MACNOTES

Veröffentlicht am  16.12.08, 23:13 Uhr von  tl

Keine Keynote von Steve Jobs auf der Macworld

Macworld

Unsere Vermutungen haben sich nun leider bewahrheitet. Wie Apple gerade in einer Pressemitteilung verlauten lässt, wird der Apple CEO Steve Jobs keine Keynote zur Macworld 2009 abhalten. Marketing-Chef Phil Schiller wird anstelle des Apple-Chefs am 6. Januar auf die Bühne treten. Nicht nur diese Änderung wird in den nächsten Tagen die Gerüchteküche kräftig anfeuern, denn Apple gibt weiterhin bekannt, das Unternehmen werde im kommenden Jahr letztmalig als Aussteller zur Macworld kommen.

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Steve Jobs und Phil Schiller

In der Pressemitteilung heißt es, dass Steve Jobs sich keinesfalls verabschiedet. Offensichtlich orientiert man sich in Cupertino mehr auf den Consumer-Markt. Hier die Originalmeldung:


Apple is reaching more people in more ways than ever before, so like many companies, trade shows have become a very minor part of how Apple reaches its customers. The increasing popularity of Apple’s Retail Stores, which more than 3.5 million people visit every week, and the Apple.com website enable Apple to directly reach more than a hundred million customers around the world in innovative new ways.

Sony

Was haltet Ihr von der Entscheidung Apples, nicht mehr auf der Macworld in Erscheinung zu treten? Plant Steve Jobs nun doch seinen Abschied? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 23 Kommentar(e) bisher

  •  Witti sagte am 16. Dezember 2008:

    Irgendwie verständlich, da das “Medium” Fachmesse nur mehr Kosten verursacht und keine wirklichen Vorteile bzw. mehr Umsätze bringt.

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  •  markus sagte am 16. Dezember 2008:

    … das wäre wie der Bundestag ohne Abgeordnete. Okay, in meinem Beispiel wäre das Mal ganz angenehm. Aber ich finde es unverständlich, dass selbst Apple absagt.

    So viele, wie in den vergangenen Wochen abgesagt habe.. wird wohl die letzte MacWorld, hm? ;)

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  •  Jim Panse sagte am 16. Dezember 2008:

    Ganz klare Entscheidung. Eine Messe verschlingt gewaltige Summen an Geld. 1998 hat sich Apple zum letzten Mal auf der CeBIT präsentiert. Damals wurde gesagt die Firma wird sterben. Man sehe das Unternehmen jetzt. Es hat keinesfalls geschadet. Oder ein weiteres Beispiel die Systems in München. Wer braucht noch eine Messe? In den Zeiten des Internet und Apple Stores? Das einzige was uns fehlen wird, ist Steves Keynote, aber eventuell wird er sich bei Neuerungen nicht nehmen seine Keynotes vor der Presse zu halten.

    Eine langjährige Institution geht zu Ende…

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  •  Mddin sagte am 16. Dezember 2008:

    Steve hatte doch nach seiner Rückkehr die Keynotes erst wieder zur Kunst erhoben!
    Kosten hin oder her, Apple verabschiedet sich immer mehr von den Dingen die es besonders gemacht haben.
    Natürlich wird Apple nicht untergehen, natürlich wird Apple weiterhin innovative Ideen haben und natürlich kann man keinen Niedergang an dieser einen Entscheidung ablesen.

    Aber es war etwas besonders, dieses Gefühl, da kommt was, “one more thing” und seine Aura. Wie bei einem guten Kinofilm. Und das ist es was immer mehr fehlt.

