Review: 22. November 2008,

Testtagebuch: FM09 #2 – holpriger Start

FM 09
FM 09 - Der eigene Desktop

Das 15:0 tut der Mannschaft sicherlich gut und darauf lässt sich aufbauen. Ich spiele eigentlich so, wie ich es bei den früheren Versionen auch getan habe: die Mannschaft soll sich finden und einspielen, gewechselt wird also selten…

Das erste Trainingslager in Spanien dauert gut zehn Tage. Innerhalb dieser zehn Tage hat das Team vier Testspiele. Überwiegend gegen kleinere Mannschaften, aber Valencia ist schon der größere Brocken, mein Team verliert 1:3 und spätestens jetzt klagt meine medizinische Abteilung, dass die Mannschaft müde ist. Fast die komplette Startelf. Auch im zweiten Trainingslager in Portugal, gut eine Woche lang, ist ein ähnliches Pensum, doch durch die Müdigkeit bin ich gezwungen das Pensum zu drosseln und mehr Erholungsphasen einzuplanen. Nun bekomme ich also eine, für mich positive, Änderung beim Fußball Manager zu Gesicht: Die Spieler werden entsprechend schneller müde, wenn sie ständig spielen und dazu solch ein hohes Pensum wie im Trainingslager gehen müssen. Für kommende Spielzeiten muss ich mir das also merken.

Aufbau des Expertenteams

Immer wieder checke ich bequem in der Übersicht, wo eventuell Schwachpunkte innerhalb der Mannschaft oder des Vereins liegen. Bekomme dort den Hinweis Golf und Segeln zu lernen, um Pluspunkte beim Präsidenten zu gewinnen – Ein guter Tipp, schließlich brauche ich später sicherlich Geld, um langfristig erfolgreich zu sein. Da ist ein guter Draht zum Boss bestimmt immer gut. Außerdem sagt „man“ mir ich solle mit den Spielern reden oder Verhandlungen mit Sponsoren für die Banden im Stadion führen.

Dann fällt mir eine weitere Neuerung auf. Die Assistenten, also Trainer, Geschäftsführer, Fanbetreuer und Marketingmanager, werden nun auch in einem ähnlichen System wie die Spieler bewertet. Nicht nur nach Erfahrung. Diese Stärke steigt und fällt innerhalb einer Saison.

Zunächst „meckert“ mich das Programm aber an, dass meine aktuellen Assistenten nicht dem Standard des Vereins entsprechen. Also schicke ich sie auf Lehrgänge oder stelle gleich neue an. Ich entscheide mich für letzteres, da es bei einigen sicherlich die günstigere, zumindest aber effektivere Variante ist. Schließlich ist auch eine Mannschaft hinter mir wichtig, um Erfolg zu haben. Arbeiten sie dennoch nicht zufriedenstellend, kann ich mich auch selbst um ihre Aufgaben kümmern.

Ein hartes Jahr

Nach der Vorbereitung geht es los mit der Saison: Gegen Braunschweig gelingt ein deutlicher 5:0 Erfolg. In Bielefeld komme ich nicht über ein Unentschieden hinweg. Doch ich merke schnell, die Mannschaft ist immer noch sehr müde. Das harte Trainingslager rächt sich und so muss ich viel rotieren und die Mannschaft kann sich wenig einspielen.

Außerdem ist Müdigkeit auch nicht förderlich, um gegen jeden Gegner zu bestehen. Also schlitter ich mehr in die Saison, als das es beständig ist. Überwiegend ist die Anfangsphase gezeichnet von Remis oder gar Niederlagen.

Weiter geht es Richtung Winterpause. Konstanz sieht anders aus: Wirklich überzeugende Serien wollen dem Team einfach nicht gelingen. Auch Krisensitzungen und Spielergespräche mit Hinweisen, wie die Spieler an sich arbeiten können bringen nichts. Was also tun?

Ich schaue mich auf dem Transfermarkt um, ob ich die Mannschaft verstärken kann, lasse auch meine Scouts nach Spielern suchen und werde auch entsprechend tätig. Allerdings den großen Coup lande ich nicht. Oft hapert es an der Ablöse oder Vertragsverhandlungen: Ich kann und will nicht so viel zahlen oder Bedingungen eingehen, wie Verein oder Spieler fordern.

Diese Saison schreibe ich ab. Aber immerhin habe ich Erfolg im DFB-Pokal und UEFA-Cup, oder internationalen Pokal, wie dieser im Spiel heißt. Im DFB-Pokal schaffe ich den Einzug ins Finale und im UEFA-Cup scheitert mein Team gegen Real Madrid im Halbfinale. Im Hinblick auf die Bundesligasaison für mich durchaus ein Erfolg.

Arbeiten für das nächste Jahr

Die Saison hatte ich also schnell abgeschrieben. Zum Glück konnte ich bereits gute Spieler für das nächste Jahr an mich binden, auch ablösefrei. Doch ein Talent aus Kolumbien raubt mir jeden Nerv. Der Verein verlangt zu viel. Letztendlich verpflichte ich den Spieler doch, allerdings erst nächstes Jahr, wenn sein Vertrag ausläuft. Für mich gut, ich bekomme ihn dann ablösefrei.

Lest auch den ersten Teil meines FM09-Tagebuchs.



Testtagebuch: FM09 #2 – holpriger Start
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