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Veröffentlicht am  10.12.08, 11:35 Uhr von  

Grand Central und OpenCL: Neues vom Snow Leopard

LeopardNoch ist der Release von Snow Leopard nicht abzusehen, Apple hat sich eine der im System steckenden Funktionen sicherheitshalber aber schon mal markenrechtlich schützen lassen.

Es geht um Grand Central, eine Technologie, die es Entwicklern möglich machen soll, mehr aus den Multi-Core-Prozessoren zu holen.

Bisher werden selbst bei Videobearbeitung und Spielen oft nicht alle Ressourcen der Prozessoren ausgenutzt, die zur Verfügung stehen. Grand Central soll dies vereinfachen, indem es das System selbst auf die vorhandenen Prozessoren vorbereitet.

Des weiteren soll bei Snow Leopard durch die OpenCL-Einbindung einiges an Performance gewonnen werden. Der offene Standard OpenCL soll es herkömmlicher Software ermöglichen, mehr aus den Multi-Core- und Grafikprozessoren zu holen, eine Möglichkeit, die bisher primär 3D-Programmen vorbehalten war. Erst am Montag wurden die Spezifikationen für OpenCL 1.0 veröffentlicht, ein Standard, dem sich nicht nur Apple, sondern auch AMD, IBM, NVIDIA und andere angeschlossen haben.

Wer auf der Liste allerdings fehlt: Microsoft. Dort fokussiet man sich unterdessen auf den DirectX-Standard, der vermutlich Anfang nächsten Jahres in der Version 11 herauskommen soll. Sollte allerdings OpenCL tatsächlich so maßgeblich die Geschwindigkeit verbessern, wie Apple das bisher ankündigt, könnte dies bei Microsoft für ernste Probleme sorgen.

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