    Apple sagt langsam aber sicher den Kreativen und Pros “Goodbye” und den 13-jährigen Hype-Teenies “Hallo”.
    Erstere braucht Apple aber mit ihrem Input um seine Produkte so zu machen wie sie sind und auch um die Aura des Besonderen um sich zu haben. Und dazu gehören auch die Keynotes.
    Es wäre sicher weitaus dramatischer wenn es keine WWDC 2009 gäbe, aber das gesamte Bild gerät immer mehr ins Wanken. Und bevor jetzt einer kommt und meint man solle jetzt nicht so einen Bahei drum machen: die vielen kleinen Schritte sind das was mich stört. Nicht dieser einzelne. Und ja ich brauche ein Unternehmen wie Apple. Seelenlose Dinge wie es sie von Sony und MS z.B. gibt, sind zar nett, doch Apple ist mit seiner (bisherigen) Philosophie und manchen seiner Produkte das Salz in der Suppe :-)

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  •  tl sagte am 17. Dezember 2008:

    @Middin: Ich war hier nicht immer deiner Meinung. Mit deinem Kommentar hast du allerdings bei mir genau ins Schwarze getroffen. Besonders dein Fazit sollte sich Steve eingerahmt über das Bett hängen. Apple macht bei den Nutzern das Quentchen Herzblut aus, auch darum kaufe ich die Produkte aus Cupertino.

    Übrigens scheint meine Bildwahl wohl nicht so gelungen. Was um alles in der Welt macht Phil Schiller da mit seinen Händen?! ;-)

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  •  Stefan sagte am 17. Dezember 2008:

    und alle juenger werden wieder vorbehaltslos jubeln…

    hoffen wir mal das der nachfolger nicht in weissen turnschuhen, schwarzem rolli, der in der jeans steckt kommt…

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  •  Mddin sagte am 17. Dezember 2008:

    @tl: danke :-) Ich hoffe ich bin streitbar aber zumindest nicht dumm.
    @Stefan: so vorbehaltlos sind die Jünger (zumindest die echten nicht) das sieht man in letzterer Zeit an der Debatte um Firewire etc.

    Ich tippe beim Outfit eher auf (grässliche) Hemden und Jeans :-)

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  •  bono01 sagte am 17. Dezember 2008:

    Ich denke das das der schleichende Anfang vom Ende ist. Das Ende des Kultes den Apple ausgelöst hat bei vielen Technik Fans. Apple wird immer mehr zu einer “normalen” Firma. Gerade das hat aber Apple immer so ausgemacht wie ich finde. Das sie gewisse dinge anders machen als alle anderen. Und die Keynotes zur MWSF gehörten eindeutig dazu. Wer weiß was die Zukunft noch für veränderungen bringt. Das Apple immer mehr in den Bereich der Consumer Electronic vorsticht und nur noch der Preis Apple von anderen Anbietern unterscheidet, kann man ja schon lange beobachten. Es fehlt einfach immer mehr vom Flair den diese firma hatte. Fehlt nur noch das sie sich vom Apfel Firmen Logo trennen und Apple ist für mich gestorben. So hart es auch klingen mag. Viel fehlt nicht mehr.

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  •  Medman sagte am 17. Dezember 2008:

    Natürlich ist es schade, das Apple die Keynotes aufgibt. Worauf hier noch niemand gekommen ist: mit wem verbindet man den das Wort “Keynote”? Richtig: Steve Jobs. Ich glaube nicht wie im Artikel geschrieben das Steve Jobs seinen “Abschied plant” – ich denke er hat keine andere Wahl mehr – aus gesundheitlichen Gründen. Wenn die im Internet verbreitete Diagnose von Steve Jobs Krankheit 2004 wahr ist und wer sich mit Medizin auskennt, der weiß wie es um Steve Jobs stehen “muß”. (http://flexikon.doccheck.com/Pankreaskarzinom: “Die 5-Jahres-Überlebensrate nach kurativer chirurgischer Resektion beträgt 20%.“) Das ist meiner Einschätzung nach der Hauptgrund, warum Messeauftritte mit Keynotes schon jetzt abgesagt werden – und nicht erst, wenn das Internet noch mehr an Bedeutung hinzugewonnen hat ( in wichtigen Märkten Retail Stores vorhanden sind). So gönnt man Steve Jobs das was ihm wirklich zusteht: Ruhe.

