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Veröffentlicht am  12.12.08, 11:04 Uhr von  

Diebstahlschutz für Notebooks von Intel und Ericsson

UndercoverSo schwer es auch sein mag, sich das vorzustellen, aber Laptops werden ab und an mal geklaut. Das wissen auch Intel und Ericsson, die deshalb an einer Technik arbeiten, Langfingern die Arbeit zu erschweren. Die Idee: Die Daten so zu verschlüsseln, dass es unmöglich wird, darauf zuzugreifen.

Im Speziellen sieht der Plan so aus: Der Bestohlene schickt eine SMS an das Internetmodul, das die im Prozessor verankerte Diebstahlsschutzfunktion aktiviert und das System blockiert. Ericsson liefert dafür die entsprechenden Mobil-Module. Mittels eines GPS-Funktion des Moduls kann man nicht nur den gestohlenenen Rechner ausfindig machen, sondern auch den Nutzer alarmieren, sollte sich der Rechner aus einem vorgegebenen Bereich entfernen.

Für Macs gibt es bereits einige andere weniger fortgeschrittene Möglichkeiten, den Rechner wenigstens etwas sicherer zu machen.

Hilfreich ist zum Beispiel Lockdown. Die Software macht sich den Sudden Motion Sensor, der in den aktuellen Intel-Notebooks verbaut ist, und den Infrarotsensor zunutze. Sobald der Rechner bewegt oder die Eingabegeräte genutzt oder ausgestöpselt werden, macht der Rechner Rabatz. Da muss man dann natürlich schnell genug sein, um den Täter noch zu bekommen, gerade in größeren Büros ist das aber eine effektive Abschreckung.

Die Software Undercover hingegen verhindert zwar nicht den Diebstahl an sich, man kann aber dem dazugehörigen Server Bescheid geben, sollte der Rechner gestohlen worden sein. Geht der Rechner dann beim Dieb online, werden auf Wunsch die IP, Screenshots vom Rechner und via eingebauter iSight auch Fotos gemacht. Zusätzlich startet ein Pseudo-Selbstzerstörungsmechanismus, der den Rechner nach und nach lahmlegt. Wird der vermeintlich kaputte Rechner dann zum Techniker gebracht zeigt sich auf dem Bildschirm die Nachricht, dass der Recher gestohlen wurde.

Und wer lieber gänzlich unelektronisch sichern will, dem bleibt immer noch das Kensington Lock. Wobei selbst das keine absolute Sicherheit bietet.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 1 Kommentar(e) bisher

  •  Witti sagte am 12. Dezember 2008:

    Undercover ist ansich ganz nett nur habe ich persönlich momentan das Problem, dass ich seit einer Woche auf einen Code warte den ich nach der Einrichtung direkt vom Hersteller der Software bekommen sollte.

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