Kommentar: 3. Dezember 2008,

StudiVZ schon 2010 Schwarze Zahlen

Jochen Gutbrod ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Holtzbrinck. Er verantwortet nicht nur die Internet-Geschäfte des Verlagshauses, sondern gab just gegenüber der WirtschaftsWoche eine Stellungnahme ab. Spätestens 2010 möchte man schwarze Zahlen schreiben.

Wer’s glaubt wird selig.

Analogie zur Telekom?

Ein wenig erinnert mich das Ganze an ein Unternehmen, das früher einmal dem Staat gehört hat, den rosa Riesen nämlich. Für diejenigen, die nicht darüber Bescheid wissen warum, sei es hier angemerkt: Der Aktienkurs (indirekt das Vertrauen der Anleger) der Dt. Telekom schnellte seinerzeit in immense Höhen. Auch deshalb, weil die Telekom Immobilien neu bewerten ließ und damit den Wert ihrer Bilanzen aufpolierte. Ein wenig so, wie es zum Teil in Amerika im Kontext der Finanzkrise passiert ist. Nur eben in Deutschland und schon Jahre früher. Irgendwann musste notgedrungen eine Korrektur erfolgen. Der Aktienkurs sank dramatisch ein. Tausende Kleinanleger verloren ein Gutteil ihrer Ersparnisse und die Anleger der Dt. Telekom generell das Vertrauen in das Papier.

Wandelt Holtzbrinck nun auf ähnlichen Pfaden? Werden Mischkalkulationen und (Über-)Bewertungen vorgenommen, nur um künstlich einen Break-Even zu erreichen? Wessen Vertrauen wollte man damit stärken? Das von zusätzlichen Investoren? Das der Banken, um Kredite für weitere Projekte zu mobilisieren?



StudiVZ schon 2010 Schwarze Zahlen
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