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  •  Thom sagte am 17. Dezember 2008:

    @Medman: Aber es liegt ja laut Apple nicht an seiner Krankheit sondern an der Neuorientierung. Und genau da ist das Problem. Mddin hat eigentlich alles gesagt. Eine Äre geht zu Ende, das Mac-Gefühl ist weg. Bei mir eigentlich schon seit der Einführung des iPhones. Naja es gibt so viel wichtigeres im Leben!

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  •  Mddin sagte am 17. Dezember 2008:

    @Medman: Sorry aber ich kann es nicht mehr hören. Und dieser Kommentar ist besonders schlimm.

    1. ist die Diagnose nicht nur im Internet verbreitet. Sie ist wahr und das kommt von Steve Jobs selbst, wie er am 1. August schrieb.

    2. Hatte er eine besondere Form (neuro-endokriner Tumor der Betazellen)

    3. Liegt die Sterberate nach 5 Jahren bei 50% (!), das ist immer noch viel aber weit weniger als 80%.

    4. Ich denke Apple müsste, wenn Jobs wie etwa nach deiner Meinung (Arzt, Verwandter, enger Kollege??) kurz vor dem Tode steht (übrigens wunderschön das 2009 genau 5 Jahre danach ist, dann passt so gut in die Statistik. Ich tippe mal das Bloomberg am 1. August 2009 seinen Abgesang wieder online stellen kann?) dies an die Börsen-Aufsicht melden, da ein finanzieller Schaden oder ein Kurs-Verfall zu befürchten ist (Jobs ist ein wichtiger finanzieller Faktor für Apple). Das ist aber nur eine Vermutung.

    Ich denke sein etwas abgemagerter Zustand in letzter Zeit ist einfach seinem Alter, seiner Workaholic-Syndrom und Dingen wie Verhandlungen mit Musik- und Film-Labels sowie der weltweiten Einführung des iPhones (Firmenjet-Statisk) geschuldet.

    Ein Unternehmen wie Apple, dem Werbung, Marketing und Image alles ist, wird es sich nicht leisten den Heiligen Gral so hoplahop zu ersetzen.

    Ich finde es ätzend wie locker immer sein Tod als Begründung für fast alles angeführt wird.

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  •  Starcolm sagte am 17. Dezember 2008:

    Ich glaube grundlegend stimme ich mit eurer Einstellung überein, aber von heute auf morgen werden die Keynotes und das Apple-’Feeling’ nicht vorbei sein. Vielmehr glaube ich, dass die Wahl von Phil Schiller als Host der Keynote ein erster Schritt zu Apple Inc ohne Steve Jobs ist. Die Verbraucher sollen daran gewöhnt werden, dass die Firma auch ohne (öffentlichen) Steve gut läuft und ich erwarte daher ein paar nette neue Produkte. Alles andere würde nur die Kritik untermauern, dass Apple ohne Steve Jobs nicht zukunftsfähig ist und was die Auswirkungen davon seien könnten, haben wir alle an den Gerüchten über Steves Krankheit oder vermeintlichen Tods und dem Aktienwert gesehn.

    Ich tippe daher auf einen schönes neues Produkt zur Keynot (iPhone Nano?) und vlt sogar ein ‘one more thing’, präsentiert von Phil Schiller aus rein taktischen Gründen.

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  •  Tekl sagte am 17. Dezember 2008:

    Ich verstehe wiedermal die Aufregung nicht. Die Keynotes werden ja nicht wirklich verschwinden. Apple sieht Messen halt nicht mehr als optimales Podium für Produktvorstellungen. Sie wollen wohl auch keine festen Termine für Vorstellungen einhalten müssen. Wenn Apple was neues zu berichten hat, dann machen Sie eben einen Special Event und trotzdem hört die ganze Welt zu. Von der Form her haben sich die Special Events ja nie großartig von Keynotes unterschieden.

