: 1. Dezember 2008,

Doom auf dem iPhone

<a href=iPhone 3G“ style=“border:none;“ />Meist die erste Ego-Shooter-Portierung auf ein neues Gadget, kam Doom nun deutlich später als Quake aufs iPhone. Alle Jailbreaker können den id-Klassiker via Cydia laden. Das Spiel geht jedoch auch nach Verbesserungen in der Steuerung eher als Accelerometerstudie durch: wie setzt man eine Ego-Shooter-Steuerung auf dem iPhone um, und vor allem: wie tut mans nicht?

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Die Portierung als solche ist – wenig überraschend – in Ordnung, die mitgeladenen Shareware-Wadfiles laufen ruckelfrei und im bekannten Doom-Style. Die Steuerung ist hingegen eine Katastrophe und zeigt insbesondere, wie es eben nicht geht. Die über Cydia erhältliche Version kommt bereits mit einer überarbeiteten Steuerung aufs iPhone, was bedeutet, dass die Vorgängerversion noch schlechter gewesen sein muss – schwer vorstellbar, eigentlich.

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Anders als die Quake-Version von ZodTTD arbeitet der Doom-Port mit einer Kombination von Accelerometer und Touchscreen – man dreht sich per Button, vor/zurück geht man mittels Kippen des iPhones. Das Ergebnis: das Ersteigen einer Treppe gerät zum Erfolgserlebnis. Intuitive bzw. einfache Steuerung geht anders.
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Der große Verdienst des Doom-Ports scheint damit in erster Linie darin zu liegen, dass man einen weiteren Entwurf für ein Ego-Shooter-Steuerkonzept fürs iPhone getrost zu den Akten legen kann. Bei den Quake-Ports von ZodTTD bzw. TMsoft kann man weiter gespannt sein auf ein neues Steuerkonzept: dort vermisst man Accelerometer-Unterstützung schmerzlich. Das dort mäßige, rein tastenbediente Konzept könnte bei Doom, das auf 2D-Maps ohne Freelook basiert, indes besser funktionieren. Bleibt die Frage, warum man es nicht eingesetzt hat.

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