz jetzt schon mehrfach durchgelesen habe. Tut mir echt leid. Wahrscheinlich war ich aus irgendeinem Grund etwas voreingenommen. Liegt vielleicht auch daran, dass man in allen Podcasts und Blogs nur noch von den Bitsundso-Leute liest und hört. Nervt etwas. Also tut mir leid, ich nehme alles zurück!

    Antworten 
  •  Oliver Breidenbach sagte am 13. November 2008:

    Danke erstmal für die Erwähnung unseres neuesten Produktes. Martin und Dominik sind großartige Entwickler und haben wesentlich zu BoinxTV beigetragen. Allerdings sind da noch andere talentierte Entwickler aus München beteiligt: Florian Albrecht (Entwicklungsleiter), Michael Ehrmann, Stefan Neumärker, Achim Breidenbach, Nicholas Shanks und Leon von Tippelskirch. Darüberhinaus sind Bastian Wölfle, Tino Tezel, Peter Schlossnikel, Peter Baumgartner, Frank Limbacher, Monika Strenger, Vera Ruttkowski und ich Teil des Boinx Software Teams in unseren Büros in Puchheim bei München.

    Viele Grüße!

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  •  mddin sagte am 18. November 2008:

    Kann man in Deutschland jetzt auch Ltd.’s gründen?

    Antworten 
  •  markus sagte am 18. November 2008:

    @maddin
    Jein. Soweit ich weiß, kann man nach wie vor nur von Deutschland aus in Großbritannien eine Ltd. anmelden.

    Antworten 
  •  Wuff-Wuff sagte am 18. November 2008:

    Der Artikel erweckt den Eindruck, dass BoinxTV von den Coding Monkeys stammt. Dies ist aber wohl doch nicht so, denn sie haben für ein anderes Unternehmen gearbeitet. Habe ich das nun richtig verstanden?

    Zu mddin: Limited ist eine englische Rechtsform, folglich kann man diese nicht Deutschland gründen.
    Als deutsche Alternative zur Limited kannst du aber eine Unternehmergesellschaft gründen. Das Gesetz trat am 1. November in Kraft.

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