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  •  CyRus sagte am 17. Dezember 2008:

    Ich wüsste auch nicht wieso Jobs dieses Jahr noch eine Keynote abhalten sollte…….

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  •  ml sagte am 17. Dezember 2008:

    @CyRus: Danke, das haben wir korrigiert. Interessanterweise spricht Apple in seiner Pressemitteilung selbst immer von “this year”, obwohl sich alles auf 2009 bezieht.

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  •  Stefan sagte am 17. Dezember 2008:

    guten morgen, was ist denn ein “”Apple-’Feeling’””?

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  •  LuKe-B sagte am 17. Dezember 2008:

    Ich finds ziemlich schade. Dass Apple sich auf der MacWorld nicht mehr blicken lassen will an sich nicht so weh, doch die Tatsache dass die Keynotes immer mehr verschwinden ist doch ziemlich schade. Steve Jobs und sein “one more thing” waren schon etwas besonderes, das Apple auch ein Stück weit ausgezeichnet hat und womit sie einen Unterschied gemacht haben. Steve Jobs gibt Apple meiner Meinung nach nunmal irgendwie ein “Gesicht” das sich grade immer mehr zurückzieht und verschwindet.

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  •  Mddin sagte am 17. Dezember 2008:

    Apple feeling?Für jeden was anderes denk ich mal Think diffrent triffts zumindest bei mir mach wie vor.

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  •  Simón sagte am 17. Dezember 2008:

    Ich stimme Starcolm zu, denn Apple hat sich sicher ganz genau Gedanken darüber gemacht, wie sie den Übergang von einer Firma mit Steve zu einer ohne (denn irgendwann wirds soweit sein), der “Bevölkerung” am Besten beibringen. Schade ist es natürlich schon, dass es keine Stevenotes (zumindest auf der MW) mehr geben wird. Darauf habe ich mich jedes Jahr nämlich schon irgendwie gefreut. Ich bin mir aber sicher, dass das Oktober-Event nicht die letzte von Steve Jobs geleitete Präsentation (neuer Produkte) war.
    Dass Apple sich vom Pro- zum Consumer-Bereich vollends abwendet, glaube ich nicht, denn irgendwann werden die “13-jährigen Hype-Teenies” ja auch mal erwachsen. ;-)

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  •  Randolf sagte am 17. Dezember 2008:

    Für ein hochprofitables Unternehmen wie Apple sind es ganz sicher NICHT die Kosten der Messepräsenz, die irgendeine Rolle bei der Entscheidung spielten. Alleine die Keynote hat einen enormen Mediawert für die Firma (Gratis-PR), ja eigentlich ist es – für die Außenwahrnehmung – NUR die Keynote, die überhaupt die Macworld ausmacht. Also ist es entweder eine Entscheidung, die mit Jobs’ Gesundheitszustand und der Zukunft der Firma Apple zu tun hat oder direkt gegen die Macworld als solche gerichtet – dann wäre aber eine Ausrichtung einer Keynote an anderer Stelle notwendig um nicht – siehe Maddin – komplett den Apple-Spirit zu verlieren…

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  •  rossi sagte am 17. Dezember 2008:

    Warten wir doch erstmal ab was kommt, was diemal noch bekanntgegeben wir. Aus all den Kommntaren ist doch herauszulesen das Aplle als besonderes Unternehmen nichts ohn Grund macht.

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  •  Mddin sagte am 17. Dezember 2008:

    http://www.appleinsider.com/articles/08/12/17/apple_wanted_out_of_tyranny_of_macworld_reports.html

    Bessere Produkte, weniger Bugs (MobileMe), mehr Zeit.

    Antworten 
  •  @einfachso sagte am 17. Dezember 2008:

    böser apfel: http://tinyurl.com/57so3s :(

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