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IBM vs. Papermaster: IBM will Apple-Angestellte in dem Fall befragen

IBM hat offenbar vor, verschiedene Apple-Angestellte zum Prozess im Papermaster-Fall einzuladen. In Berufung auf Gerichtsunterlagen möchte IBM mit verschiedenen leitenden Apple-Angestellten sprechen, wie die Computerworld berichtet.

In den eingereichten Unterlagen befand sich außerdem eine von IBM geforderte Aufschiebung des Gerichtstermins, die abgelehnt wurde.

Grund für die geforderte Prozessverschiebung: Ex-IBM-Mitarbeiter Mark Papermaster war gegen die Entscheidung, dass er bis auf weiteres nicht bei Apple arbeiten dürfe, in Berufung gegangen. Er forderte außerdem die Bereitstellung aller Dokumente seit 2006, die die IBM-Businessplanung angehen. IBM hingegen forderte, dass zuerst Papermasters Berufung abgehandelt wird, bevor der eigentliche Streitfall entschieden wird.

Basis der Auseinandersetzungen ist ein Engagement Papermasters bei Apple: Er sollte den scheidenden “iPod-Vater” Tony Fadell im Bereich der iPod-Entwicklung ersetzen, womit er aber eine Vertragsklausel seines Vertrages bei IBM gebrochen hat, in der verankert ist, dass er bis ein Jahr nach der Kündigung bei IBM nicht für die Konkurrenz arbeiten darf. Nur wenige Tage nach Dienstantritt wurde er vom Gericht allerdings bis auf Weiteres suspendiert.

Kathrin Grannemann
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Kathrin Grannemann, Chefredakteur
03.12.2008, 12:35 Uhr
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